14. Oktober 2009

 

Hamburg Ravens

 

 

2. September 2009

Boppard 2009

Die Fotos von 11. NFLE-Fantreffen in Boppard sind jetzt online...

Am Wochenende fand mal wieder das alljährliche NFLE-Kult-Fantreffen in Boppard statt, wo wieder kräftig gefeiert wurde. Es war wieder Weltklasse und wir danken recht herzlich dem Fireplanet und werden nächstem Jahr natürlich wieder dabei sein! 

Zu den Fotos geht's HIER!

 

 

Text und Foto: Lancaster Blck Eyes

 

 

18.Oktober 2008


Hallo Freunde des American Football,
 


nachdem ja nun auch bald wieder SUPERBOWL ist

(Super Bowl XLIII - 1. Februar 2009) und sich das "SEPTEMBER"
(Adresse: Feldstr. 60, 20357 Hamburg,Tel: +49 40 437611)

im Jahr 2008 mehr als bewährt hat, würde es uns sehr freuen, EUCH auch dort zum gemeinsamen schauen des Endspieles der NFL begrüßen zu können.

Wenn Ihr also Lust auf nen tollen "Abend" habt, dann sendet uns doch bitte eine Info, damit wir ein wenig planen können.

Der Eintritt ist übrigens wieder FREI !!!

Danke & LG


Anmeldungen bitte NUR in Thread des Hells-Kitchen Forums
oder superbowl2009@justmail.de

Vorschläge, Ideen & Kritik bitte weiterhin in folgendem Thread :
http://hells-forum.suedseeteufel.de/index.php?topic=38.0

 

08.Oktober 2008

 

Maximilian von Garnier neuer Headcoach der Hamburg Blue Devils


Football-Legende führt GFL-Team in der Saison 2009
 


Hamburg, 08. Oktober 2008 – Maximilian von Garnier wird neuer Cheftrainer der Hamburg Blue Devils. Nach 17 Jahren als Spieler der Blauen Teufel greift die Football-Legende nun als GFL-Coach an. Damit übernimmt er die Nachfolge von Joe Roman, der die Blauen Teufel nach vierjähriger Amtszeit verlässt. „Headcoach der Blue Devils: Wenn ich früher daran gedacht habe, dann habe ich mich immer als 60-Jähriger an der Sideline gesehen“, so der ehemalige Wide Receiver. „Dass es jetzt schon mit 37 Jahren soweit ist, hätte ich nicht gedacht. So ein Angebot anzunehmen ist definitiv ein Entscheidung mit vielen Emotionen: Freude über die neue Aufgabe, Trauer über das Ende der aktiven Karriere und große Aufregung über das, was die Zukunft wohl bringen wird.“

Maximilian von Garnier gewann als Spieler der Blue Devils viermal die Deutsche Meisterschaft und dreimal den Euro Bowl. Mit dem deutschen Nationalteam wurde der Ausnahmeathlet Europameister (2001) sowie Gewinner der World Games (2005). Auch als Trainer blickt von Garnier bereits auf eine beachtliche Erfolgsliste zurück. Zu Buche stehen vier Meistertitel mit den Jugendteams der Blue Devils, zwei Siege mit der Hamburger Jugendauswahl beim Länderturnier sowie die Europameisterschaft der Jugendnationalmannschaft in diesem Jahr. „Ich werde das Rad nicht neu erfinden, aber vielleicht kann ich es mit der Hilfe von vielen Anderen ein bisschen runder machen“, erklärt von Garnier. „Hoffentlich können wir an das gute Coaching von Joe Roman anknüpfen, der uns in den letzten vier Jahren viel beigebracht hat und den wir sehr vermissen werden."

Die Vereinführung zeigt sich äußerst zufrieden mit der Besetzung des Cheftrainer-Postens: „Maximilian von Garnier hat eine in Deutschland beispiellose Karriere als Footballspieler hingelegt“, so Leif Schrader, Präsident der Hamburg Blue Devils. „Vom ersten Tag ihres Bestehens an hat er für die Hamburg Blue Devils gespielt. Wir sind glücklich und dankbar, dass "MEGA" Max seine unvergleichliche Erfahrung uns von nun an als Headcoach zur Verfügung stellt. Mit Max gewinnen wir gleichermaßen einen versierten Footballlehrer und absoluten Könner auf dem Feld. Wir sind sicher, dass unsere Jungs von ihm zu neuen Höhen gecoacht werden." Bevor von Garnier aber nun seine Blue Devils in der German Football League von der Sideline aus dirigiert, gibt es vor Beginn der GFL-Saison 2009 ein offizielles Abschiedsspiel seinen Ehren.


 

EYECANSEE® Communications GmbH & Co. KG (DPRG)
www.eyecansee.de

 

19.08.2008

Boppard 2008

Die Fotos von 10. NFLE-Fantreffen in Boppard sind jetzt online...

Zu den Fotos geht's HIER!

Es war mal wieder der absolute Knaller und wir danken recht herzlich den Organisatoren vom Fireplanet!

Das ist Boppard ! Also anmelden für 2009...!

Alle weiteren Info's dazu demnächst im Forum.

Text und Foto: Lancaster Black Eyes

 

20.06.2008

Die Kieler Woche beginnt!

Hin- und Rückspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes II innerhalb der nächsten 6 Tage.




Die Kieler Woche startet mit dem Auftaktspiel am kommenden Sonntag in Hamburg, der schönsten Stadt der Welt. Wenn am Sonntag um 15 Uhr das zweite Heimspiel der Hamburg Ravens (Harburger Turnerbund HTB) in der Memellandallee angepfiffen wird, dann geht es heiß her. Nach 4 Spielen und 4 Siegen stehen die Canes im Moment noch ganz oben an der Tabellenspitze. Die Hamburg Ravens gehen mit der Rolle des Underdogs ins Spiel, können aber schon jetzt mit sich zufrieden sein. Nach 3 Spielen ist das Team um Headcoach Thomas Brusch immer noch ungeschlagen. „Kiel ist der Favorit und hat ein echt starkes Team. Letztes Jahr haben die Canes nur knapp den Aufstieg verpasst und sich dieses Jahr verstärkt. Wir haben zwar gute Chancen aber nun kommen die schwersten 2 Spiele der Saison und das in einer Woche. Im Moment fahren wir auf der Siegerstraße. Unser junges Team will diese Straße aber auch nicht verlassen“ so Headcoach Thomas Brusch.

Thorben Reinhard von Kober Promotion.
“Für die Zuschauer wird es bestimmt ein sehr interessantes Spiel. Nicht nur sportlich wird es wieder ein Highlight. Dieses Wochenende können wir nun auch dank www.hüpfburgen-hotline.de unseren kleinen Besuchern wieder etwas mehr bieten. Neben der Hüpfburg haben wir auch unsere Quarterback Challenge dabei. Das Catering wird neben Muffins und der obligatorischen Bratwurst diesmal mit Sandwiches und Süßem auf die Besucher warten“.


 

Text: Hamburg Ravens Pressemitteilung

Foto: NiNe

 

19.06.2008

Teuflische Hilfe für Hamburgs Raben

Das GFL Team Hamburg Blue Devils hilft Verbandsligateam Hamburg Ravens

 

Nachdem auf der Jahnhöhe die Umbauarbeiten im vollen Gange sind, heißt es für die Hamburg Ravens weiterhin „auswärts“ die Heimspiele zu absolvieren.

Mit der Sportstätte Memellandallee haben die Footballer des HTB, vom Sportreferat Altona eine footballgeprüfte Anlage zugeteilt bekommen.

Normalerweise hätte dies aber auch bedeutet, dass bei jedem Gameday das Equipment der Ravens aus Harburg in die Memellandallee hin und wieder zurück  transportiert hätte werden müssen.

Nun helfen die Hamburg Blue Devils und leisten Nachbarschaftshilfe. Leif Schrader, Präsident der Hamburg Blue Devils:

"Der Football hat es in Hamburg schon schwer genug. Alle Vereine müssen sich unter die Arme greifen, wo es nur geht. Gerne helfen wir mit unserem Equipment vor Ort aus, wenn wir die Möglichkeit haben. Im übrigen möchte ich den Ravens bei dieser Gelegenheit herzlich für ihre schöne Geste danken, bei ihrem vergangenen Spiel mit der Nummer unseres schwer verletzten Spielers Florian Voss aufzulaufen; Gott sei Dank kommt er dieser Tage aus dem Krankenhaus und wird sich sicher auch darüber sehr freuen."

 „Als neugegründetes Team in der Verbandsliga sind wir für jede Unterstützung dankbar. Wir haben durch den Umbau auf der Jahnhöhe wortwörtlich mehrere Baustellen. Mit der Zusage der Blue Devils, dass wir an unseren Gamedays deren Equipment nutzen dürfen, konnten wir wieder eine Baustelle mehr schließen. Wir danken den Hamburg Blue Devils für ihre Hilfe und wünschen ihnen viel Erfolg in der laufenden Saison“. so Andreas Malek, 1.Vorsitzender der Hamburg Ravens.

Text: Pressmitteilung Hamburg Ravens

Foto: NiNe

 

17.06.2008

Ravens siegen erneut

Hamburg Ravens überzeugen mit starker Teamleistung und gewinnen ihr drittes Spiel in Folge.



Als am vergangenen Sonntag der Bus in Richtung Flensburg abfuhr wusste
jeder, dies wird ein hartes Spiel. Mit den Flensburg Bulls traf man
auf einen sehr physisch spielenden Gegner. Dies bewies auch das
1.Quarter. Die Flensburger starteten gleich mit einem Touchdown und
nachdem die 2-Point Conversion nicht gelang, lagen die Hamburger Raben
vom HTB 06:00 zurück. Erst im 2. Quarter konnte man punkten und dies
gelang der Defense der Ravens durch einen Safety 06:02.


Nach der Halbzeitpause erreichten die Bulls einen weiteren Touchdown und
kurz vor Ende des 4. Quarters punktete nun auch die Offense der
Hamburger. Erst ein Touchdown, auch die 2 Point Conversion der Ravens
blieb erfolglos, und ein erneuter Touchdown mit verwandeltem PAT
beendete den Footballkrimi in Flensburg.

Ravens Defense Coordinator Oliver Schwedhelm: „Die Defense hat durch
ihre konsequent gute Leistung der Offense die Möglichkeit gegeben,
dass wir das Spiel gewonnen haben.“

Auch Headcoach Thomas Brusch ist stolz auf sein Team: „ Es war ein
hammerhartes Spiel. Aber mit der geschlossenen Mannschaftsleistung
haben wir das Spiel am Ende noch gedreht. Ich möchte mich noch mal im
Namen der Hamburg Ravens bei unseren Fans bedanken.“ Der Fanclub Iron
Ravens ist mit den Hamburg Ravens nach Flensburg gefahren und hat mit
Trommeln und Powerfanfaren ihr Team unterstützt.

Schon am nächsten Sonntag wird es wieder spannend. Mit den Kiel Baltic
Hurricanes beginnt die „Kieler Woche“ der Hamburg Ravens. Am
22.06.2008, um 15 Uhr beginnt das Hinspiel in der Sportstätte in der
Memellandallee in Hamburg. 6 Tage später trifft man dann erneut auf die Canes beim
Rückspiel in Kiel.

 

Text: Pressemitteilung Hamburg Ravens

Foto: NiNe

 

15.06.2008

Fotos vom Spiel Hamburg Ravens - Blue Devils 2

Fotos vom zweiten Gameday der Ravens gegen die Blue Devils 2 gibt es HIER!

Vielen vielen Dank Andrea!

30.05.2008

Ravens on Tour mit erstem Hamburger Footballbrunch.
 

vs  


Das erste Heimspiel der Hamburg Ravens wirft seine Schatten voraus.

Aufgrund der Umbauarbeiten auf dem Gelände des Harburger Turnerbundes, werden die American Footballer dank des Sportreferates Altona auf einem Ausweichplatz in Hamburg gegen die Hamburg Blue Devils II antreten. Kurzfristig musste der Spielort dann auch noch weiter verlegt werden, fiel man doch der Relegation eines ansässigen Fußballvereins zum Opfer. Auch der Spielbeginn musste aufgrund der Gegebenheiten vorverlegt werden.

Somit spielen die Hamburger Raben am Samstag dem 08. Juni 2008 schon um 11 Uhr im Stadion an der Memellandallee in Hamburg Altona.

Thorben Reinhard von Kober Promotion:

„Erst hatten wir ein mulmiges Gefühl was die Spielzeit anging, ist es doch für ein Herrenspiel ungewohnt früh. Nach kurzer Beratschlagung kam die Idee des Footballbrunchs auf.“

Ab 10.30 Uhr stehen die Türen offen. Für € 1,50 gibt es dann Kaffee und 1⁄2 belegtes Brötchen solange der Vorrat reicht. Natürlich wird deshalb nicht auf’s Grillen verzichtet. Selbstverständlich kommt auch die Unterhaltung am Spielfeldrand nicht zu kurz: Am DJ-Pult steht Tim Scheiböck, bekannt als StadionDJ der Hamburg Blue Devils und des ehemaligen NFLE Teams Hamburg Sea Devils, zusammen mit DJ Maikel. Die Stimme des Stadionsprechers ist auch keine Unbekannte in der Hamburger Sportszene: Heiko Ziesche, der für den HSV Handball und dem 1. Liga Verein Hamburg Blue Devils arbeitet, wird am diesen Tag die Zuschauer durchs Spiel führen. Mit an Board ist auch das Jugendteam der Hamburg Ravens, welche in der vergangenen Woche in der Spielgemeinschaft mit den Lüneburg Juniorhawks ihren ersten Saisonsieg verzeichnen konnte. Die Young Ravens werden den Besuchern am Spieltag bei der Quarterback-Challenge mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit jeder mal einen Football werfen kann. „Auch die ganz Kleinen werden bedacht: Für unsere jüngsten Besucher organisieren wir gerade eine Hüpfburg. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.“, so Reinhard. Der Eintritt ist frei.

Ravens Offense Coordinator Patrick Winkler zum bevorstehenden Spiel:

„Auch wenn wir die Devils II im ersten Aufeinandertreffen schlagen konnten, so dürfen wir sie im Rückspiel keineswegs unterschätzen. Wir haben in dieser Saison erst ein Spiel bestritten, in dem deutlich wurde, dass vielen Spielern noch die nötige Spielpraxis fehlt. Die Spieler der HBDII konnten diese Saison bereits mehrere Spiele bestreiten und sich darin immer besser aufeinander abstimmen. Wir müssen hoch konzentriert in das Spiel gehen und dürfen keine Fehler machen.“

 

Text: Hamburg Ravens Pressemitteilung

 

23.05.2008

Erstes Heimspiel der Hamburg Ravens

vs  

Am Sonntag, dem 8.Juni um 11.00h findet im Stadion an der Memellandalle das erste Heimspiel der Hamburg Ravens statt.

Die Ravens treffen erneut auf das Team der Hamburg Blue Devils 2, welches bereits im Hinspiel am 10. Mai mit 21:6 bezwungen werden konnte. Auch in diesem Aufeinandertreffen wird es sicher wieder heiß hergehen und den Zuschauern Spannung und Action bieten...

Mehr Infos dazu auf hamburg-ravens.de

 

Text: Lancaster Black Eyes

 

18.05.2008

Fotos vom Spiel HBD2 - Ravens

Fotos vom ersten Gameday der Ravens bei den Blue Devils 2 gibt es HIER!

Vielen Dank Andrea...!

 

07.05.2008

Saisonstart der Hamburg Ravens


2 Wochen später als geplant starten die Hamburg Ravens nun in die erste Saison ihrer Vereinsgeschichte.
Am kommenden Samstag, den 10.05.2008 werden die Hamburg Ravens ihr erstes Saisonspiel bei den Hamburg Blue Devils2 bestreiten.
Das Spiel findet in der Sportanlage Kroonhorst statt (Kroonhorst, 22549 Hamburg) und der Kick Off ist um 15:00 Uhr.
Der eigentlich angesetzte Spieltermin musste wegen zu vielen Verletzten auf Seiten der Blue Devils2 verschoben werden.
Headcoach Thomas Brusch „Unsere Jungs sind bereit. Wir haben lange trainiert und nun freuen wir uns darauf, dass es jetzt endlich losgeht.“
Darauf freut sich auch der nun offizielle Vorstand der Hamburg Ravens.
Vor 2 Wochen stellte sich, der bis dato vom HTB kommissarische 1. Vorsitzende Andreas Malek, mit seinem Vorstandscrew den Mitgliedern der Sparte American Football vom Harburger Turnerbund zur Wahl.
Ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen wurden Andreas Malek 1.Vorsitzender, Stephanie Hübner 2.Vorsitzende, Philip Behr 3.Vorsitzender und die Vorstandsbeiräte Kristiane Zobel und Michael Steinke auf der ordentlichen Mitgliedsversammlung gewählt.

Text: Pressemittelung Hamburg Ravens

 

06.05.2008

1. Saisonspiel der Hamburg Ravens

Am Samstag dem 10.Mai steigt nun endlich das lang ersehnte erste Saisonspiel der Hamburg Ravens bei den Hamburg Blue Devils 2 um 15.00h auf dem Sportplatz Kroonhorst in Osdorf.

Die Ravens (und besonders Michi...) würden sich riesig über Unterstützung freuen.

Den Lageplan vom Spielort fidet Ihr HIER

Text: Lancaster Black Eyes

 

20.04.2008

1. NFLE Fans Charity Bowling Turnier 2008

Fotos vom Bowlingturnier gibt es HIER!

Text und Fotos: Lancaster Black Eyes

 

18.04.2008

Erstes Saisonspiel der Hamburg Ravens abgesagt

Headcoach Thomas Brusch musste seinen Spielern beim Training am Dienstag Abend die enttäuschende Mitteilung machen, dass sich das erste Spiel der Teamgeschichte noch um drei Wochen verzögern wird. Die Hamburg Blue Devils II haben nicht einmal eine Woche vor Antritt zum ersten Pflichtspiel absagen müssen, da man verletzungsbedingt nicht mit der erforderlichen Spieleranzahl antreten könne.
Headcoach Thomas Brusch: „Es ist zwar sehr schade, doch unsere Jungs haben nach der schlechten Nachricht sehr konzentriert und motiviert trainiert. Sie wollen endlich spielen und sind bereit.“
„Wir bedauern die Absage der Blue Devils II sehr.“ So Thorben Reinhard von Kober Promotion. „Sehr viele Fans, die uns unterstützen wollten, hatten sich zu unserem ersten Auswärtsspiel angekündigt. Nun müssen wir sie auf den 10. Mai vertrösten, an dem die Ravens das erste Mal auf dem Feld beweisen dürfen, was in ihnen steckt.“
Das gesamte Team der Hamburg Ravens wünscht den verletzten Spielern der Hamburg Blue Devils II gute Besserung und eine schnelle Genesung.
 

Text: PR Hamburg Ravens
 

12.04.2008

Hamburg Ravens vor dem Saisonstart

Die Hamburg Ravens, das neue Football-Team im Süderelberaum, starten in einer Woche in ihre erste Verbandsligasaison. Das Team muss am Sonntag bei den Hamburg Blue Devils II antreten. Vorbereitet haben sich die jungen Spieler, die zur American-Football-Abteilung des Harburger TB gehören, bei einem Trainingslager in Lübeck. Theorie und Praxis stand auf dem umfassenden Trainingsprogramm. Auf dem Platz wurde stundenlang an Aufstellung und Positionen sowie am Zusammenspiel in den Spielzügen intensiv gearbeitet. Zudem gab es ein Trainingsspiel gegen die Lübeck Seals. Headcoach Thomas Brusch war zufrieden: "Dieses Trainingscamp hat uns weit nach vorne gebracht. Das Team hat mit viel Elan, Energie und Disziplin an sich gearbeitet, und ich freue mich auf den Saisonstart." Der bisherige Fanbeauftragte Andreas Malek hat den kommissarischen Vorsitz der Hamburg Ravens übernommen und lenkt mit Stephanie Hübner, Philip Behr und Michael Steinke die Geschicke der HTB-Footballer.

hr

Hamburger Abendblatt 12. April 2008

 

07.10.2007

Boppard 2007

Die Fotos von Boppard 2007 sind jetzt endlich nach technischen Verzögerungen online...

Zu den Fotos geht's HIER!

Das ist Boppard ! Also anmelden für 2008...!

Alle weiteren Info's dazu gibt's im Forum.

 

Text und Foto: Lancaster Black Eyes

 

09.07.2007

Fanaktion zur Schließung der NFL-E


Aufgrund der in Hamburg stattfindenden Harley Days am 15.07.2007, wurde einer "Kundgebung" der HSD Fans leider nicht stattgegeben. Das heißt wir können an dem Tag hier nichts machen. Also folgt für uns Plan "B".

Es gibt eine große Alternative. Wir sind von den Berlinern eingeladen worden an deren Protestversammlung teilzunehmen. Die Berliner haben bereits eine Genehmigung zur Versammlung vor dem "Roten Rathaus" und gemeinsam sind wir stärker.

Hierzu auch gleich die Info, das sich in Frankfurt die Fans aus Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Amsterdam treffen um eine geballte Kraft darzustellen also auch gemeinsam Flagge zeigen nach dem Motto: FANS ARE FRIENDS.

Wir haben uns schlau gemacht und mit einem Busunternehmen gesprochen. Kosten für einen 47 Sitzer belaufen sich auf 14€ pro Person. Friedel unser Stammbusfahrer, fragt noch mal nach ob er den SEA DEVILS Bus bekommen kann.

Geplante Abfahrtzeit am 15.07.07 wäre um 10 Uhr.

Rückmeldungen/Anmeldungen für die Fahrt bitte bei Gunar über Email: Gunar@lancaster-black-eyes.de mit Namen, Telefonnummer und Anzahl der Personen.

Wir versuchen jeden Tag ein Bericht ins Netz über die Rückmeldungen/Anmeldungen ins Forum zu stellen.

Die Trommelgruppe wird zum Großteil dabei sein!!!


Gunar und Rigo


PS: Motiviert jeden, den ihr als Football Fan kennt dazu mit nach Berlin zu kommen! Nur alle gemeinsam können wir etwas erreichen.

 

29.06.2007

 

29.06.2007

NFL International konzentriert sich auf Regular Season Games – NFL Europa Spielbetrieb wird eingestellt
PRESSEMITTEILUNG DER NFL EUROPA




Die NFL Europa sagt Goodbye


Die NFL hat entschieden, ab sofort ihre internationalen Strategien und Ressourcen auf die „Regular-Season-Games“ außerhalb der USA zu konzentrieren, um dadurch das größtmögliche Publikum erreichen zu können. Das Resultat dieser Entscheidung ist zusätzlich, dass der NFL-Europa-Spielbetrieb eingestellt wird.

„Wir danken unseren Fans für die tolle Unterstützung der NFL Europa im Laufe der vergangenen Jahren“, kommentiert NFL Commissioner Roger Goodell die Entscheidung der Einstellung des Spielbetriebs der NFL Europa. Er fügt an: „Aber mit der Zustimmung der NFL-Teambesitzer zur Austragung von regulären NFL-Saisonspielen außerhalb der USA, ist die Zeit gekommen, um die NFL-Strategie für den Erfolg auf internationaler Ebene neu aufzustellen. Zusammen mit dem Management der NFL Europa haben wir entschieden, dass die Einstellung des NFL-Europa-Spielbetriebs die beste Geschäftsentscheidung ist. Von nun an werden wir uns auf die regulären NFL-Saisonspiele konzentrieren und die neuen Technologien nutzen, um die NFL weltweit populärer zu machen."

Vergangenen Oktober beschlossen die NFL-Teambesitzer die Austragung von bis zu zwei regulären NFL-Saisonspielen pro Saison außerhalb der Vereinigten Staaten. Am 28. Oktober 2007 startet diese internationale Spielserie im Londoner Wembley Stadion mit der Partie Miami Dolphins gegen die New York Giants. Zusätzlich sind nach dem Spiel 2007 in England weitere Partien in den folgenden Jahren in Deutschland, Mexiko und Kanada geplant, wobei Deutschland als sehr aussichtsreicher Kandidat anzusehen ist.

„Trotz der großartigen Unterstützung der Fans, Geschäftspartner und der Städte, in denen wir mit der NFL Europa aktiv sind, haben wir entschieden, dass es an der Zeit ist, unsere Strategie zu verändern. Durch die NFL Europa haben wir ein Fundament an Football-Fans in den wichtigen europäischen Märkten erhalten,“ sagt NFL Europa Managing Director Uwe Bergheim. „Am Ende haben wir beschlossen, die Zukunft des American Footballs in Europa auf den internationalen NFL-Saisonspielen und einer erhöhten NFL-Medienpräsenz aufzubauen. Damit wollen wir sicher stellen, dass wir unseren loyalen Fans in Deutschland, Holland und ganz Europa den besten Football präsentieren können.“

„Die NFL Europa hat das Fundament für die Zukunft in Europa gelegt und wir werden darauf aufbauend die nächsten Schritte gehen. Der erste Schritt wird die Ausrichtung eines regulären NFL-Saisonspiels in Deutschland im Jahr 2008 sein. Ich bin zuversichtlich, den Zuschlag sehr bald zu erhalten.“

Die NFL Europa startete 1991 als „World League of American Football“ mit 10 Mannschaften in den USA, Kanada und Europa. Nach einer zweijährigen Pause (1993/94) wurde die Liga mit sechs Mannschaften 1995 als rein europäische Ableger neu ins Leben gerufen. In diesem Format bestand die NFL Europa nun bis zu ihrer letzten Saison 2007.

Von der Einstellung des NFL-Europa-Spielbetriebs sind in Deutschland und Holland insgesamt 120 Mitarbeiter betroffen, für die ein Sozialplan erstellt wird.

 

Test und Foto: Hamburg Sea Devils

 

25.06.2007

WORLDBOWL CHAMPION 2007

Fotos vom Worldbowl in Frankfurt gibt es HIER!

Bramlet im Rekordrausch - Hamburg Sea Devils gewinnen Yello Strom World Bowl XV
Yello Strom World Bowl XV - Recap



Die Hamburg Sea Devils feiern mit der Kristallkugel


Die Hamburg Sea Devils haben sich in der „lila Hölle“ von Frankfurt ein himmlisches Geschenk gemacht. Das jüngste Team der NFL Europa gewann den Yello Strom World Bowl XV mit 37:28 gegen die Frankfurt Galaxy und durfte gleich bei seiner ersten Finalteilnahme die begehrte Kristallkugel in den Frankfurter Abendhimmel stemmen.

Vor 48.125 Zuschauern – den meisten bei einem Endspiel der NFL Europa seit 2002 – waren es mutige Entscheidungen der Hamburger Coaches und eine Rekordvorstellung von Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington), die den Unterschied machten. Hamburgs Spielmacher stellte mit 4 Touchdown Pässen einen neuen World Bowl Rekord auf und wurde zum MVP (wertvollster Spieler) von Yello Strom World Bowl XV gewählt. Seine 347 Pass Yards waren zudem ein weiterer Teamrekord.

„Ich bin froh, dieses Jahr wieder nach Hamburg zurückgekommen zu sein“, freute sich Bramlet nach dem Spiel. „Mein Dank gilt der gesamten Organisation der Hamburg Sea Devils, der Stadt Hamburg und den Fans und natürlich auch meinen Teamkollegen. Wir haben hier heute als Familie gewonnen.“

Den Worten seines Spielmachers schloss sich Vince Martino, Head Coach der Sea Devils an: „Ich möchte mich bei allen, die zu den Hamburg Sea Devils gehören, bedanken: beim Front Office, beim Staff, bei den Coaches und den Spielern. Ich bin stolz und geehrt, Coach dieses Teams zu sein.“

Die Begegnung, die vor allem von großartigem Angriffs-Football auf beiden Seiten geprägt war, ging mit insgesamt 65 Zählern ebenfalls in die Rekordbücher der NFL Europa ein. Hamburg bekam als erstes Team den Ball und begann seine erste Angriffsserie nach einem Return von Rich Parson (#14, Oakland) an der 30 Yard Linie. Nach zwei Läufen von Tony Hollings (#22) fand sich erstmals das Duo Casey Bramlet (#5, Washington) und Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Die Completion brachte 5 Yards und ein neues First Down. Nach einem weiteren Lauf über Hollings handelte sich die Galaxy eine 15 Yard Strafe ein, die die Hansestädter bis in die Hälfte der Frankfurter brachte. Zwei wenig erfolgreiche Spielzüge späte nahm Bramlet seine Beine in die Hand lief 14 Yards für ein weiteres First Down. Anschließend bediente der Spielmacher Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) über 10 Yards. Kurz darauf brachte eine weitere Strafe gegen Frankfurt die Hamburger bis an die gegnerische 1 Yard Linie. Auch hier war der dritte Versuch wieder der entscheidende. Bramlet warf einen 3 Yard Touchdown Pass auf den völlig freistehenden Justin Jenkins (#11). Nach verschossenem Extrapunkt führten die Sea Devils nach sieben Minuten mit 6:0.

Frankfurt begann seinen ersten Drive an der eigenen 41 Yard Linie mit einem 8 Yard Pass von J.T. O’Sullivan auf seinen Tight End James Petrowski. Nach einem unvollständigen Pass brachte ein kurzer Lauf von DeCori Birmingham einen neuen ersten Versuch. Anschließend machte O’Sullivan eine Strafe gegen sein Team mit einem 8 Yard Lauf wieder gut. Doch wenig später stand Head Coach Mike Jones vor einer schweren Entscheidung. Den vierten Versuch ausspielen oder nicht. Er entschied sich fürs Risiko – und verlor. J.R. Niklos wurde hinter der Line of Scrimmage von Gary Gibson (#95) gestoppt. Hamburgs Offensive erhielt den Ball an der eigenen 37 Yard Linie zurück. Der Drive begann mit einem 22 Yard Pass von Bramlet auf Jenkins. Mit dem nächsten Spielzug überrumpelte der Hamburger Angriff die komplette Galaxy Abwehr. Jermaine Allen (#21) täuschte einen Lauf an, warf den Ball stattdessen zurück zum Quarterback, der Maxwell für einen 35 Yard Touchdown bediente. Der Flea Flicker brachte den Hamburgern noch im ersten Viertel eine 13:0-Führung.

Die Galaxy antwortete mit einem guten Return Birminghams. Zwei Läufe von Sha-ron Edwards und ein Catch von Petrowski brachten der Galaxy 13 Yards ein. Wenig später bediente O’Sullivan Edwards über 11 Yards. Eine Strafe kostete die Galaxy 10 Yards. Doch die holten sie mit einem 17 Yard Pass von O’Sullivan auf Robert Ortiz wieder auf. Im dritten Versuch rettete O’Sullivan den Drive mit einem kurzen Lauf – und das, obwohl ihm Ben Ishola (#99) am Trikot hing. Nach einem Pass ins Leere und einem Sack von Justin Kurpeikis (#97) brachte der dritte Versuch die Erlösung für die Fans der Galaxy. O’Sullivan fand Brandon Middleton (#87) mit einem 24 Yard Touchdown Pass in der rechten Ecke der Endzone. Zu Beginn des zweiten Viertels hatte die Galaxy auf 7:13 verkürzt.

Bei der dritten Angriffsserie der Hanseaten standen die Running Backs im Fokus. Der Drive begann mit einem 4 Yard Lauf von Hollings und einem Catch über 8 Yards von Allen. Nach einer erneuten Strafe gegen Frankfurt ließ Allen einen 3 Yard Lauf folgen. Erst dann durften zweimal die etatmäßigen Ballfänger auf der Bildfläche erscheinen. Johnson fing einen 6 Yarder und anschließend bediente Bramlet Jenkins über 12 Yards. An der 33 Yard Linie der Hessen angekommen, setzte Allen zum längsten Lauf seiner NFL Europa Laufbahn an. Er lief über die rechte Seite, ließ zwei Frankfurter Gegenspieler nacheinander abtropfen und stand plötzlich in der Endzone. Der Touchdown bedeutete zur Mitte des zweiten Viertels die 20:7-Führung für die Sea Devils.

„Das heute war das bislang größte Spiel meines Lebens. Wir sind ein Team, eine Familie und halten zusammen und so haben wir auch gewonnen“, meinte Allen nach dem Sieg.

Die Antwort der Frankfurter ließ nicht lange auf sich warten. Petrowski fing einen 9 Yard Pass. Dann griff Edwards für 5 Yards zu. Sekunden später stand die Galaxy tief in der Hamburger Hälfte. Edwards fing einen kurzen Pass von O’Sulivan und tanzte sich 36 Yards bis an die Hamburger 25 Yard Linie. Von dort aus schafften die Frankfurter den Weg in die Endzone zu Fuß. O’Sullivan lief 14 Yards und den Rest machte Birmingham in zwei Spielzügen. Touchdown Frankfurt. Es stand nur noch 20:14 für Hamburg. Die Sea Devils mussten anschließend einen weiten Weg gehen – beginnend an der eigenen 19 Yard Linie. Die Norddeutschen taten sich schwer, doch wieder half Frankfurt nach. Eine Strafe schenkte den Hamburgern 15 Yards. Anschließend brachte ein 11 Yarder von Bramlet auf Jenkins 11 Yards und ein 21 Yard Pass auf Johnson brachte Hamburg bis an die gegnerische 21 Yard Linie. Nach einer 10 Yard Strafe gegen die Sea Devils kamen sie mit Bramlets 19 Yard Pass auf Parson und einem 6 Yarder auf Johnson bis an Frankfurts 6 Yard Linie. Aufgrund der herunter laufenden Uhr blieb den Hanseaten aber nur Zeit für ein Fieldgoal. Shane Andrus (#3, Indianapolis) verwandelte aus 24 Yards sicher zum 23:14.

Die zweite Halbzeit begann mit einem „Big Play“ der Frankfurter. Nach zwei unvollständigen Pässen von O’Sullivan, der enorm unter Druck stand, fand der Quarterback Middleton für 40 Yard Raumgewinn an der Hamburger 24 Yard Linie. Von dort aus ging es ganz schnell. Denn nur zwei Spielzüge später fing Ortiz einen Touchdown, der die Frankfurter auf 21:23 heranbrachte. Gespielt waren gerade einmal 3:25 Minuten im dritten Viertel. Der erste Drive der Sea Devils stand früh auf der Kippe. Nach einem 3 Yard Lauf von Allen und einem 6 Yarder von Bramlet auf Jenkins stand ein wichtiger dritter Versuch an. Bramlet täuschte die Ballübergabe auf Allen an und warf dann tief auf Maxwell. Der fing den Ball im Laufen und schleppte seinen Gegenspieler noch rund 10 Yards mit. Es war ein 65 Yard Pass. Doch Punkte sollten nicht herausspringen. In drei Versuchen fanden die Hamburger den Weg in die Endzone nicht und dann verschoss Andrus auch noch ein simples 23 Yard Fieldgoal. Glück im Unglück: Die Defensive der Hamburger erzwang dank des zweiten Sacks von Kurpeikis und guten Tackles den ersten Punt der Partie.

Von Nervosität auf Seiten der Hamburger nach dem verschossenen Fieldgoal keine Spur. Nur zwei Spielzüge waren nötig, um erstmals in Halbzeit zwei zu punkten. Erst bediente Bramlet Maxwell über 12 Yards. Dann tricksten die Sea Devils ihren Gegner wieder aus. Bramlet täuschte eine doppelte Ballübergabe an und warf einen tiefen Pass auf Josh Davis (#82), der seinem Gegner davonlief und nach 51 Yards in der Endzone stand. Hamburg hatte die Führung wieder auf neun Zähler ausgebaut – 30:21.

Nach einem 40 Yard Return von Birmingham startete die Galaxy ihre nächste Angriffsserie kurz hinter der Mittellinie. Pässe auf Petrowski und Edwards brachten einen ersten Versuch. Wenig später stoppte Hamburgs Defensive den Gegner beim dritten Versuch. Und wieder ging Jones auf Alles. Diesmal fand O’Sullivan eine Abspielstation in Birmingham. Dann gab den Frankfurtern eine Strafe wegen Passbehinderung beste Feldposition. Und die nutzten sie. Mit dem letzten Spielzug des dritten Viertels lief Edwards in die Endzone. Die Führung der Sea Devils betrug wieder nur noch zwei Punkte.

Das Hin- und Herspiel nahm kein Ende. Juan Wong (#13), mexikanischer Receiver der Hamburger, begann den nächsten Drive der Norddeutschen mit einem 26 Yard Catch. Dabei tanzte er gleich mehrere Frankfurter aus. Wenig später setzte es erneut eine 15 Yard Strafe gegen die Galaxy. Diese brachte Hamburg bis an die gegnerische 17 Yard Linie. Nach einem kurzen Lauf über Allen fing Jenkins einen 6 Yard Pass. Mit dem nächsten Spielzug schrieb Bramlet Geschichte. Sein 10 Yard Touchdown Pass auf Maxwell war bereits Bramlets vierter Touchdown Pass des Abends – ein neuer World Bowl Rekord.

Doch kaufen konnte sich der Hamburger Spielmacher dafür noch lange nichts. Denn Frankfurt machte weiter Druck. Zwar verhinderte eine Hammer-Tackle von John Walker (#28, Houston) einen langen Pass und Ishola sackte O’Sullivan, so dass der den Ball verlor. Doch die Galaxy sicherte sich den Fumble und antwortete mit einem 35 Yarder auf Aaron Hosack. Nach zwei Läufen von Birmingham stand Frankfurt an Hamburgs 31 Yard Linie. Kurz darauf jubelten die Galaxy Fans. Doch der Touchdown von Ortiz wurde wegen einer Strafe gegen den Receiver zurückgenommen. Wenig später wollte Frankfurt den vierten Versuch ein weiteres Mal ausspielen. Doch nach einer erneuten Strafe schickten sie Kicker Rhys Lloyd aufs Feld. Dessen 45 Yard Kick segelte am rechten Pfosten vorbei. Hamburg ging auf Nummer sicher, lief zwei Mal und beim dritten Mal riskierte Bramlet keinen Fehlwurf und wurde gesackt. Erstmals kam Punter Adam Anderson (#17, Atlanta) zum Einsatz.

Frankfurt startete anschließend an der eigenen 28 Yard Linie. Etwa mehr als vier Minuten waren noch zu spielen. Mit dem ersten Pass fand O’Sullivan Edwards für 10 Yards. Dann folgten zwei Pässe, die beinahe abgefangen wurden. Der dritte Versuch brachte 7 Yards Raumgewinn. Wieder musste Nummer vier herhalten. Beim Wurf glitt O’Sullivan der Ball aus den Händen. Hamburg kam drei Minuten vor Schluss an der 45 Yard Linie der Galaxy an den Ball. Zwei Läufe von Hollings brachten 8 Yards. Frankfurt musste nach beiden Spielzügen eine Auszeit nehmen. Beim dritten Versuch schaffte es Allen nicht zum neuen ersten Versuch. Frankfurt nahm seine letzte Auszeit. Da waren noch 2:51 Minuten zu spielen. Nach Andersons Punt begann Frankfurt an der eigenen 15 Yard Linie. Der Drive begann mit einem Sack von Ishola. Nach kurzen Pässen auf Felton Huggins und Ortiz kam das Two-Minute-Warning. Der anschließende Pass fiel ungültig. Dann die Entscheidung: O’Sullivan wurde beim Wurfversuch von Ishola gestört und sein tiefer Pass landete in den Armen von Walker. Der Sieg war den Sea Devils nicht mehr zu nehmen. Bramlet, der beste Mann auf dem Feld, kniete ab. Sieg!

Stimmen zum Spiel:

Ben Ishola: „Wir haben uns gut auf die Galaxy eingestellt. Aber ich muss zugeben, dass es hart war vor dieser Kulisse der Frankfurter Fans zu spielen. Wir hatten bei der Lautstärke teilweise Probleme unsere Ansagen auf das Feld zu bekommen.“

Justin Jenkins: „Wir waren hier heute klar der Underdog. Es war ein aufregendes Spiel, in dem wir den Leuten gezeigt haben, was Hamburg ist und kann.“

Marcus Maxwell: „Das war eine Teamleistung. Frankfurt hatte klar den Heimvorteil, aber wir haben zusammen gehalten und das war das Entscheidende.“

Jermaine Allen: „Das heute war das bislang größte Spiel meines Lebens. Wir sind ein Team, eine Familie und halten zusammen und so haben wir auch gewonnen.“

Casey Bramlet: „Ich bin froh, dieses Jahr wieder nach Hamburg zurückgekommen zu sein. Mein Dank gilt der gesamten Organisation der Hamburg Sea Devils, der Stadt Hamburg und den Fans und natürlich auch meinen Teamkollegen. Wir haben hier heute als Familie gewonnen.“

Vince Martino: „Ich möchte mich bei allen, die zu den Hamburg Sea Devils gehören, bedanken: beim Front Office, beim Staff, bei den Coaches und den Spielern. Ich bin stolz und geehrt, Coach dieses Teams zu sein.“

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

22.06.2007

Abfahrtszeiten des Sonderzuges zum Yello Strom World Bowl XV
Tickets zum World Bowl unter der Ticket-Hotline 0180-5266216
 

Um bei ihrer ersten Finalteilnahme auch tatkräftige Unterstützung durch ihre Hamburger Fans zu erhalten, haben die Hamburg Sea Devils einen Sonderzug nach Frankfurt eingerichtet. Die Deutsche Bahn teilte nun die Abfahrtszeiten für den Zug zum Yello Strom World Bowl XV mit, der Samstagmorgen los fährt und die Fans in der Nacht wieder zurück nach Hamburg bringt.

Samstag, 23.6., Zugnummer DZ 43350

6:58 Uhr, Hamburg Altona, Gleis 11

7:12 Uhr, Hamburg Hauptbahnhof, Gleis 12

7:24 Uhr, Hamburg Harburg, Gleis 4

14:04 Uhr, Frankfurt/M Stadion

Sonntag, 24.6., Zugnummer DZ 46063

0:53 Uhr, Frankfurt/M Stadion

6:56 Uhr, Hamburg Harburg

7:06 Uhr, Hamburg Hauptbahnhof

7:22 Uhr, Hamburg Altona

Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt mit dem Sonderzug** der Hamburg Sea Devils sind noch bis Donnerstag 18 Uhr unter der Telefonnummer 040-75 25 59-52 möglich. Bei Anmeldung werden die Fans gebeten, ihre Kontodaten zu hinterlegen, damit der Preis von 59,- Euro vom Konto der Interessenten abgebucht werden kann.

Reguläre Tickets ohne Sonderzugkarte für den Sea Devils Fanblock beim Yello Strom World Bowl XV können noch bis Freitag Mittag 12 Uhr in der Geschäftsstelle der Hamburg Sea Devils in der Barmbeker Straße 12 in 22303 Hamburg gekauft werden. Telefonisch ist bereits jetzt eine Bestellung nur noch über die Ticket-Hotline der Frankfurt Galaxy möglich (0180-5266216, 14 ct./min.). Die Tickets werden dann an der Commerzbank Arena hinterlegt.

** = Sonderzüge haben im Netz der Deutschen Bahn keinen Vorrang. Daher können Wartezeiten auftreten. Bitte rechnen Sie mit einer Fahrtdauer von ca. sieben Stunden. Wir bitten dies zu entschuldigen

 

Text und Bild: Hamburg Sea Devils

 

19.06.2007

Achtung Info zum Sonderzug !!!

Der Sonderzug wird am Samstag zwischen 7h und 7.30h in Hamburg Altona abfahren! Um ca. 14.30h soll der Sonderzug  Frankurt (rechtzeitig zur Pregame-Party) erreichen.

Genaue Daten gibt es spätestens am Freitag auf der Sea Devils Homepage!

Text: Lancaster Black Eyes

19.06.2007

Hamburg Sea Devils genießen Rummel beim Media Day des Yello Strom World Bowl XV
Heute absolvierten die Hamburger ihr erstes Training in Frankfurt



Hamburgs Receiver posieren mit der World Bowl Kugel


Das Verhältnis war 1:1. Beim Media Day des Yello Strom World Bowl XV in der Frankfurter Commerzbank-Arena am heutigen Dienstag, den 19. Juni war nicht nur das Team der Hamburg Sea Devils anwesend, sondern mindestens ebenso viele Journalisten und TV-Teams.

Rund 50 Medienvertreter waren beim Stelldichein des Tabellenführers der NFL Europa anwesend. Zwischen 11 Uhr und 11:45 Uhr standen Die Spieler und Coaches der Hamburg Sea Devils den Fragen der Journalisten Rede und Antwort.

DIE BESTEN BILDER VOM MEDIA DAY:
HIER!

Der Media Day war aber nur die erste Teilstrecke eines arbeits- und abwechslungsreichen Tages in der Mainmetropole. Nach dem Medienspektakel stand das erste Training der Sea Devils auf dem Gelände vor der Commerzbank-Arena statt. Am Dienstagabend findet für das Team von Head Coach Vince Martino noch ein Empfang mit Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer statt.

Doch schon der Media Day sorgte bei den Hamburger Spielern für Staunen. Shawn Mayer, Co-Kapitän der Hamburger, der mit 69 Tackles einen neuen Teamrekord aufgestellt hat, zeigte sich begeistert vom Media Day: „Ich habe einen solchen Media Day ja bereits einmal beim Super Bowl miterlebt. Natürlich kann man beide Veranstaltungen nicht miteinander vergleichen. Doch allein die Tatsache, dass es hier einen Media Day gibt und der einen solch großen Andrang mit sich bringt, zeigt, welche Bedeutung der World Bowl und die NFL Europa in der Sportwelt haben.“

Mayers College-Freund Justin Kurpeikis fiel auf, dass die Hamburger, die beim Media Day vor den Spielern der Frankfurt Galaxy das Stadion betraten, als Außenseiter gehandelt werden. „Wir sind zwar als Tabellenführer hier nach Frankfurt angereist, aber an der Art und Weise, wie mit uns umgegangen wird, ist zu erkennen, dass wir die ‚Underdogs’ sind“, erklärte der Defensive End. „Uns soll’s egal sein. Wir freuen uns auf Samstag und wollen die Überraschung schaffen.“

Neben dem Frage-Antwort-Marathon standen auch jede Menge Fotowünsche der Fotografen auf dem Programm am Media Day. Am gefragtesten war das Motiv „Spieler und World Bowl Kugel“. Den Anblick der Kristallkugel genossen die Sea Devils Profis sichtlich: „Ich habe an der Uni bereits zwei Meisterschaften gewonnen“, bekundete Safety John Walker, der seine College-Zeit an der USC verbrachte. „Doch jetzt will ich unbedingt auch noch diese Kugel gewinnen.“

Bevor der Media Day des Yello Strom World Bowl XV für die Hamburg Sea Devils zu Ende ging und sie Gastgeber Frankfurt Galaxy Platz machten, wurde noch ein Teamfoto des erstmaligen World Bowl Finalisten aus der Hansestadt geschossen.

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

17.06.2007

Mit Feuer in den Yello Strom World Bowl XV: Sea Devils siegen bei Rhein und ziehen ins Finale ein
Woche10: Hamburg Sea Devils @ Rhein Fire

Fotos vom Auswärtstrip gibt es HIER!



Tony Hollings erzielte 109 Yards - Teamrekord

Die Hamburg Sea Devils stehen als erstes Team für den Yello Strom World Bowl XV fest. Mit einem hart erarbeiteten 17:13-Sieg bei Rhein Fire sicherten sich die Hansestädter ihre erste Finalteilnahme.

Vor 22.980 Zuschauern in der Düsseldorfer LTU arena brachen die Hamburger zudem eine Serie und setzten zwei andere fort. Es war der erste Sieg überhaupt bei Fire. Auf der anderen Seite sind die Hanseaten im letzten Spiel der regulären Saison auch im dritten Jahr ungeschlagen. Außerdem hat das Team von Head Coach Vince Martino nun schon vier Spiele in Folge gewonnen.

Im Endspiel der NFL Europa treffen die Hamburger am 23. Juni in der Frankfurter Commerzbank-Arena auf die Galaxy, die die Centurions Köln mit 31:14 besiegt hat.

Den siebten Saisonsieg sicherten eine starke Defensivleistung und ein starkes Laufspiel. Vor allem Tony Hollings (#22) auf Seiten der Offensive und Shawn Mayer (#23) auf defensiver Seite überzeugten. Mit 109 Yards stellte er einen neuen Teamrekord für Lauf Yards in einer Partie auf. Es war überhaupt das erste 100 Yard Rushing Spiel in der Historie der Hamburger. Mayer stellte mit 6 Tackles einen neuen Bestwert für Saison-Stopps auf. In zehn Spielen erzielte der Hamburger Co-Kapitän 68 Tackles.

„Es war ein schweres Spiel. Doch wir wussten, dass uns Rhein Fire es uns nicht leicht machen würde“, analysierte Martino nach Spielende. „Den Unterschied heute haben nur wenige gute Spielzüge unsererseits ausgemacht.“ Die Begegnung begann mit einem starken Kickoff Return von Rich Parson (#14, Oakland) bis an die 48 Yard Linie der Düsseldorfer. Tony Hollings (#22) begann den ersten Drive der Hanseaten mit einem 3 Yard Lauf. Es folgte ein 7 Yard Pass von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Tight End Teyo Johnson (#85, Denver). Ein Pass auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco) brachte weitere 7 Yards. Wenig später fand Bramlet seinen Touchdown-Maker für 19 Yards Raumgewinn. Josh Davis (#82) fing dann einen Pass über 11 Yards und wurde Millimeter vor der Endzone gestoppt. Eine Strafe kostete die Hamburger 5 Yards. Zwei unvollständige Pässe und einen kurzen Lauf von Hollings später betrat Shane Andrus (#3, Indianapolis) das Feld. Er traf sicher aus 21 Yards und brachte die Sea Devils nach rund sechs Minuten mit 3:0 in Führung.

Fires Versuch, umgehend zu kontern, endete nach nur vier Spielzügen. Nach einem kurzen Return brachte eine Strafe gegen die Gäste das erste First Down für Rhein. In den folgenden drei Spielzügen gelang Fire nur 5 Yards und der zweimalige World Bowl Champion musste punten. Nach einem 48 Yard Punt von Danny Baugher trug Parson den Ball 13 Yards zurück. Hollings eröffnete auch die zweite Angriffsserie, diesmal mit einem 8 Yard Lauf. Eine erneute Strafe gegen die Düsseldorfer brachte vier weitere Versuche, aus denen die Hansestädter aber nichts machen konnten. Adam Anderson (#17, Atlanta) kam zu seinem ersten Punt. An der eigenen 33 Yard Linie beginnend gelang den Gastgebern wieder wenig und sie mussten nach drei Spielzügen erneut punten. Der Ball flog bis an die 6 Yard Linie Hamburgs. Hollings brachte sein Team mit Läufen über 6 und 14 Yards aus der Umklammerung der Fire Defense. Doch wieder war früher als gewünscht Schluss und Anderson puntete erneut.

Nach zwei kurzen Läufen von Jacque Lewis brachte ein Pass von Cody Pickett auf Michihiro Ogawa 8 Yards. Bei allen drei Spielzügen war Shawn Mayer (#23) zur Stelle. Mit diesen 3 Tackles hatte er sich schon früh vor der Halbzeit den Rekord für die meisten Saison-Tackles in der Geschichte der Hamburger gesichert. Dennoch konnte er die ersten Punkte der Gastgeber nicht verhindern. Nach einem 27 Yard Lauf von Pickett brachte ein Trickspielzug Rhein bis an die 1 Yard Linie der Sea Devils. Pickett hatte Lauren Williams mit einem Flea Flicker bedient. Die fehlenden Zentimeter legte Lewis zurück und brachte Fire zu Beginn des zweiten Viertels mit 7:3 in Führung.

Hamburg gab im nächsten Drive Mike McGann (#16, Indianapolis), dem zweiten Quarterback der Sea Devils, eine Chance. Sein erster Pass fand Jermaine Allen (#21) für 12 Yards. Sein zweiter wurde von Rheins Craig Bailey abgefangen. Doch eine Strafe gegen Fire gab den Sea Devils den Ball zurück. McGann bediente Mike Pinkard (#86) dann über 11 und 7 Yards. An der gegnerischen 39 Yard Linie angekommen, puntete Anderson zum dritten Mal. Der gute Kick brachte aufgrund einer Strafe gegen Davon Telp (#39) nicht viel ein und die Düsseldorfer begannen ihre nächste Angriffsserie an der 24 Yard Linie. Brent Grimes (#25, Atlanta) machte einen Lauf durch die Mitte von Lewis zunichte. Der erste Passversuch von Brett Elliott ging ins Leere und beim dritten Versuch setzte Ben Ishola (#99) Elliott auf den Hosenboden.

Für die Sea Devils spielte nun wieder Bramlet. Der fand Justin Jenkins (#11) über 5 Yards und Hollings über 7 Yards. Der trug den Ball anschließend über 4 Yards bis kurz vor die Mittellinie. Eine Strafe gegen Rhein und ein 14 Yarder von Bramlet auf Maxwell brachten Hamburg bis an die gegnerische 35 Yard Linie. Wenig später fand Bramlet Jenkins an der 24 Yard Linie der Gäste. Mit dem nächsten Pass verpasste der unter enormem Druck stehende Hamburger Quarterback Maxwell noch um Millimeter in der Endzone. Doch Sekunden später warf Bramlet über die Mitte auf Johnson, der sich seines Gegenspielers entledigte und bis in die Endzone lief. 48 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit lagen die Sea Devils mit 10:7 in Front. Für Bramlet war es Touchdown Pass Nummer 16.

Fire suchte nach einer Antwort. Diese kam in Form einer Strafe gegen die Hamburger Defensive, die Rhein bis an die Mittellinie brachte. Elliott bediente anschließend Charles Anthony über 15 und 19 Yards. Mark Brubaker erzielte aufgrund der guten Spielzüge aus 34 Yards den 10:10-Ausgleich zwei Sekunden vor der Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Fire erneut nervös. Nach nur drei erfolglosen Spielzügen kam Baugher zu seinem vierten Punt. Parson nahm den Ball an der eigenen 31 Yard Linie auf und trug ihn 20 Yards zurück. Hamburg bewegte den Ball gut. Doch nach einem 12 Pass von Bramlet auf Pinkard ließ der den Ball an der gegnerischen 34 Yard Linie fallen. Wale Dada eroberte den Fumble. Doch wieder war nach drei Spielzügen Schluss. Ein Blitz von Justin Wyatt (#29, Arizona) brachte Fire dabei in gehörige Schwierigkeiten. Der Cornerback schlug Pickett den Ball aus den Händen. Doch ein Fire Spieler eroberte das „Ei“.

Nach dem Punt machten Bramlet mit kurzen Pässen zu Johnson, Maxwell, Jenkins und Allen 28 Yards gut. Wenig später erfolgte endlich der erste lange Pass Bramlets. Seine Offensive Line gab ihm genug Zeit und der Hamburger Spielmacher bediente Jenkins für einen Raumgewinn von 50 Yards. An der gegnerischen 13 Yard Linie angekommen, vertrauten die Hansestädter auf ihr Laufspiel. Hollings trug den Ball 11 Yards und Allen erzielte anschließend seinen dritten Touchdown der Saison aus 2 Yards. Ende des dritten Viertels führte Hamburg mit 17:10. In zehn Spielzügen hatten die Sea Devils dabei 91 Yards zurückgelegt.

Wie schon in der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern nur mit Trickspielzügen Raumgewinn. Ein Reverse über Daunta Peterson brachte 23 Yards. Lewis trug anschließend den Ball 13 und 7 Yards. Rhein stand plötzlich an der Hamburger 36 Yard Linie. Dann machten vor allem die Cornerbacks dicht. Erst verhinderte Michael Harden (#36) eine Completion und dann hatte Grimes zweimal die Hände am Ball, konnte aber aufgrund gegnerischer Bedrängnis nicht zuschlagen. Baughers Punt nagelte die Nordlichter an der eigenen 1 Yard Linie fest. Daraus konnte sich die Offensive der Hamburger nicht befreien. Trotz eines guten Punts von Anderson kam Fires Angriff 34 Yards vor der Hamburger Endzone in Ballbesitz. Anthony und Lewis erzielten mit ihren Läufen ein neues First Down. Ein weiterer Lauf über Anthony brachte die Gastgeber bis an die 11 Yard Linie der Hansestädter. Beim dritten Versuch setzte Elliott mit seinem Pass alles auf eine Karte – und verzockte sich beinahe. Gleich drei Verteidiger der Sea Devils waren mit den Händen am Ball und hätten eine Interception fangen können. Stattdessen erzielte Brubaker sein zweites Fieldgoal. Er traf zu Beginn des vierten Viertels aus 31 Yards und verkürzte auf 13:17.

Die Antwort der Sea Devils blieb trotz einiger gelungener Spielzüge aus. Nach dem fünften Punt Andersons kam Fire an der eigenen 11 Yard Linie in Ballbesitz. Doch wie schon fünf Male zuvor verließ Rheins Angriff nach nur drei Spielzügen das Feld. Hamburg wollte die Uhr herunter laufen lassen und setzte vermehrt aufs Laufspiel. Hollings startete den Drive mit einem 12 Yarder, Allen folgte mit einem 2 Yard Lauf und Hollings setzte 4 Yards drauf. Bramlet zeigte beim dritten Versuch, wie viel er an Erfahrung seit seiner ersten Saison in Hamburg gewonnen hat. Anstatt auf Maxwell zu werfen täuschte er den Pass nur an und lief selbst zu einem neuen First Down. Noch zwei Minuten waren zu spielen. Dann ein Aussetzer von Maxwell. Bei einem Reverse erhält er die Ballübergabe von Bramlet und läuft ins offene Feld. Dann der Schock: Jermaine Hardy schlug den Ball frei und Travis Harris eroberte den Ball. Das Herz rutschte den Hamburgern aber nur kurzzeitig in die Hose. Denn schon einen Spielzug später gab Fire den Ball wieder ab. Sean Mulcahy fing den Ball, ließ ihn sich aber von Barry Robertson (#56, New York Giants) abnehmen. Mayer, der vielleicht beste Verteidiger der Saison, eroberte den Fumble. Hollings sicherte mit einem 29 Yard Lauf schließlich den knappen Sieg. Mit diesen 29 Yards schrieb er noch Geschichte. Er stellte einen neuen Teamrekord für Rushing Yards in einem Spiel auf und seine 109 Yards waren zudem das erste 100 Yard Laufspiel eines Hamburger Running Backs seit Gründung des Teams.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Es war ein schweres Spiel. Doch wir wussten, dass uns Rhein Fire es uns nicht leicht machen würde. Den Unterschied heute haben nur wenige gute Spielzüge unsererseits ausgemacht.“

Sea Devils Quarterback Casey Bramlet: „Es war ein wichtiges Spiel, um auf eigene Faust in den World Bowl zu gelangen. Nun ist es uns egal, auf wen wir im Endspiel treffen.“

Sea Devils Defensive End Ben Ishola: „Das Spiel war härter als gedacht. Wir waren anfangs wohl mit den Gedanken schon eine Woche weiter. Doch wir haben uns zusammengerissen und ins Spiel zurückgefunden.“

Splitter:

Quarterback Mike McGann (#16, Indianapolis) kam zu seinem dritten Kurzeinsatz.
Safety Shawn Mayer (#23) brauchte noch 3 Tackles für einen neuen Hamburger Saisonrekord. Diesen erzielte er bereits im zweiten Viertel.
Running Back Tony Hollings (#22) stellte mit dem letzten Lauf der Partie einen neuen Teamrekord auf. Er lief an diesem Abend insgesamt 109 Yards – ein neuer Teamrekord und das erste 100 Yard Rushing Game der Teamgeschichte.
 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

14.06.2007

Fotos Fotos Fotos

So, endlich habe ich es geschafft! Die Fotos vom Spiel der Sea Devils vs Berlin und Sea Devils vs Galaxy sind jetzt online!

Hier geht's zu den Fotos!

Text: Lancaster Black Eyes

 

13.06.2007

Football-Party auf Schienen: Sea Devils bieten Sonderzug zum Yello Strom World Bowl XV
Mit dem Zug für nur 59,- Euro inkl. Ticket zum Finale




Die Sea Devils bieten einen Sonderzug zum World Bowl


Die Hamburg Sea Devils stehen mit anderthalb Beinen im Yello Strom World Bowl XV. Damit sie bei der möglichen ersten Finalteilnahme ihrer Teamgeschichte auch tatkräftige Unterstützung erfahren, bieten sie ihren Fans eine ganz besondere Reisemöglichkeit zum Endspiel der NFL Europa an: einen Sonderzug!

Für sagenhafte 59,- Euro erhalten die Fans der Sea Devils nicht nur das Ticket zum Yello Strom World Bowl XV in der Frankfurter Commerzbank-Arena und Hin- und Rückfahrt im Sonderzug, sie erwartet eine Fan-tastischste Zugfahrt. Gemeinsam mit anderen Anhängern des einzigen norddeutschen Profi-Footballteams feiern alle Reisenden schon lange vor dem eigentlichen Kickoff eine große Football-Party auf Schienen.

„Wir wollen unseren Fans die Möglichkeit bieten, die unglaubliche Party, die sie beim Sieg gegen Frankfurt am vergangenen Samstag gefeiert haben, beim Yello Strom World Bowl XV fortzusetzen“, erklärte Kathrin Platz, Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils. „Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an dieses Spiel und die atemberaubende Atmosphäre denke. Und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Fans das Angebot des Sonderzuges nutzen und uns bei einer möglichen Finalteilnahme unterstützen würden.“

Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt mit dem Sonderzug** der Hamburg Sea Devils sind ab sofort unter der Telefonnummer 040-75 25 59-52 möglich. Bei Anmeldung werden die Fans gebeten, ihre Kontodaten zu hinterlegen. Sobald feststeht, dass die Sea Devils das Finale der NFL Europa erreicht haben, wird der Preis von 59,- Euro vom Konto der Interessenten abgebucht.

Einen genauen Abfahrtstermin für den Sonderzug wird es geben, sobald die Finalpaarung für den Yello Strom World Bowl XV feststeht. Sollten die Hamburg Sea Devils das Finale erreichen, ist aber mit einer Abfahrt zwischen 7:00 und 8:00 Uhr am Samstag, den 23. Juni zu rechnen. Informationen erhalten alle Interessenten zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.

Fans, die bereits eine Busfahrt mit dem World Bowl Fan Trip samt Übernachtung in Frankfurt für 119,- Euro gebucht haben, können noch bis Freitag, den 15. Juni auf den Sonderzug umsteigen. Mehr Informationen zum Fan Trip per Bus finden alle Anhänger unter www.hamburg-seadevils.de.

** = Sonderzüge haben im Netz der Deutschen Bahn keinen Vorrang. Daher können Wartezeiten auftreten. Bitte rechnen Sie mit einer Fahrtdauer von ca. sieben Stunden. Wir bitten dies zu entschuldigen

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

11.06.2007

Finale Furioso! Hamburg Sea Devils feiern unglaublichen Comeback-Sieg gegen Frankfurt
Woche9: Hamburg Sea Devils vs. Frankfurt Galaxy



Die Sea Devils feiern den Sieg über Frankfurt

„You’ve got to believe!“ Dies war der Spruch, den die Hamburg Sea Devils sich und ihren Fans vor dem „Spiel des Jahres“ immer wieder einbläuten. Und der Glaube kann Berge versetzen. Dank einer phänomenalen Schlussminute drehten die Sea Devils ein verloren geglaubtes Spiel und siegten mit 36:31.

Aufgrund des direkten Vergleichs zwischen Hamburg, Frankfurt und Köln, die alle sechs Siege und drei Niederlagen aufweisen, steht Hamburg weiter auf Rang zwei. Dennoch liegen die Karten der Hamburger auf die Teilnahme am Yello Strom World Bowl XV großartig, da die Galaxy und die Centurions noch gegeneinander spielen müssen. Nur ein Unentschieden im Spiel zwischen den beiden bei einer gleichzeitigen Niederlage der Sea Devils bei Rhein Fire könnte den Hansestädtern die erste Finalteilnahme noch vermiesen.

30.528 Zuschauer - die meisten, die je bei einem Football-Spiel in Hamburg zugegen waren - wurden Zeugen eines unglaublichen Football-Märchens. Erst 48 Sekunden vor Schluss machten die Hamburger dank eines 50 Yard Touchdown Passes von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco) aus einem 27:31 eine 34:31-Führung. Dann der Spielzug, der alles auf den Kopf stellen sollte. Beim anschließenden Kickoff nahm Frankfurts DeCori Birmingham den Ball in der eigenen Endzone auf und warf einen Pass – ein Regelverstoß. Da er den Ball aus der Endzone geworfen hatte, kam dies einem Safety gleich. Und diese zwei Punkte sicherten den Sea Devils die Tabellenführung.

„Ich bin unheimlich stolz auf unsere Jungs“, meinte Sea Devils Head Coach Vince Martino. Am Ende der Begegnung lag es an den ein oder zwei Fehlern, die wir weniger gemacht haben und an einem Spielzug, den ich so noch nicht gesehen habe.“

„Jetzt ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt Richtung World Bowl. Sollten wir es ins Finale schaffen, hat auch mein Vorgänger und guter Freund Jack Bicknell einen großen Anteil am Erfolg dieser Mannschaft.“

Mit 267 geworfenen Yards stellte Bramlet im Spiel gegen die Hessen einen weiteren neuen Teamrekord auf. Maxwell fing indes seinen siebten Saison-Touchdown.

Frankfurt begann mit einem Kickoff Return bis an die eigene 41 Yard Linie. Den ersten Spielzug der Offensive stoppte James Hargrave (#58, Detroit) für minimalen Raumverlust. Dann zeigte J.T. O’Sullivan, warum er zu den besten Spielern der Saison gehört. Der Frankfurter Quarterback brachte Pässe über 9, 7, 24 und 13 Yards an. Schnell standen die Gäste an der 7 Yard Linie der Hamburger. Die beiden ersten Versuche brachten nichts ein. Doch im dritten Versuch fand O’Sullivan seinen Tight End James Petrowski für einen Touchdown. Nach nur 3:20 Minuten führte die Galaxy mit 7:0.

Hamburg hatte die richtige Antwort parat. Jermaine Allen (#21) nahm den kurzen Kickoff an der eigenen 31 Yard Linie auf und trug ihn bis an die 24 Yard Linie der Gäste. Eine Strafe der Frankfurter beim Kick brachte den Gastgebern weitere 12 Yards. Den Drive begann Casey Bramlet (#5, Washington) mit einem 9 Yard Pass auf Teyo Johnson (#85, Denver). Quentin Griffin (#20) lief zum neuen First Down. Doch in die Endzone packten es die Sea Devils nicht. In drei Versuchen kamen sie nicht voran und so kam Shane Andrus (#3,. Indianapolis) aufs Feld. Der Kicker verwandelte sicher aus 28 Yards. Hamburg hatte auf 3:7 verkürzt.

Die Freude hielt nicht lange an. Frankfurt begann den zweiten Drive mit einem 9 Yarder von O’Sullivan auf Brandon MIddleton. Anschließend fand er Jermaine Jamison für 18 Yards. Mit dem Laufspiel gelang weiterhin nichts, weshalb die Galaxy O’Sullivan schalten und walten ließ. Der fand Sha-ron Edwards für 17 Yards und bediente mit dem darauf folgenden Spielzug Middleton mit einem 42 Yard Touchdown Pass. Es stand 14:3 für die Gäste. Wieder konterten die Sea Devils mit einem tollen Return. Griffin trug den Ball 47 Yards zurück. Und wieder erlaubte sich Frankfurt eine Strafe. Die brachte den Hamburgern 10 weitere Yards. Nach zwei erfolglosen Spielzügen fand Bramlet beim dritten Versuch Marcus Maxwell (#19, San Francisco) über 17 Yards. Griffin lief anschließend über 13 Yards bis an die Frankfurter 15 Yard Linie. Von hier aus tankte sich Tony Hollings (#22) 5 Yards voran. Den ersten Touchdown der Gastgeber markierte dann Johnson. Er fing einen kurzen Pass von Bramlet, schüttelte seinen Gegenspieler ab und lief 10 Yards in die Endzone. Hamburg war wieder dran – 10:14. Und noch immer war das erste Viertel nicht vorüber.

Die Hamburger Defensive war leider noch immer nicht in der Lage, Frankfurts Passangriff zu stoppen. Nach einem guten ersten Versuch, in dem die Defensive Line O’Sullivan zu einem Verzweiflungswurf zwang, brachte der Spielmacher fünf Pässe in Folge an, die die Gäste bis an die Hamburger 33 Yard Linie brachten. Von dort brachte der erste gute Laufspielzug der Galaxy das Team aus Hessen bis an die 16 Yard Linie. Zwei Spielzüge später fiel der nächste Touchdown der Gäste. Robert Ortiz fing einen 15 Yarder von O’Sullivan. Zu Beginn des zweiten Viertels führte Frankfurt mit 21:10. Wieder war die Offensive der Hanseaten gefragt. Die begann den Drive mit einem 5 Yard Lauf über Hollings. Justin Jenkins (#11) fing dann einen Pass für einen neuen ersten Versuch. Nach zwei Läufen von Hollings über 8 Yards misslang der dritte Versuch. Nach einem Punt von Adam Anderson (#17, Atlanta) starteten die Frankfurter an der eigenen 20 Yard Linie. Und endlich konnte die Defensive der Hansestädter ihren Fans etwas bieten. Sie stoppte einen Lauf und einen kurzen Pass. Beim dritten Versuch endlich ein „Big Play“. Thomas Smith (#98) schnappte sich O’Sullivan und brachte ihn für 11 Yards Raumverlust.

An der eigenen 35 Yard Linie beginnend starteten die Sea Devils mit einem 11 Yard Pass auf Juan Wong (#13). Es war der erste Catch der Saison für den Mexikaner. Kurz darauf bediente Bramlet Mike Pinkard (#86) für 16 Yards. Maxwell bekam dann den Ball übergeben und lief 10 Yards. Nach einer Strafe gegen die Galaxy folgten zwei Läufe von Hollings über 7 und 11 Yards. Den einen verbliebenen Yard bis in die Endzone erledigte der Chef selbst. Bramlet punktete mit einem Quarterback Sneak. Hamburg lag nur noch mit vier Zählern im Rückstand. Es stand 17:21.

Nur 18 Selunden später lagen die Sea Devils erstmals in dieser Partie in Führung. Gleich den ersten Passversuch O’Sullivans las die Verteidigung der Hamburger perfekt. Brent Grimes (#25, Atlanta) fing den Ball ab und war nicht mehr aufzuhalten. Nach 35 Yards hatte er seinen zweiten Saison-Touchdown erzielt und Hamburg führte mit 24:21. Frankfurt versuchte, umgehend zurückzuschlagen. Kurze Pässe auf Running Back DeCori Birmingham brachten einige Yards und ein neues First Down. Nach dem Two-Minute-Warning stand ein wichtiger dritter Versuch an. O’Sullivan hatte seine Anspielstation in Middleton gefunden. Doch Shawn Mayer (#23), Chef der Hamburger Defensive, verhinderte mit einem knallharten Hit einen vollständigen Pass. Nach dem Punt versuchte der Hamburger Angriff, noch weitere Punkte vor dem Pausenpfiff zu erzielen. Dies gelang nicht und zur Halbzeit führten die Sea Devils mit 24:21.

Halbzeit zwei begann mit einem weiteren guten Return der Gastgeber. Josh Davis (#82) trug den Ball bis an die 40 Yard Linie. Anschließend fing er auch Bramlets ersten Pass in Durchgang zwei. Hollings lief über 6 Yards bis in die Frankfurter Hälfte. Maxwell fing dann einen 10 Yarder von Bramlet. Nach einem kurzen Lauf über Hollings und einer 5 Yard Strafe gegen Frankfurt fing Davis einen 8 Yard Pass. Dann bediente Bramlet Pinkard über die Mitte für 13 Yards Raumgewinn. Hollings lief anschließend bis an die 4 Yard Linie Frankfurts. Der zweite Versuch brachte nichts ein. Der dritte Versuch misslang ebenfalls, da Davis einen hart geworfenen Pass seines Quarterbacks nicht fangen konnte. Dennoch gab es Punkte. Andrus traf aus 23 Yards und erhöhte die Führung auf 27:21.

Auch den Gästen gelang ein guter Kickoff Return. O’Sullivan und Co. starteten an der eigenen 45 Yard Linie. Nach einem 9 Yard Pass auf Middleton fand O’Sullivan seinen Tight Petrowski für einen Raumgewinn von 42 Yards. An der 4 Yard Linie stehend kamen sie in drei Versuchen dank guter Tackles von Byron Hardmon (#42), Gary Gibson (#95) und Hargrave aber keinen Millimeter voran. Kicker Rhys Lloyd ließ den Hamburger Vorsprung dank seines 22 Yard Fieldgoals auf drei Zähler schrumpfen. Die Sea Devils führten Mitte des dritten Viertels mit 27:24. Die Sea Devils konnten anschließend nicht punkten und Frankfurt erhielt eine neue Chance. Mit zwei langen Pässen führte O’Sullivan seine Mannschaft erneut tief in die gegnerische Hälfte. Wieder gab es einen wichtigen dritten Versuch und wieder machte Hamburgs Defensive dicht. O’Sullivan wich dem Druck der Defensive Line aus und warf Richtung Endzone. Da wartete aber schon der japanische Safety Ryota Hori (#31). Der ging an der eigenen 12 Yard Linie ins Aus.

Nach zwei wenig erfolgreichen Spielzügen brachte ein Pass von Bramlet auf Jenkins bis an die 31 Yard Linie die Hamburger aus der Bedrängnis. Nach einem 3 Yard Lauf Allens erzielte die Frankfurter Defensive ihren ersten Turnover. Bramlet wurde bei dem Versuch, der Defensive Line der Gäste zu entfliehen, der Ball von hinten aus der Hand geschlagen. Nick Reid eroberte den Fumble an der Hamburger 30 Yard Linie. Nach einem Spielzug für Raumverlust und einem kurzen Pass rettete O’Sullivan den Drive mit einem Lauf an die 20 Yard Linie. Nach einem Lauf über Birmingham schoss Justin Kurpeikis (#97) durch die Line und sackte den Quarterback. Der Spielmacher zeigte sich wenig beeindruckt. Er warf einen Ball über 20 Yards in die Endzone. Dort wartete Aaron Hosack, der bislang in jedem Spiel gegen Hamburg punktete – so auch diesmal. Er fing den Ball trotz der Bedrängnis durch zwei Sea Devils und Frankfurt hatte die Führung zurückerobert. Zu Beginn des Schlussviertels stand es 31:27 für die Galaxy.

Hamburg begann mit einem unvollständigen Pass Bramlets und einem kurzen Lauf über Allen. Den wichtigen dritten Versuch verwandelte Hamburg mit einem 29 Yard Pass von Bramlet auf Jenkins. Ein 3 Yard Lauf und ein 6 Yarder von Bramlet auf Hollings brachte Hamburg einen vierten Versuch und 1 Yard zu gehen ein. Hollings erhielt den Ball – und schaffte es nicht. Frankfurt übernahm an der eigenen 36 Yard Linie. O’Sullivan zeigte, welch harter Hund er ist. Auch wenn Smith an seinem Wurfarm hing, brachte er einen Pass an. Wenig später brachte ein 9 Yarder auf Petrowski die Gäste in die Hamburger Hälfte. Vor allem bei den dritten Versuchen war O’Sullivan nicht zu stoppen. Wieder fand er eine Anspielstation. Vier Minuten standen noch auf der Uhr, als Frankfurt aufs Laufspiel setzte. Die Zeit lief gnadenlos herunter. Doch dank eines starken Tackles von Smith an O’Sullivan gab es keinen weiteren Touchdown für Frankfurt. Es gab nicht einmal weitere Punkte. Denn Lloyds Kick traf nur die Torstangen.

Etwas mehr als zwei Minuten waren noch zu spielen, als Hamburgs Offensive ein letztes Mal an den Ball kam. Ein 7 Yard Pass von Bramlet auf Maxwell und ein 5 Yarder auf Jenkins brachten ein First Down. Wenig später bediente Hamburgs Spielmacher Johnson über 17 Yards bis an die Mittellinie. Dann stand die AOL Arena Kopf. Bramlet warf einen tiefen Pass auf Maxwell. Der setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und punktete. Hamburg führte 48 Sekunden vor Schluss mit 34:31.

Dann überschlugen sich die Ereignisse. Andrus kickte bis in die gegnerische Endzone. Von dort warf Birmingham einen Pass – ein Regelverstoß. Nach den Regeln ist dies einem Safety gleichzusetzen. Hamburg führte nun sogar mit 36:31. Frankfurt musste nun kicken. Lloyd versuchte es mit einem kurzen Kick. Hamburgs Johnson war zur Stelle und eroberte den Ball an der Frankfurter 20 Yard Linie.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich bin unheimlich stolz auf unsere Jungs. Gerade nach den ersten Angriffsserien der Frankfurter, in denen wir keine Mittel gefunden haben, J.T. O’Sullivan zu stoppen, haben unsere Jungs sich nie aufgegeben. Am Ende der Begegnung lag es an den ein oder zwei Fehlern, die wir weniger gemacht haben und an einem Spielzug, den ich so noch nicht gesehen habe.“

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Jetzt ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt Richtung World Bowl. Sollten wir es ins Finale schaffen, hat auch mein Vorgänger und guter Freund Jack Bicknell einen großen Anteil am Erfolg dieser Mannschaft.“

Galaxy Head Coach Mike Jones: „Man hat gemerkt, dass die Hamburger und ihre Fans unbedingt gewinnen wollten. Ich habe meinen Jungs in der Kabine dennoch gesagt, dass ich stolz auf die bin. Wir haben eben diesen einen Fehler mehr gemacht. Was sich DeCori Birmingham bei diesem Spielzug gedacht hat, kann ich mir nicht erklären.“

Sea Devils Wide Receiver Marcus Maxwell: „Ich bin völlig fertig und stolz, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben. Frankfurt hat uns alles abverlangt und ich denke, dass wir hier die beiden besten Teams der Liga gesehen haben.“

Splitter:

Running Back Quentin Griffin (#20) verletzte sich zu Beginn des zweiten Viertels am Fuß. Er konnte nicht ins Spiel zurückkehren.
Cornerback Brent Grimes (#25, Atlanta) erzielte seinen zweiten Defensiv-Touchdown und stellte damit einen Teamrekord ein.
Mit 267 Pass Yards stellte Casey Bramlet (#5, Washington) einen weiteren Rekord bei den Sea Devils auf.


 

Text und Foto: hamburg Sea Devils

 

03.06.2007

Hamburg Sea Devils dank Defensive und „Touchdown Tony“ Feldherren in Köln
Woche8: Hamburg Sea Devils @ Centurions Köln




Tony Hollings erzielte zwei Touchdowns

Die Tür zur ersten Teilnahme am Yello Strom World Bowl steht für die Hamburg Sea Devils ganz weit offen. Eine erneute Galavorstellung der Defensive der Hanseaten und weitere Rekorde der Angriffsspieler sicherten den Sea Devils einen klaren 21:7-Sieg bei den Centurions Köln.

Der erste Sieg der Hamburger überhaupt in der Domstadt katapultierte die Sea Devils aufgrund des direkten Vergleichs mit den Centurions auf den zweiten Platz in der Tabelle der NFL Europa. Mit einem Sieg am kommenden Samstag im letzten Heimspiel gegen den amtierenden Champion Frankfurt Galaxy wäre den Sea Devils ein Platz im Finale fast nicht mehr zu nehmen.

„Wir standen mit dem Rücken zur Wand, mussten unbedingt gewinnen. Wir haben Köln als stärkstes Team in der Liga eingeschätzt“, erklärte Sea Devils Head Coach Vince Martino. „Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Sie hat heute unglaublich viel Herz gezeigt.“

Vor 10.221 Zuschauern im RheinEnergie Stadion war die Hamburger Defensive wie schon vor einer Woche ein ständiger Unruheherd. Sie ließ Kölns Running Back Derrick Ross, der im Hinspiel noch 113 Yards erzielte, keinen Raum zum Laufen und machte Centurions Quarterback Eric Meyer das Leben zur Hölle. Sechs Mal sackte sie den Spielmacher und erzwang vier Ballverluste. Diese Leistung legte den Grundstein für zwei Rekorde im Hamburger Angriff. Casey Bramlet (#5, Washington) warf 212 Yards und überbot somit seine 2005 aufgestellte Bestmarke von 1463 Pass Yards in einer Saison. Er steht mittlerweile bei 1543 Yards. Running Back Tony Hollings (#22) fand zwei Mal den Weg in die Endzone und ist mit nunmehr 4 Saison-Touchdowns der erfolgreichste Läufer in der Hamburger Geschichte.

„Das war ein Riesen-Schritt, wenn nicht sogar zwei Schritte, in Richtung World Bowl“, meinte Hollings nach Spiel-Ende. „Vor dem Spiel hat uns keiner eine Chance eingeräumt. Heute haben wir gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist.“ Wie schon im Hinspiel erwischten die Hamburg Sea Devils einen Start nach Maß und punkteten bei ihrem ersten Ballbesitz. Zwar begannen die Hanseaten mit einer Strafe, doch ein 10 Yard Pass von Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) auf Rich Parson (#14, Oakland) brachte die Gäste voran. Kurze Zeit später bediente Bramlet Marcus Maxwell (#19, San Francisco) über 7 Yards für ein neues First Down. Nach einem kurzen Lauf von Quentin Griffin (#20) folgten Pässe Bramlets auf Mike Pinkard (#86) über 4 und Justin Jenkins (#11) über 8 Yards. Der Receiver fing wenig später einen 37 Yarder, der die Hamburger bis an Kölns 10 Yard Linie brachte. Nach Strafen auf beiden Seiten hatten die Hamburger nur noch 5 Yards bis zur Endzone vor sich. Die überwanden sie schnell. Bramlet warf einen kurzen Pass über die Mitte. Dort fand er Maxwell. Der Receiver setzte sich gleich gegen zwei Gegenspieler durch und fing den Ball mit einem Hechtsprung. Es war Maxwells sechster Touchdown der Saison.

Die Antwort der Kölner blieb aus. Nach einem Lauf von Derrick Ross ohne Raumgewinn und zwei unvollständigen Pässen mussten die Gastgeber punten. Hamburg machte indes weiter Boden gut. Neben Läufen von Griffin und Jermaine Allen (#21) für insgesamt 19 Yards nahm auch Bramlet seine Beine in die Hand. Sein 14 Yard Lauf und eine Strafe gegen die Kölner brachte gute Feldposition. Doch Punkte brachte der Drive nicht ein. An der 33 Yard Linie stehend entschieden sich die Sea Devils für einen Punt von Adam Anderson (#17, Atlanta).

Kölns Versuche, Ross ins Spiel zu bringen, wollten nicht so recht gelingen. Der Running Back wurde oft früh gestoppt. Doch die Domstädter haben ja noch Bobby Blizzard. Der Tight End, der vor zwei Jahren in Hamburg spielte, fing Pässe über 7 und 12 Yards. Dann entwischte Quarterback Eric Meyer zwei Gegenspielern und machte 5 Yards gut. Köln hatte einen ersten Versuch an der gegnerischen 43 Yard Linie. Beim nächsten Laufversuch Meyers war aber Ben Ishola (#99) zur Stelle. Vierter Versuch. Köln wollte die Hamburger mit einem Trickspielzug überraschen. Doch die Sea Devils Special Teams ließen sich nicht foppen und Punter Joel Stelly wurde unter mehreren Hamburgern begraben.

Erstmals in dieser Partie konnte der Hamburger Angriff anschließend nicht in gegnerisches Territorium vorstoßen. Bei einem wichtigen dritten Versuch verletzte sich Jenkins beim Aufprall auf den Boden an den Rippen. Kölns Offensive baute weiterhin auf Ross. Der lief zwar beim ersten Versuch für fünf Yards Raumgewinn, konterte aber mit einem gefangenen 12 Yard Pass. Wenig später schlug die Hamburger Defensive zu. Thomas Smith (#98) schlug Meyer den Ball aus der Hand und Gary Gibson (#95) eroberte den Fumble an Kölns 27 Yard Linie. Nach einem 3 Yard Lauf über Tony Hollings (#22) bediente Bramlet Maxwell über 9 Yards. Doch dann nahm das Übel seinen Lauf. Erst wurde Bramlet gesackt, dann verlor Hollings den Ball in äußerst aussichtsreicher Position.

Glück im Unglück, Hamburgs Defensive stoppte Ross zweimal vor der Line of Scrimmage und ein knallharter Hit von Shawn Mayer (#23) verhinderte einen Pass auf Blizzard. Nach dem Punt der Centurions brauchte es nur einen Spielzug für den Sea Devils Angriff, um wieder in Fieldgoal Reichweite zu kommen. Bramlet warf tief auf Maxwell, der den Ball für 28 Yards Raumgewinn fing und mit den Zehenspitzen aufkam, ehe er ins Seiten-Aus fiel. Nach zwei weiteren Sacks stand der Angriff unter Zugzwang. Maxwell fing einen 16 Yarder. Allerdings fehlte ein Yard zum nächsten First Down. Shane Andrus (#3, Indianapolis) kam aufs Feld. Doch sein 37 Yard Kick klatschte an die Fieldgoalstangen. Mit einer 7:0-Führung gingen die Sea Devils in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann mit einem Knaller aus Sicht der Kölner. Beim dritten Spielzug des Drives tanzte sich A.J. Harris durch die komplette Hamburger Abwehr und lief 54 Yards bis zum Touchdown. Gerade einmal eine Minute war in Halbzeit zwei gespielt, da stand es plötzlich 7:7-Unentschieden.

Die Antwort der Hamburger Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem kurzen Lauf von Griffin bediente Bramlet Pinkard über 12 Yards. Anschließend umkurvte Griffin die Kölner Gegenspieler für 19 Yards Raumgewinn. Wenig später fing Teyo Johnson (#85) einen 18 Yarder von Bramlet an der 15 Yard Linie der Centurions. Anschließend machte Hollings seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut. Wie schon in der Woche zuvor wartete er geduldig auf die sich bietende Lücke und lief dann bis in die Endzone.

Köln begann den nächsten Drive nach einem starken Return an der eigenen 41 Yard Linie. Im dritten Versuch entwischte Meyer wieder einmal den Hamburger Verteidigern und warf einen 9 Yarder auf Tramain Hall. Ross fand weiterhin keinen Platz für seine gefürchteten Läufe. Aden Durde (#54) stoppte ihn für 2 Yards Raumverlust. Anschließend folgte eine Strafe gegen Kölns Quarterback, die die Gastgeber 10 Yards und einen Down kosteten. Der dritte Versuch brachte nichts ein und Köln puntete. Mühsam bewegte der Angriff der Centurions sich vorwärts. Doch mehr als ein First Down nach Pass auf Blizzard war nicht drin. Michael Harden (#36) ließ Harris hinter der Line of Scrimmage unsanft abheben. Dann stoppte Cliff Washburn (#79) die Kölner und beim dritten Versuch sackten Justin Wyatt (#29, Arizona) und Ishola Kölns Spielmacher Meyer.

Lang und oft genug hatte die Abwehr der Hansestädter nun auf dem Feld gestanden. Es wurde wieder Zeit für einen guten Drive der Hamburger Offensive. Sie begann die Angriffsserie an der eigenen 26 Yard Linie mit einem 4 Yard Lauf über Griffin. Beim dritten Versuch fand Bramlet Johnson völlig frei über die Mitte. Der Tight End machte 32 Yards gut und plötzlich waren die Sea Devils wieder in der Hälfte der Centurions. Dann wieder ein Blackout der Hamburger. Bramlets Passversuch auf Maxwell war zu kurz und Kevin House fing den Ball an der eigenen 14 Yard Linie ab. Köln fand jedoch kein Mittel, den eigenen Angriff in Fahrt zu bringen. Ross kam bei 2 Läufen auf 1 Yard und im dritten Versuch war es wieder das Duo Wyatt/Ishola, das Meyer unsanft zu Fall brachte. So ging es im nächsten Kölner Drive weiter. Smith sackte Meyer und der zweite Versuch brachte nichts ein. Meyer rettete den Drive zwar vorübergehend mit einem Verzweiflungspass auf Blizzard. Doch wenig später erwischte es den Kölner Quarterback erneut. Seante Williams (#90) sackte ihn, schlug ihm dabei den Ball aus der Hand und eroberte ihn an der gegnerischen 35 Yard Linie.

Diesmal nutzte der Sea Devils Angriff das Geschenk der eigenen Defensive. Hamburg begann die Serie mit einem 11 Yard Lauf von Hollings. Zwei Spielzüge später fand Bramlet Maxwell an Kölns 9 Yard Linie. Hollings ließ einen 3 Yard Lauf folgen und tankte sich anschließend zu seinem vierten Saison-Touchdown durch in die Endzone. 4:47 Minuten waren noch zu spielen. Hamburg führte mit 21:7 und Hollings konnte sich über einen neuen Teamrekord (4 Touchdowns in einer Saison) freuen.

Die muntere Quarterback-Jagd ging weiter. Im zweiten Kölner Spielzug nach Hamburgs Touchdown schoss Ishola durch die Offensive Line. Wieder verlor Meyer den Ball. Gibson eroberte den Fumble an der Kölner 30 Yard Linie. Die Sea Devils setzten jetzt natürlich auf Sicherheit und wollten die Uhr so weit wie möglich herunterspielen. Mit dem Two-Minute-Warning erfolgte Andersons fünfter Punt. Die Hamburger Abwehr hatte noch nicht genug. Und so erwischte es Meyer erneut. Diesmal landete ein Passversuch des Kölner Spielmachers in den Händen von Barry Robertson (#56, NY Giants).

Die letzten 110 Sekunden genossen die Hamburger Gäste in vollen Zügen. Am kommenden Wochenende wartet der nächste dicke Brocken auf die Sea Devils. Die Frankfurt Galaxy wird zu Gast sein in Hamburg.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Wir standen mit dem Rücken zur Wand, mussten unbedingt gewinnen. Wir haben Köln als stärkstes Team in der Liga eingeschätzt. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Sie hat heute unglaublich viel Herz gezeigt.“

Sea Devils Head Coach zum Schlüssel zum Sieg: „Der Unterschied zum Hinspiel war unser Laufspiel. Es war so gut, dass wir Casey Bramlet genügend Zeit fürs Passspiel geben konnten. Unsere Defensive hat heute überragend gespielt. Sechs Sacks sprechen für sich.“

Sea Devils Running Back Tony Hollings: „Das war ein Riesen-Schritt, wenn nicht sogar zwei Schritte, in Richtung World Bowl. Vor dem Spiel hat uns keiner eine Chance eingeräumt. Heute haben wir gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist.“

Splitter:

Justin Jenkins (#11) verletzte sich im zweiten Viertel. Beim Versuch, einen Pass zu fangen, knallte er unsanft auf den Boden auf und verletzte sich an den Rippen. Er konnte nicht weiterspielen.
Cornerback Brent Grimes (#25) verletzte sich am Oberschenkel. Er konnte nur noch in der Defensive, nicht mehr in den Special Teams, eingesetzt werden.
Running Back Tony Hollings (#22) stellte mit seinem dritten und vierten Saison-Touchdown einen Hamburger Teamrekord auf.
Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) sicherte sich einen weiteren Rekord bei den Sea Devils. Der Quarterback benötigte 133 Pass Yards, um seine Saisonbestmarke von 1463 Yards aus dem Jahr 2005 zu überbieten.
 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

27.05.2007

Defensiv-Donnerwetter und „Big Play“ sichern Hamburg Sea Devils ersten Heimsieg über Berlin
Woche7: Hamburg Sea Devils vs. Berlin Thunder




Die Hamburger Defensive sicherte den Sieg gegen Berlin



Die Hamburg Sea Devils sind weiterhin mitten drin im Rennen um die Teilnahme am Yello Strom World Bowl XV. Eine beherzte Vorstellung der Hamburger Defensive und ein Geistesblitz des Sea Devils Angriffs sorgten vor 18.337 Zuschauern in der AOL Arena für den 17:7-Sieg gegen Berlin Thunder.

Es war der erste Heimsieg der Hanseaten gegen den dreimaligen World Bowl Champion Berlin. Zudem war es der dritte Erfolg in Serie gegen Thunder.

„Es war eines der schwierigsten, wenn nicht sogar das schwierigste Spiel der Saison“, resümierte Head Coach Vince Martino nach der Partie. „Wir haben im ersten Durchgang zu viele Fehler in der Offensive gemacht, sind aber in Halbzeit zwei stark verbessert aufgetreten.“

Die Verteidigung der Sea Devils hatte maßgeblichen Anteil am vierten Saisonsieg. Nachdem sie vor einer Woche in Amsterdam noch vorgeführt wurde, ließ sie heute keinen einzigen Touchdown zu. Thunder gelangen lediglich zwei Fieldgoals.

„Es war ein unheimlich hartes Stück Arbeit“, erklärte Ben Ishola, Defensive End aus Berlin auf Seiten der Hamburg Sea Devils. „Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir besser sind, als wir uns vor einer Woche präsentiert haben.“

Die Offensive der Hamburger hatte Mühe, auf dem vom Regen durchweichten Boden ihren Rhythmus zu finden. Erst ein 75 Yard Touchdown Pass im vierten Viertel von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Josh Davis (#82), der erst wenige Minuten vor Spielbeginn für den verletzten Marcus Maxwell (#19, San Francisco) in die Startaufstellung gerückt war, brachte Hamburg auf die Siegerstraße.

Berlin kam zuerst an den Ball und fand sogleich den Weg auf die Anzeigentafel. Das erste First Down der Partie gelang den Gästen noch mit einem 7 Yard Pass von Travis Lulay auf Steve Sanders. Doch anschließend verließen sich die Berliner auf den Lauf – und hatten Erfolg. Chris Barclay lief über die linke Seite über 39 Yards bis an die 17 Yard Linie der Hamburger. Viel näher kam Thunder aufgrund guter Tackles von Barry Robertson (#56, NY Giants) und Shawn Mayer (#23) nicht. Und so kam Kicker Andrew Jacas zum Einsatz. Er traf sicher aus 28 Yards und Thunder führte mit 3:0.

Hamburgs Angriff tat sich zu Beginn schwer. Sie begann ihren ersten Drive mit einem 13 Yard Lauf über Quentin Griffin (#20). Nach einer Strafe gegen die Hausherren und zwei Läufe von Griffin und Quarterback Casey Bramlet wurde der Hamburger Spielmacher beim dritten Versuch gesackt. Immerhin: Adam Andersons (#17, Atlanta) Punt flog bis an die 5 Yard Linie der Gäste. Berlins zweiter Drive endete nach einem Sack von Defensive Tackle Thomas Smith (#98) früh. Doch noch immer konnte Hamburg nicht punkten. Zwar brachten ein 11 Yard Pass von Bramlet auf Justin Jenkins (#11) und ein 7 Yard Lauf Griffins die Sea Devils in die gegnerische Hälfte, aber am Ende kam wieder Anderson zum Einsatz. Sein zweiter Punt wurde von Brent Grimes (#25, Atlanta) an der 1 Yard Linie Thunders aufgenommen. Schwierigste Startbedingungen für Hamburgs Gegner.

Thunder ging auf Nummer sicher und versuchte, sich per Lauf aus der Umklammerung zu befreien. Allerdings hatten sie nicht mit Mayer gerechnet. Der Safety bei allen drei Berliner Läufen zur Stelle, so dass Thunder punten musste. Rich Parson (#14, Oakland) trug den Punt bis an die Berliner 31 Yard Linie zurück. Von dort aus bediente Bramlet Jenkins über 16 Yards. Dann machte der nasse Rasen den Hamburgern Probleme. Erst rutschte Bramlet, dann auch Jenkins weg. Der Receiver verpasste es anschließend, einen Touchdown zu erzielen. Er stieg höher als seine beiden Gegenspieler, verlor den Ball aber beim Aufprall auf den Boden. So kam Shane Andrus (#3, Indianapolis) zu seinem ersten Kick. Sein 41 Yard Fieldgoal stellte zu Beginn des zweiten Viertels den 3:3-Ausgleich her.

Die Gäste versuchten, den Spielstand umgehend wieder zu ihren Gunsten zu ändern. Das erste Ausrufezeichen setzte Cal Murray mit einem 18 Yard Lauf bis in die Hamburger Hälfte. Wenig später stoppte Aden Durde (#54) Murray äußerst unsanft kurz vor der First Down Markierung. Berlin spielte den vierten Versuch aus. Und Lulay tankte sich für vier neue Versuche voraus. Dann machten die Gäste Bekanntschaft mit Justin Kurpeikis (#97). Hamburgs Defensive End stoppte Barclay erst für Raumverlust und bohrte ihm anschließend nach 3 Yards Raumgewinn seinen Helm in den Brustpanzer. Der dritte Versuch misslang. Jacas trat zu einem 51 Yard Fieldgoal an – und verschoss.

36 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit machte es der jamaikanische Kicker besser. Vorausgegangen waren einige gute Pässe von Lulay auf Charles Davis und Carlton Brewster. Hamburgs Defensive machte im entscheidenden Moment dicht und so konnte Thunder nur kicken. Jacas traf aus 54 Yards. Fieldgoals dieser Länge bringen in der NFL Europa 4 Zähler. Berlin führte mit 7:3. Hamburgs Angriff versuchte alles, um doch noch zu punkten. Sogar der erste Passversuch auf Ex-Sprinter Dwain Chambers (#18) erfolgte, wenngleich er unvollständig war.

Die zweite Halbzeit begann mit einem starken Kickoff Return von Griffin. Der Returner mit dem besten Durchschnitt der Liga trug den Ball bis an die 39 Yard Linie. Von dort begann Hamburgs Angriff mit einem 5 Yard Lauf über Griffin. Bramlet bediente anschließend Teyo Johnson (#85, Denver) über 10 Yards. Es folgte ein 14 Yarder des Hamburger Spielmachers auf Josh Davis. Nach einem Sack, der wieder dem aufgeweichten Boden zuzuschreiben war, fing Johnson einen 4 Yard Pass. Beim dritten Versuch wurde Bramlet beim Wurf von hinten unsanft umgerannt. Mike Pinkard (#86) eroberte zwar den Ball für die Sea Devils, doch die Chance auf Punkte war dahin.

Beim nächsten Drive machte Griffin erneut von sich reden. Er begann den Drive mit einem kurzen Lauf, fing dann einen 3 Yard Pass von Bramlet und tanzte sich beim dritten Versuch schließlich 28 Yards quer durch die Berliner Abwehr. Doch wieder kam der Hamburger Angriff nicht ins Rollen, als es in Richtung Berliner Endzone ging. So endete der Drive mit einem weiteren Punt Andersons. Die Defensive der Hansestädter zeigte sich weiterhin in guter Verfassung. Barclay wurde für Raumgewinn gestoppt und Lulay wurde zum zweiten Mal in dieser Partie von Smith gesackt. Da tat der vorangegangene 31 Yard Pass Lulays auf Brewster kaum noch weh. Es erfolgte er nächste Punt, diesmal auf Seiten der Gäste.

Langsam wurden die Fans in der AOL Arena nervös. Doch der Hamburger Angriff hatte endlich eine Antwort. Nach einem kurzen Lauf erzielten die Sea Devils mit dem ersten Spielzug des vierten Viertels den ersten Touchdown der Partie. Bramlet täuschte einen kurzen Pass auf die linke Seite an und warf dann einen langen Pass auf Davis. Der Hamburger Receiver fing den Ball in vollem Lauf, entledigte sich seines Gegenspielers und sprintete bis in die Endzone. Der 75 Yard Touchdown Pass war der zweitlängste in der Geschichte der Hamburg Sea Devils. Hamburg lag erstmals in Führung – 10:7.

Angespornt vom Paukenschlag ihrer Offensive machte auch Hamburgs Abwehr mächtig Druck. Barclay fand keine Lücke und Lulay wurde zwei Mal am Wurf gehindert. Das Resultat war ein weiterer Punt. Hamburgs Angriff hatte nun Blut geleckt. Der Drive an der eigenen 37 Yard Linie begann mit einem 9 Yarder von Bramlet auf Jenkins. Dieser wurde beim Catch am Gesichtsgitter festgehalten – 15 weitere Yards für Hamburg. Jermaine Allen (#21) rannte dann für 5 und 3 Yards. Im dritten Versuch fand Bramlet wieder einmal Jenkins. Diesmal fing der Receiver den Ball an Berlins 20 Yard Linie. Nach einem weiteren Lauf Allens und einem unvollständigen Pass bediente Bramlet Johnson über 6 Yards. Der Pass reichte genau für ein neues First Down. Sekunden später stand es 17:7. Tony Hollings (#22) erhielt den Ball, wartete geduldig auf eine sich bildende Lücke und lief zum Touchdown. Zu spielen waren noch etwas mehr als neun Minuten.

Die anschließenden Angriffsserien brachten auf beiden Seiten nichts. Erst rund fünf Minuten vor Ende der Begegnung fand Thunder einen Rhythmus. Lulay begann den Drive an der eigenen 9 Yard Linie und fand immer wieder Anspielstationen – bedingt auch durch die abwartende Verteidigungsaufstellung der Hamburger. So bediente Lulay unter anderem Ryan Hoag, Sanders und Brewster für guten Raumgewinn. Tief in der Hamburger Hälfte angekommen warfen zwei Strafen die Gäste wieder zurück. Sie standen einem vierten Versuch an der Sea Devils 18 Yard Linie gegenüber. Berlin griff tief in die Trickkiste. Lulay übergab den Ball an seinen Running Back Murray. Der wiederum warf einen kurzen Pass zurück auf seinen Quarterback. Lulay wurde jedoch vor der First Down Markierung gestoppt. Wie schon vor zwei Wochen gegen Amsterdam war es wieder Grimes, der den Sack zumachte. Fing er damals eine Interception, so brachte er Lulay zu Boden.

Stimmen:

Sea Devils Defensive End Ben Ishola: „Es war ein unheimlich hartes Stück Arbeit. Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir besser sind, als wir uns vor einer Woche präsentiert haben. Die Fans haben uns wirklich klasse unterstützt.“

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Es war eines der schwierigsten, wenn nicht sogar das schwierigste Spiel der Saison. Wir haben im ersten Durchgang zu viele Fehler in der Offensive gemacht, sind aber in Halbzeit zwei stark verbessert aufgetreten.“

Splitter:

Wide Receiver Marcus Maxwell (#19, San Francisco) wurde wenige Minuten vor Spielbeginn aus der Aufstellung der Sea Devils genommen. Der Receiver, der mit 5 Saison-Touchdowns einen neuen Teamrekord aufgestellt hat, musste mit Oberschenkelproblemen passen.
Defensive Tackle Tim Sandidge (#71, St. Louis) verletzte sich am linken Knie und spielte nicht zu Ende.
Cornerback Lamont Reid (#24, Denver) verletzte sich an der rechten Schulter. Auch er konnte nicht weiterspielen.
 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

20.05.2007

Bramlets Rekord-Nacht wird nicht belohnt – Hamburg Sea Devils unterliegen im Punkteregen
Woche6: Hamburg Sea Devils @ Amsterdam Admirals


Fotos von der Auswärtsfahrt nach Amsterdam gibt es HIER!



Casey Bramlet warf 4 Touchdown Pässe


Es war der große Abend von Casey Bramlet – und er wurde nicht belohnt. Vor 9.384 Zuschauern auf der Bühne Amsterdam ArenA stellte der Quarterback der Hamburg Sea Devils gleich drei Teamrekorde auf und doch unterlagen die Hansestädter mit 31:41 bei den Amsterdam Admirals.

Bramlet (#5, Washington) warf 4 Touchdown Pässe, ist der erste Hamburger Spielmacher, der in zwei Saisonspielen mindestens 3 Touchdowns warf und hat sich mit mittlerweile insgesamt 11 Saison Touchdown Pässen ebenfalls in die Rekordbücher seines Teams eingetragen. Neben dem Hamburger Quarterback überzeugte erneut auch Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Er fing im zweiten Spiel in Serie 2 Touchdowns – ebenfalls ein Novum in der Hamburger Teamhistorie.

Die Niederlage gegen die Admirals, nur sechs Tage nach dem 24:17-Hinspielsieg konnten beide dennoch nicht verhindern. Somit verpassten die Sea Devils den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze.

Zu Beginn fiel es den Hamburgern unheimlich schwer, die Gastgeber in Schach zu halten. Die ersten beiden Angriffsserien wurden noch gestoppt, ehe Amsterdam punkten konnte. Dabei hatte sich Drew Olson, der sich im Hinspiel noch verletzt hatte, bereits warm geworfen. Er brachte insgesamt 5 Pässe für 33 Yards an. Doch im entscheidenden Moment sackten Tim Sandidge (#71, St. Louis) und Cliff Washburn (#79), der aufgrund der Verletzungen in Hamburgs Defensive Line von der Offensive Line in die vorderste Front der Abwehr rückte, den Admirals Quarterback. Die Niederländer mussten punten. Hamburgs zweiter Drive endete wie der erste – nach nur drei Spielzügen. Von nun an spielte nur noch eine Mannschaft in der Amsterdam ArenA – und das waren die Gastgeber. Olson begann mit einem 17 Yarder auf Justin McCullum. Nach einem 11 Yard Lauf von Jonathan Smith fielen die ersten Punkte. Olson fand einen freistehenden Smith, der sich 34 Yards später in der Endzone wieder fand. Ende des ersten Viertels führte Amsterdam mit 7:0.

Der dritte Hamburger Drive brachte noch immer nicht einmal ein First Down. Und viel schlimmer noch, Scott McCready (#87) verletzte sich bei dem Versuch, einen Pass von Casey Bramlet (#5, Washington) zu fangen. Den Star-Receiver der Sea Devils erwischte es schwer an der Schulter. Ob er in dieser Saison noch einmal auflaufen kann, werden weitere Tests entscheiden. Die Niederländer kümmerte das Schicksal ihrer Gegner wenig. Olson war weiterhin in Bestform und brachte einen Pass nach dem anderen an. Unter anderem fand er den ehemaligen Hamburger Running Back Larry Croom für 27, 10 und 7 Yards. Den Touchdown erzielte aber wieder das gleiche Duo wie beim ersten Streich. Olson bediente Smith mit einem 8 Yard Pass zur 13:0-Führung. Der Extrapunkt misslang. Hamburgs Antwort fiel ganz anders als erhofft aus. Abraham Elimimian, Cornerback der Gastgeber, fing einen Pass von Bramlet ab und trug ihn 39 Yards bis an die 1 Yard Linie der Sea Devils zurück. Wenig später warf Olson seinen dritten Touchdown Pass des Abends – er fand Yoan Schnee über 2 Yards. Mitte des zweiten Viertels führte Amsterdam mit 20:0.

Den Sea Devils gelang auch weiterhin beinahe nichts. Nur unter gütiger Mithilfe der Gastgeber kamen sie endlich voran. Marcus Maxwell (#19, San Francisco) wurde beim Versuch, einen Pass zu fangen, behindert. Diese Strafe schenkte den Hanseaten 48 Yards. Tony Hollings (#22) lief an der gegnerischen 15 Yard Linie stehend für 3 Yards. Zwei Spielzüge später bediente Bramlet Justin Jenkins (#11) mit einem 12 Yard Touchdown. Hamburg hatte auf 7:20 verkürzt.

Doch noch waren die Gastgeber nicht müde. Noriaki Kinoshita fing einen 21 Yard Pass, der die Niederländer bis in die Hamburger Hälfte brachte. Kurz nach dem Two-Minute-Warning über 24 Yards auf McCullum und über 20 Yards auf Kinoshita. An der 3 Yard Linie stehend nahm es Amsterdams Quarterback beim dritten Versuch schließlich selbst in die Hand und lief zum 27:7. Die Halbzeitpause war noch 23 Sekunden entfernt. Zeit genug für Hamburg, den Rückstand zu verkürzen. Quentin Griffin (#20) trug den Kickoff bis an die Mittellinie und zwei Spielzüge später wurde Maxwell erneut regelwidrig am Fangen eines Passes gehindert. Das brachte den Sea Devils 21 Yards. Kicker Shane Andrus (#3, Indianapolis) kam aufs Feld und verwandelte sicher aus 47 Yards zum 10:27.

Das Vorhaben, zu Beginn der zweiten Halbzeit den Rückstand weiter zu verkürzen, misslang. Dabei hatte der Drive mit einem 17 Yarder von Bramlet auf Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) gut begonnen. Doch mehr ließen die Admirals nicht zu. Amsterdam machte es hingegen besser. Olson brachte 5 Pässe für 45 Yards an, ehe eine Strafe gegen die Sea Devils den Gastgebern weitere 28 Yards schenkte. An der 3 Yard Linie stehend kam Smith zu seinem zweiten Touchdown – diesmal mit einem Lauf. Die Admirals führten zu Beginn des dritten Viertels mit 34:10.

Wieder war es Griffin, der ein Zeichen mit einem starken Kickoff Return setzte. Bramlet fand Mike Pinkard (#86) über 5 Yards. Amsterdam erhielt eine 12 Yard Strafe und Bramlet bediente anschließend Griffin über 4 und Jermaine Allen (#21) über 9 Yards. Nach zwei kurzen Läufen über Allen warf Bramlet einen 33 Yarder auf Jenkins. Nun griff Head Coach Vince Martino in die Trickkiste. Bramlet warf einen 3 Yard Pass auf Washburn – den eigentlichen O-Liner, der eigentlich in der D-Line spielt. Der bullige Lineman fand sich plötzlich in der Endzone wieder. Amsterdam führte nur noch mit 34:17.

Die Admirals konnten in dieser Drangphase der Hamburger nichts dagegen setzen. Es sah wieder nach einem soliden Drive der Gastgeber aus, als Olson sich einen fatalen Fehler leistete. Justin Kurpeikis (#97) sackte den Quarterback und schlug ihm dabei den Ball aus den Händen. Der Hamburger Defensive End war es auch, der den Ball an der Amsterdamer 35 Yard Linie eroberte. Die Sea Devils schöpften neue Hoffnung. Griffin erhielt anschließend den Ball und lief 6 Yards. Sekunden später belief sich der Rückstand der Hamburger nur noch auf zehn Punkte. Bramlet warf seinen dritten Touchdown Pass – einen 29 Yarder auf Maxwell. Zum zweiten Mal in dieser Saison kam der Hamburger Spielmacher in einer Partie auf drei Touchdown Pässe.

Das Spiel wurde noch einmal unerwartet spannend. Grund dafür war auch die Hamburger Defensive, die den Amsterdamer Angriff nun endlich zu stoppen vermochte. Mitte des vierten Viertels kamen die Gäste noch einmal in Ballbesitz. Doch diesmal wollte die Angriffsmaschinerie um Bramlet und Maxwell nicht ins Laufen kommen. An der 31 Yard Linie stehend entschied sich Martino, einen vierten Versuch auszuspielen. Der Versuch misslang und Amsterdam nutzte die großartige Feldposition umgehend. Smith fand eine Lücke und lief 31 Yards zum Touchdown und zur 41:24-Führung.

Mit weniger als sechs Minuten zu spielen setzten die Sea Devils nun voll auf das Passspiel. Bramlet gab dabei alles. Er fand Johnson für 8 Yards und Maxwell für 11 Yards. Dann warf er einen 11 Yarder auf Josh Davis (#82) und fand den gleichen Receiver für 6 Yards. Nach zwei unvollständigen Pässen bediente er Pinkard über 4 Yards für ein neues First Down. Und Sekunden später warf Bramlet seinen vierten Touchdown – und wieder war Maxwell sein Empfänger. Der Receiver fing einen 26 Yard Pass. Amsterdam führte nur noch mit 41:31.

Mehr war allerdings nicht drin. Amsterdam eroberte den anschließenden Onside Kick und erzielte die nötigen Yards, um die Uhr herunter laufen zu lassen.

Splitter:

Casey Bramlet (#5, Washington) stellte drei Rekorde auf: Er ist der erste Quarterback in der Hamburger Teamgeschichte, der in zwei Saisonspielen mindestens 3 Touchdowns warf. Er stellte mit 4 Touchdowns in einer Partie einen neuen Rekord auf. Außerdem brach er den Rekord für die meisten Touchdowns in einer Saison. Er steht derzeit bei 10 Touchdowns. Die alte Bestmarke hielten er und Brock Berlin (7).
Marcus Maxwell (#19, San Francisco) fing in der zweiten Woche in Folge 2 Touchdowns – ein Novum in der Hamburger Teamgeschichte.
Scott McCready (#87) verletzte sich im ersten Viertel an der Schulter und kehrte nicht wieder zurück.
Corey Bramlet, kleiner Bruder von Casey Bramlet und zweiter Spielmacher Admirals, kam diesmal nicht zum Einsatz.


 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

15.05.2007

ERINNERUNG !

Hamburg-übergreifendes Fanclub Treffen am 16.05.07

Die Devilmania, Teufelsrochen und Lancaster Black Eyes laden ALLE Fanclubs und Footballfans aus Hamburg zum übergreifendem Fanclubtreffen ein. Es ist ganz egal, welchem Team man angehört, da es sich um die allgemeine Fangemeinde Hamburgs dreht. Um sich erst einmal kennen zu lernen findet dieses Treffen am 16.05.2007 im Vereinshaus der Hamburg Blue Devils in der Memellandallee 7, 22769 Hamburg statt. Essen und Getränke wird es zum Selbstkostenbeitrag geben.

Anmeldungen gehen bitte an: ehhub-devilmania@yahoo.de

Text: Lancaster Black Eyes

 

13.05.2007

 

Kleiner Mann ganz groß: Brent Grimes rettet Hamburg Sea Devils Sieg gegen Amsterdam
Woche5: Hamburg Sea Devils vs. Amsterdam Admirals
 

Fotos vom Spiel gegen die Admirals gibt es HIER!




Marcus Maxwell fing 2 Touchdowns

Es war wie in den vergangenen beiden Jahren gegen die Amsterdam Admirals in der AOL Arena – spannend bis zum Schluss. Nach dem Overtime-Sieg von 2005 und der Last-Second-Niederlage aus dem Vorjahr schrieb Brent Grimes (#25, Atlanta) ein neues Kapitel in diesem Krimi zwischen den Hamburg Sea Devils und den Amsterdam Admirals. Der Cornerback – der kleinste Verteidiger der Hanseaten – fing 18 Sekunden vor Ende der Begegnung eine Interception an der Hamburger 1 Yard Linie und sicherte seinem Team somit vor 15.271 Zuschauern den knappen 24:17-Erfolg.

Die Sea Devils, die beinahe eine sicher geglaubte 17:0-Halbzeitführung aus den Händen gegeben hätten, gehen dank des dritten Saisonsieges zum zweiten Mal nach ihrer Debütsaison 2005 mit einer positiven Bilanz in die zweite Saisonhälfte. Eine Fortsetzung des Dramas zwischen den Hanseaten und den Niederländern steht bereits am kommenden Freitag auf dem Programm. Dann nämlich treten die Sea Devils zum ersten Double-Header ihrer Geschichte in Amsterdam an.

„Es war definitiv kein einfacher Sieg“, resümierte Sea Devils Head Coach Vince Martino nach dem Sieg. „Wir müssen uns für kommenden Freitag einiges einfallen lassen. Amsterdam spielt sehr hart und wird uns das Leben erneut schwer machen.“

Neben dem Matchwinner Grimes überzeugten vor allem Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) und Receiver Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Bramlet, der erstmals in seiner Laufbahn gegen seinen kleinen Bruder Corey – Spielmacher bei Amsterdam – antrat, warf 2 Touchdowns. Beide fing Maxwell, der somit einen Teamrekord einstellte.

„Marcus Maxwell hatte ein tolles Spiel. Mit solch einer Leistung hat er sich auf jeden Fall für die NFL empfohlen“, erklärte Martino.

Zu Spielbeginn betrat jedoch erst einmal die Hamburger Defensive den Platz. Und die knüpfte nahtlos da an, wo sie vor sechs Tagen gegen Rhein Fire aufgehört hatte. Sie setzte Drew Olson, den Quarterback der Amsterdamer gehörig unter Druck. Nach einem unvollständigen Pass erzielte Gary Gibson (#95) seinen vierten Sack der Saison. Ein Spielzug später punteten die Gäste. Dabei kam Rod Rutherford (#12), der dritte Quarterback der Hamburger, der jetzt in den Special Teams spielt, völlig frei auf den Punter zugelaufen. Bei seinem Hechtsprung verpasste er den Ball um Haaresbreite und flog in die Beine des Punters – 15 Yards Strafe. Hamburgs Defense kam erneut aufs Feld. Und diesmal punktete sie. Linebacker Byron Hardmon (#42) bekam die Fingerspitzen an einen Pass von Olson, schnappte sich den Ball und trug ihn 34 Yards zum Touchdown zurück.

Auch die darauf folgende Angriffsserie der Amsterdamer brachte nichts ein. Zwar bewegten Olson und seine Running Backs Jonathan Smith und Larry Croom – der 2005 noch in Hamburg spielte – die Offensive der Niederländer solide übers Feld. Doch kurz hinter der Mittellinie war Schluss. Der nächste Punt der Gäste. Erst nach rund zehn Minuten kam der Hamburger Angriff erstmals aufs Feld. An der eigenen 10 Yard Linie beginnend starteten die Sea Devils mit einem 19 Yard Lauf über Quentin Griffin (#20). Nach einem weiteren Lauf über 3 Yards folgte der erste Pass von Casey Bramlet. Er fand Marcus Maxwell über 8 Yards. Bramlet bediente dann Mike Pinkard (#86) über 48 Yards. Doch eine Strafe gegen den Tight End kostete die Hanseaten 15 Yards. Kein Problem. Bramlet warf einen 11 Yarder auf Justin Jenkins (#11). Drei Spielzüge später fing Scott McCready (#87) seinen ersten Pass über 18 Yards. Doch den Weg in die Endzone fand der Angriff von Head Coach Vince Martino vorerst noch nicht. So vollendete Kicker Shane Andrus (#3, Indianapolis) den Drive mit einem 25 Yard Fieldgoal zur 10:0-Führung. Es waren 40 Sekunden im zweiten Viertel gespielt.

Die Verteidigung der Hamburger spielte weiter wie entfesselt – und sie sorgte für einen ungewollten Wechsel auf der Quarterback-Position der Gäste. Olson verletzte sich am rechten Unterschenkel und Corey Bramlet, der jüngere Bruder von Hamburgs Spielmacher Casey Bramlet, kam ins Spiel. Seine ersten Minuten verliefen wenig berühmt. Nach nur drei Spielzügen musste die Amsterdamer Offensive wieder vom Platz. Tony Hollings (#22) begann den Drive mit einem kurzen Lauf. Es folgte ein 11 Yard Pass Bramlets auf Maxwell. Der hatte Glück im Unglück. Er verlor den Ball, war aber in der Lage, ihn ins Seiten-Aus zu kicken, ehe die Amsterdamer Verteidiger ihn sich greifen konnten. Hollings und Griffin legten noch mehrere kurze Läufe drauf. Dann feuerte Bramlet eine 39 Yard Rakete auf Maxwell, der trotz stärkster Gegenwehr den Ball festhalten konnte und in die Endzone zum Touchdown lief. Mitte des zweiten Viertels führte Hamburg mit 17:0.

Amsterdams Angriff setzte nun aufs Laufspiel. Smith hatte vier Läufe für 20 Yards. Dann erst brachte der kleine Bramlet seinen ersten Pass an. Er fand Skyler Fulton über 7 Yards. Doch mehr war erneut nicht drin. Justin Kurpeikis (#97) bekam seine Hände an den Passversuch Bramlets und verhinderte ein weiteres First Down. Die Admirals punteten. Hamburgs Angriff konnte vor der Halbzeit nicht noch einmal punkten und musste ebenfalls erstmals punten. Die letzte Chance der Gäste, vor der Pause noch auf die Anzeigentafel zu gelangen verstrich, als Defensive End Ben Ishola (#99) Bramlet für 12 Yards Raumverlust sackte.

Halbzeit zwei begann mit Ballbesitz Hamburg – aber auch mit einem Fehler. Jermaine Allen (#21), dritter Running Back der Sea Devils, ließ beim dritten Spielzug den Ball fallen. Amsterdams Jamie Thompson eroberte den Fumble an der Hamburger 31 Yard Linie. Smith übernahm die Verantwortung und machte mit 5 Läufen 22 Yards gut. Dann sackte Hardmon Bramlet. Eine Strafe kostete die Gäste weitere Yards. Doch Hamburg schenkte den Admirals mit einer Strafe ihrerseits ein First Down an der 1 Yard Linie. Die ersten beiden Versuche machte Hamburg zunichte. Im dritten Versuch tankte sich Smith dann doch in die Endzone. Hamburg führte nur noch mit 17:7.

Der Hamburger Angriff, der in Halbzeit eins noch wie geschmiert lief, kam erneut ins Stocken. Ganz anders die Admirals. Smith lief für 6 und 9 Yards. Bramlet fand Anspielstationen über 15 und 9 Yards. Dann bediente er Fulton über 25 Yards. Mit dem nächsten Spielzug warf Bramlet seinen ersten Touchdown Pass der Saison. Er fand Justin McCullum über 19 Yards zum 14:17.

Den anschließenden Kickoff trug Rich Parson (#14, Oakland) bis an die 34 Yard Linie zurück. Bramlet warf beim ersten Down einen 5 Yarder auf Josh Davis (#82). Allen, der im Drive zuvor einen 20 Yard Pass fing, ließ einen 3 Yard Lauf folgen. Doch wieder lief sich der Sea Devils Angriff fest und erzielte kein neues First Down. Anderson kam zum Punten aufs Feld und trat den Ball bis an die gegnerische 8 Yard Linie. Amsterdam schaffte dank guter Tackles von Thomas Smith (#98) und Hardmon auch nur 2 Yards in drei Versuchen und musste punten. Die Offensive der Sea Devils übernahm in der Nähe der Mittellinie. Maxwell fing einen Pass über 15 Yards. Griffin setzte einen 8 Yard Lauf folgen. Nach einer 5 Yard Strafe gegen die Gäste und einem kurzen Lauf Griffins stand Hamburg an der 19 Yard Linie Amsterdams. Beim wichtigen dritten Versuch fand Bramlet keine Anspielstation und lief selbst – jedoch wurde er ein Yard vor der First Down Markierung gestoppt. Martino riskierte alles und ließ anstelle seinen Kicker aufs Feld zu bringen Bramlet und Co. spielen. Die dankten es ihm. Der Hamburger Quarterback fand Maxwell mit einem kurzen Pass. Der Receiver fing den Ball wenige Millimeter über der Grasnarbe, drehte sich und lief 11 Yards zum Touchdown. Es war Maxwells zweiter Touchdown der Partie, womit er einen Teamrekord einstellte. Weniger als sieben Minuten waren noch zu spielen. Hamburg hatte die Führung auf 24:14 erhöht.

Amsterdam wusste zu kontern. Corey Bramlet warf einen 15 Yarder auf Noriaki Kinoshita. Auch ein Sack von Kurpeikis hielt die Gäste nicht auf. Bramlet, nun oft unter Druck stehend, warf einen 12 und einen 3 Yard Pass auf Fulton und bediente McCullum kurz darauf über 10 Yards für ein First Down an Hamburgs 25 Yard Linie. Zwei Pässe später hatte Amsterdam ein weiteres First Down. Die Endzone erreichte das Team aus den Niederlanden trotz des guten Drives nicht. Als es drauf ankam, machte Hamburg dicht. Smith setzte Bramlet beim dritten Versuch so sehr unter Druck, dass dieser den Ball in höchster Not wegwerfen musste. Kicker Jaet Johnson kam zum Zug und traf aus 27 Yards und verkürzte den Rückstand auf sieben Punkte. Zu spielen waren noch 3:11 Minuten.

Hamburg begann den nächsten Drive an der eigenen 4 Yard Linie. Griffin befreite sein Team aus der Umklammerung. Er ließ einen Gegner mit einem Haken aussteigen und lief 28 Yards. Martino entschied sich, auf Sicherheit zu setzen und setzte weiterhin auf sein Laufspiel. Doch die nächsten drei Läufe brachten kaum Raumgewinn und nach dem Two-Minute-Warning musste Hamburg punten. Die Admirals erhielten noch eine Chance auf Punkte. Der Drive begann an Amsterdams 37 Yard Linie. Bramlet lief für 8 Yards und fand Fulton für weitere 8 Yards. Wenig später ein vierter Versuch. Bramlet behielt die Nerven, fand trotz Drucks McCullum für 32 Yards. Plötzlich hatte Amsterdam einen ersten Versuch an der Hamburger 5 Yard Linie. Der erste Versuch flog ins Nichts. Der zweite brachte ebenfalls nichts ein. Der Dritte? Der wurde von Brent Grimes abgefangen. Der kleinste Verteidiger der Hamburger machte sich ganz lang und fing den Ball an der 1 Yard Linie ab.

Es war der dritte Saisonsieg der Hamburger, der das Team zum zweiten Mal seit 2005 mit einer positiven Bilanz in die zweite Saisonhälfte gehen lässt.

Stimmen:

Sea Devils Wide Receiver Marcus Maxwell: „Es war ein tolles Spiel. Die Fans haben uns unheimlich gepusht. Ich bin stolz auf meine Leistung, muss aber all meinen Mitspielern danken. Sie haben für mich geblockt, mir den Rücken frei gehalten und mir die Bälle zugeworfen.“

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „In Halbzeit eins haben wir das Spiel kontrolliert. In der zweiten Halbzeit kam Amsterdam stark zurück. Davor ziehe ich meinen Hut. Es war definitiv kein einfacher Sieg. Marcus Maxwell hatte ein tolles Spiel. Mit solch einer Leistung hat er sich auf jeden Fall für die NFL empfohlen.“

Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Double-Header: „Wir müssen uns für kommenden Freitag einiges einfallen lassen. Amsterdam spielt sehr hart und wird uns das Leben erneut schwer machen.“

Splitter:

Defensive End Jimmy Verdon (#91, Cincinnati) verletzte sich im ersten Viertel am rechten Bein und kehrte nicht ins Spielgeschehen zurück.
Amsterdams erster Quarterback Drew Olson wurde im zweiten Viertel am Unterschenkel verletzt.
Thomas Smith (#98), Defensive Tackle der Hamburger, verließ das Spielfeld im Schlussabschnitt. Ihm blieb nach einem Tackle kurzfristig die Luft weg.


 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

 

07.05.2007

 

Punkte-Feuerwerk gegen Fire: Hamburg Sea Devils feiern höchsten Heimsieg der Teamgeschichte
Woche4: Hamburg Sea Devils vs. Rhein Fire

 

Fotos rund um den Spieltag in Hamburg gibt's HIER!



 

Brent Grimes per Salto zum Touchdown

Dieses Spiel vergisst so schnell niemand in Hamburg. Die Hamburg Sea Devils besiegten Rhein Fire im zweiten Heimspiel der Saison mit 34:9 und feierten den höchsten Heimsieg ihrer Teamgeschichte. Nie zuvor erzielten die Hansestädter in der AOL Arena mehr Punkte. Nie zuvor – weder daheim noch auswärts - siegten sie so deutlich.

19.347 Zuschauer sahen ihr Hamburger Team in Bestform. Offensiv wie defensiv hatten die Gastgeber Düsseldorf im Griff. Und sie stellten weitere Rekorde auf oder ein. Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) warf 3 Touchdowns und stellte einen Teamrekord ein. Defensive Tackle Gary Gibson (#95) trug sich mit 3 Sacks in einem Spiel in die Hamburger Rekordbücher ein. Außerdem zeigte Scott McCready (#87) erneut seine Dominanz gegen Fire. Der Receiver, der bei allen Spielen, die er für Hamburg gegen Rhein absolviert hat, bester Ballfänger seines Teams war, fing 8 Bälle für 99 Yards und einen Touchdown.

„Unsere Spieler haben hervorragend gespielt. Wir haben ‚Big Plays’ gemacht und Fehler weitestgehend vermieden“, freute sich Sea Devils Head Coach Vince Martino. „Heute haben Spielzüge funktioniert, die uns in den vergangenen drei Wochen nicht gelungen sind.“

Von Beginn an machten die Hansestädter klar, wer Herr in der AOL Arena ist. Quentin Griffin (#20) trug den Opening Kickoff bis an die 45 Yard Linie. Der Running Back ließ drei Läufe über insgesamt 15 Yards folgen. Casey Bramlets zweiter Pass des Spiels brachte die Hamburger weit in die gegnerische Hälfte. Der Quarterback fand Tony Hollings (#22) völlig freistehend für 16 Yards Raumgewinn. Der nächste Pass ging über 11 Yards auf Scott McCready (#87). Wenige Sekunden später konnten die Hamburger Fans erstmals jubeln. Bramlet warf einen kurzen Pass auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco), der bis in die Endzone lief. Nach 14 Yards stand es 7:0 für die Sea Devils.

Den Düsseldorfern gelang zum Auftakt nach einem gelungenen Return kaum etwas. Vor allem Defensive Tackle Tim Sandidge (#71, St. Louis) stand den Gästen im Weg. Erst stoppte er Rheins Running Back Taurean Henderson bei einem Lauf. Dann griff er Cody Pickett in den Wurfarm und verhinderte einen vollständigen Pass. Beim nächsten Spielzug sackte Defensive End Justin Kurpeikis (#97) Pickett. Fire musste punten. Die Sea Devils Offensive stand wieder auf dem Feld. Nach zwei kurzen Läufen fing Hollings einen 8 Yard Pass Bramlets für ein neues First Down. Später bediente Bramlet Josh Davis (#85) über 7 und Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) über 28 Yards. Der nächste dritte Versuch und wieder fanden die Hanseaten einen Ausweg. Bramlet entwischte gleich mehreren Fire Verteidigern und warf einen 19 Yarder auf McCready. Sein nächster Pass fand Justin Jenkins (#11) in der Endzone. Die Schiedsrichter entschieden jedoch, dass der Receiver den Ball im Seiten-Aus gefangen habe. Der nächste Passversuch des Hamburger Spielmachers fand nicht die gewünschte Anspielstation. Andrew Pace schnappte sich den Ball vor McCready.

Düsseldorf nutzte den Turnover, um selbst erstmals auf der Anzeigentafel zu erscheinen. Pickett fand Anspielstationen über 7, 19 und 15 Yards. Rhein versuchte es dann am Boden mit drei Läufen von Henderson. Doch der fand keinen Platz und Fire schickte den Kicker aufs Feld. Connor Hughes traf aus 36 Yards. Hamburgs Führung war zu Beginn des zweiten Viertels auf 7:3 verkürzt worden.

Hamburg antwortete mit einem weiteren guten Kickoff Return. Rich Parson (#14, Oakland) trug den Ball 35 Yards zurück. Bramlet wollte seinen Fehler ausbügeln und verließ sich dabei auf seinen sichersten Receiver. McCready fing Pässe über 5 und 7 Yards. McCreadys englischer Landsmann Jermaine Allen (#21) lief 12 Yards und anschließend fing Davis einen 14 Yard Pass. Beim dritten Versuch an Rheins 22 Yard Linie bediente der Spielmacher McCready über 6 Yards – zu wenig für ein First Down. So kam Shane Andrus (#3, Indianapolis) zum Einsatz. Der Hamburger Kicker traf aus 33 Yards zum 10:3.

Die Defensive der Sea Devils fand daraufhin die richtigen Mittel, Rhein Fire nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Nach sechs Spielzügen für 18 Yards mussten die Gäste punten. So bekam der Angriff der Sea Devils noch eine Chance, vor der Halbzeit zu punkten. Vor allem Bramlet war weiterhin in Top-Form. Erst warf er einen 10 Yarder auf Mike Pinkard (#86), dann lief er selbst 6 Yards und fand Sekunden später McCready für 8 Yards. Griffin setzte einen 22 Yard Lauf drauf. Mit dem darauf folgenden Spielzug bediente Bramlet McCready über 33 Yards. Diesmal fanden die Hamburger auch den Weg in die Endzone. Bramlet täuschte einen Lauf über rechts an und warf schließlich einen Pass nach links auf den freistehenden Johnson. Weniger als 30 Sekunden vor der Pause hatten die Sea Devils ihre Führung auf 17:3 erhöht.

Düsseldorf erhielt nach der Halbzeit als erstes Team das Angriffsrecht. Coach Rick Lantz vertraute nun vornehmlich seinem Laufspiel. Henderson hatte 5 Läufe für 16 Yards. Dann ging es wieder durch die Lüfte. Pickett hielt den Drive mit Pässen auf Marvin Allen und P.K. Sam am Leben. Doch nachdem Jimmy Verdon (#91, Cincinnati) Pickett so unter Druck setzte, dass dieser den Ball beim dritten Versuch einfach wegwarf, sah alles nach einem Fieldgoal aus. Doch Lantz, der alte Trainerfuchs, trickste. Er täuschte ein Fieldgoal an und ließ Hughes laufen. Der Kicker schaffte es bis an die 3 Yard Linie der Sea Devils. Einen Spielzug später warf Pickett den Touchdown auf Sean Mulcahy. Der Extrapunkt ging daneben. Punter Danny Baugher ersetzte Hughes, der sich bei seinem Lauf offensichtlich verletzt hatte. Sein Kick wurde geblockt. Mitte des dritten Viertels führte Hamburg nur noch mit 17:9.

Baugher führte anschließend auch den Kickoff aus – und der flog nicht weit. Johnson fing den missglückten Kick an Rheins 48 Yard Linie. Nach einem unvollständigen Pass beim ersten Versuch fand Bramlet Davis für 11 Yards. Dann lief Jenkins einen Reverse für 12 Yards. Bramlet täuschte eine Ballübergabe auf seinen Running Back an und gab den Ball dann dem heran laufenden Receiver. Nach einem 5 Yard Lauf von Hollings bediente Bramlet Pinkard über 10 Yards für ein weiteres First Down an Düsseldorfs 10 Yard Linie. Wieder musste der dritte Versuch die Entscheidung bringen. Und Bramlet entschied sich für seinen Star-Receiver. Er fand McCready im hintersten rechten Eck der Endzone. 2:36 Minuten waren in Viertel Nummer drei noch zu spielen, da hatten die Sea Devils ihre Führung auf 24:9 ausgebaut.

Düsseldorfs Versuche, ins Spiel zurückzufinden, misslangen. Beim ersten Spielzug nach dem Kickoff wurde Pickett gleichzeitig von Kurpeikis und Gary Gibson (#95) gesackt. Durch den Aufprall verlor der Spielmacher Rheins den Ball. Diesmal konnten seine Mitspieler den Fumble zurückerobern. Doch einen Spielzug später waren die Sea Devils zur Stelle. Sandidge schlug den Ball aus Hendersons Händen und Brent Grimes (#25, Atlanta) schnappte sich das „Ei“. Der kleine Cornerback, der zu Saisonbeginn noch bei Rhein Fire im Kader stand, trug den Ball 22 Yards zum Touchdown zurück. Weniger als eine Minute nach Bramlets drittem Touchdown Pass hatte Hamburg auf 31:9 erhöht.

Rhein Fire war völlig von der Rolle. Die Yards, die sich der Angriff erarbeitete, nahm sich das Team durch dumme Strafen wieder selbst. Kurpeikis nutzte die Verwirrung. Der Defensive End lief bei einem dritten Versuch ungeblockt an seinem Gegenspieler vorbei und sackte Pickett für 13 Yards Raumverlust. Hamburg wechselte nun munter durch. Mike McGann (#16, Indianapolis) kam zu seinem ersten Einsatz als Quarterback. Und auch der ehemalige 100-Meter-Europameister Dwain Chambers (#18) und sein Receiver-Kollege Juan Wong (#13) erhielten Einsatzzeit.

Die Hamburger Defensive teilte weiterhin gnadenlos aus. Aden Durde (#54), der nach seinem Handbruch endlich wieder in der Defensive spielte, tacklte Rheins Angreifer ein ums andere Mal. Die Defensive Line traf den nun spielenden Quarterback Brett Elliott bei beinahe jedem Passversuch knallhart. Gibson kam dabei zu seinem zweiten Sack. Düsseldorfs Versuch, den vierten Versuch in gegnerischer Hälfte auszuspielen, misslang. Hamburgs Offensive übernahm erneut. Und mit einem 40 Yard Lauf tief in die Hälfte der Düsseldorfer bereitete Hollings schließlich das 44 Yard Fieldgoal von Andrus vor, welches einen neuen Teamrekord bedeutete. Nie zuvor hatten die Sea Devils 34 Punkte daheim erzielt.

Kurz vor Ende der Begegnung machte die Defensive weitere „Big Plays“. Gibson erzielte seinen dritten Sack der Partie und stellte damit einen weiteren Teamrekord auf. Shawn Mayer (#23) fing weniger als eine Minute vor Ende des Spiels noch eine Interception.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Unsere Spieler haben hervorragend gespielt. Wir haben ‚Big Plays’ gemacht und Fehler weitestgehend vermieden. Heute haben Spielzüge funktioniert, die uns in den vergangenen drei Wochen nicht gelungen sind.“

Sea Devils Quarterback Casey Bramlet: „Ich freue mich über dieses Ergebnis und die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Es hat einfach Spaß gemacht. Die Fans waren fantastisch. Es war eine unglaubliche Stimmung.“

Fire Head Coach Rick Lantz: „Die Sea Devils haben uns einfach überrannt. Sie waren uns in allen Phasen des Spiels überlegen.“

Splitter:

Der ehemalige Sprint-Star und 100-Meter-Europameister Dwain Chambers (#18) stand erstmals in Hamburgs Offensive auf dem Feld.
Rhein Fires Kicker Connor Hughes verletzte sich bei seinem Lauf und schied Mitte des dritten Viertels aus.
Auch Defensive End Ryan Hoffman und Linebacker Richard Koonce verletzten sich auf Seiten der Gäste.


 

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

 

02.05.2007

 

Pre-Game Party im Shamrock Irish Pub

Die Fanfete mit Trikot-Versteigerung und Live-Musik

 

 

Am Samstag dem 5. Mai steigt ab 20Uhr die ultimative Pregame-Party mit Live-Musik im Shamrock.

 

Nachdem letztes Jahr der Pub von Sea Devils- und Fire-Fans geentert wurde, wird auch dieses Jahr wieder gefeiert bis ins Morgengrauen...

Eingeladen ist natürlich jeder Footballfan, der eine Super Party erleben will! Als besonderes Special wird es dieses Mal Live-Musik geben und ein original Trikot eines Sea Devils Spielers der letzten Saison versteigert!

 

Wo? - Shamrock Irish Pub in der Feldstraße 40 ( www.shamrockirishbar.com )

 

Wann? - Am Samstag dem 5. Mai 2007 ab 20Uhr

 

Das Ganze wird organisiert von Fans, für Fans!

 

 

Text: Lancaster Black Eyes

 

 

29.04.2007

 

Hamburg Sea Devils unterliegen knapp im Spitzenspiel in Frankfurt
Woche3: Hamburg Sea Devils @ Frankfurt Galaxy




Quentin Griffin (li.) mit einem 79 Yard Kick Return

Das Duell der Hamburg Sea Devils beim amtierenden World Bowl Champion Frankfurt Galaxy: Es war ein echtes Spitzenspiel. Die 29.091 Zuschauer in der Commerzbank-Arena sahen Kampf, „Big Plays“ und ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Kontrahenten bis zum Schlusspfiff. Doch am Ende konnten die Hamburger den Tabellenführer der NFL Europa nicht vom Thron stürzen und unterlagen mit 17:20.

Für die Hamburg Sea Devils war dies die dritte Niederlage in Folge gegen die Frankfurter, die als einziges Team der NFL Europa weiterhin ungeschlagen sind.

„Wir haben einfach mehr Fehler gemacht als die Galaxy, das hat uns den Sieg gekostet“, erklärte sich Vince Martino, Head Coach der Hamburg Sea Devils nach der Begegnung. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat bis zur letzten Sekunde gekämpft.“

Von Beginn an versuchte die Galaxy deutlich zu machen, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen. Hamburg steckte nie auf und hatte den gefährlichen Angriff der Hessen meistens gut im Griff, doch zwei lange Pässe von Frankfurts Quarterback J.T. O’Sullivan und das nötige Quäntchen Glück machten schließlich den Unterschied. Der erste tiefe Pass O’Sullivans ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Hamburgs erste Angriffsserie trotz einiger schöner Pässe von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Justin Jenkins (#11) und Mike Pinkard (#86) kurz hinter der Mittellinie ins Stocken kam, fand der Spielmacher der Galaxy bereits bei seinem dritten Pass Aaron Hosack für einen 65 Yard Touchdown Pass.

Die Sea Devils wirkten geschockt, fanden in ihrer zweiten Angriffsserie keinen Rhythmus und mussten nach nur drei Spielzügen erneut punten. Frankfurt begann diesmal an der eigenen 40 Yard Linie. O’Sullivan warf Pässe für 10, 7 und 19 Yards und führte die Galaxy sicher in die Hamburger Hälfte. Mit dem letzten Spielzug verpasst es John Walker (#28, Houston), den Drive der Gastgeber zu beenden. Ihm glitt ein Pass des Frankfurter Spielmachers durch die Hände. Anschließend setzte Tim Sandidge (#71, St. Louis) O’Sullivan gewaltig unter Druck. Dessen Verzweiflungspass wurde beinahe von Justin Kurpeikis (#97) abgefangen. Die Frankfurter atmeten einmal tief durch und erhöhten dann mit einem 40 Yard Fieldgoal von Rhys Lloyd auf 10:0.

Rich Parson (#14, Oakland) sorgte beim anschließenden Kick Return für ein Ausrufezeichen. Der Receiver trug den Ball aus der eigenen Endzone bis an die 48 Yard Linie der Galaxy zurück. Doch die Offensive der Sea Devils konnte die gute Feldposition nicht ausnutzen. Rod Rutherford (#12), der wie üblich im zweiten Viertel für Bramlet spielte, warf einen ungenauen Pass auf Teyo Johnson (#85, Denver). Der Tight End konnte den Ball nicht sichern und Chris Laskowski griff zu. Die Hamburger Defensive ließ aber keinen nennenswerten Raumgewinn zu und so musste die Galaxy erstmals punten.

Hamburg bekam weniger als zwei Minuten vor der Halbzeit eine weitere Chance, den Rückstand zu verkürzen. Rutherford begann den Drive mit einem 15 Yard Lauf. Eine Strafe gegen die Gastgeber brachte weitere 15 Yards. Anschließend lief der Quarterback für 13 weitere Yards und bediente dann Jenkins für 15 Yards. Doch näher kamen die Sea Devils nicht mehr an die Frankfurter Endzone heran. So kam Shane Andrus (#3, Indianapolis) für ein 50 Yard Fieldgoal aufs Feld. Der Kick war jedoch zu kurz und Frankfurt nahm eine 10:0-Führung mit in die Halbzeitpause.

Halbzeit zwei begann mit einem „Big Play“ aus Hamburger Sicht. Denn schon beim ersten Spielzug verloren die Frankfurter den Ball. Kurpeikis erzwang einen Fumble von Galaxys Running Back Charles Anthony. Defensive End Jimmy Verdon (#91, Cincinnati) eroberte das „Ei“ an der gegnerischen 24 Yard Linie. Drei Spielzüge später gab es endlich die ersten Hamburger Punkte. Andrus verwandelte ein 38 Yard Fieldgoal und verkürzte auf 3:10.

Die Defensive der Hamburg Sea Devils machte weiter Druck. Denn erneut musste Frankfurt den Ball schnell wieder abgeben – nach nur drei Spielzügen. Hamburg hatte den Gastgebern seit deren Fieldgoal nur zwölf Spielzüge erlaubt. Nun war es also am Angriff der Hanseaten, die Begegnung wieder offen zu gestalten. Und der Mann, der das Heft in die Hand nahm, war Bramlet. Erst ein Lauf über 7 Yards, dann ein 10 Yarder auf Scott McCready (#87). Wenig später warf Bramlet einen 33 Yard Pass auf einen völlig frei stehenden Johnson. Jenkins fing darauf einen 19 Yard Pass des Hamburger Spielmachers. Tief in der Frankfurter Hälfte stehend, erzielte das selbe Duo ein neues First Down. Bramlet feuerte einen 14 Yard Pass direkt auf Jenkins, der von drei Verteidigern der Galaxy umringt war. Doch wieder gab es keinen Touchdown. Nach zwei erfolglosen Laufversuchen wurde Bramlet beim dritten Versuch unsanft zu Boden gebracht – dabei hatte er sich noch zwei Abwehrrecken der Galaxy entledigt. Andrus verkürzte aus 35 Yards auf 6:10.

Frankfurt spürte den Hamburger Atem im Nacken und fand plötzlich Wege, den Ball wieder zu bewegen. Mit kurzen Läufen von Anthony und sicherem Passspiel von O’Sullivan marschierte die Galaxy langsam aber sicher übers Feld. Dann erlaubte sich Grimes einen schweren Fehler. Eine Pass Interference Strafe brachte die Gastgeber nah an die Hamburger Endzone. Doch die Sea Devils Defensive besann sich auf ihre Stärken und verhinderte Schlimmeres. Frankfurts Kicker Lloyd traf aus 35 Yards. 13 Minuten waren noch zu spielen und Frankfurt führte mit 13:6.

Nun wechselten sich Freude und Frust bei den Sea Devils ab. Bramlet warf mit dem ersten Spielzug nach dem Kickoff einen 51 Yard Pass auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Doch sofort darauf eroberten die Frankfurter den Ball. Bramlet wurde beim Wurf behindert. Sein abgefälschter Pass landete in den Armen eines Frankfurter Defensive Lineman. Die Verteidigung der Hansestädter hielt jedoch dicht und die Galaxy musste punten. Griffin begann den Drive der Hamburger mit einem 13 Yard Lauf. Dann holte Bramlet erneut zum „großen Wurf“ aus und fand Jenkins über 45 Yards. Griffin setzte einen 11 Yard Lauf drauf. Aber irgendwie wollte der Ball einfach nicht in die Endzone. Ein kurzer Lauf und zwei fallen gelassene Pässe später erzielte Andrus sein drittes Fieldgoal. Aus 30 Yards markierte er das 9:13. Zu spielen waren noch 5:50 Minuten.

Doch die verpassten Chancen waren am Ende einfach zu viele an der Zahl. Und die Galaxy machte 3:32 Minuten vor Ende der Partie den Sack zu. Anthony hatte zwei Läufe für insgesamt 30 Yards. Dann wurde er zweimal von Hamburgs Defense gestoppt. Doch beim dritten Versuch hatte O’Sullivan genug Zeit, um Felton Huggins für 52 Yards Raumgewinn zu finden. Sekunden später tankte sich Anthony aus 5 Yards in die Endzone. 20:9 Frankfurt.

Noch gaben sich die Gäste nicht auf. Griffin trug den anschließenden Kickoff bis an die 18 Yard Linie der Galaxy für 79 Yards zurück. Diesmal verschwendeten die Sea Devils keine wertvolle Zeit. Bramlet warf unter größtem Druck einen 18 Yard Touchdown Pass auf Jenkins. Die anschließende Two-Point-Conversion gelang ebenfalls. Bramlet fand keine Anspielstation und lief selbst in die Endzone. Nur 20 Sekunden nach dem Frankfurter Touchdown führten die Gastgeber nur noch mit 20:17.

Coach Martino entschloss sich gegen einen Onside Kick und zeigte somit sein Vertrauen in die Defensive, die die Frankfurter den Großteil des Abends gut im Griff hatten. Die Verteidigung der Sea Devils ließ aber zwei First Downs zu und der Tabellenführer behielt seine weiße Weste.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich gratuliere den Frankfurtern zu ihrem dritten Saisonsieg. Wir haben einfach mehr Fehler gemacht als die Galaxy, das hat uns den Sieg gekostet. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat bis zur letzten Sekunde gekämpft.“

Sea Devils Wide Receiver Justin Jenkins, der 7 Bälle für 136 Yards und einen Touchdown fing: „Es ist toll, dass ich ein großartiges Spiel gemacht habe. Doch ein Sieg wäre mir lieber gewesen als all die Catches und Yards.“

Splitter:


Wide Receiver Scott McCready (#87) setzte lediglich in der ersten Angriffsserie der Hamburger einige Spielzüge aus. Anschließend nahm er seine gewohnte Rolle im Hamburger Angriff ein.
Frankfurt musste ab der zweiten Halbzeit ohne ihre Stars Anthony Sherrell (Running Back) und Aaron Hosack (Receiver) auskommen.


 

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

 

23.04.2007

 

Erfolgreicher Beutezug: Hamburg Sea Devils gewinnen Auswärtsauftakt in Berlin
Woche2: Hamburg Sea Devils @ Berlin Thunder

 

Fotos von der Auswärtsfahrt findet Ihr HIER


Vince Martino erhielt seine erste Gatorade-Dusche


Die Hamburg Sea Devils sind zurück in der Erfolgsspur. Beim ersten Auswärtsspiel der Saison ließen sich die Hansestädter auch von der Berliner Rekordkulisse von 30.657 Zuschauern im Olympiastadion nicht einschüchtern und siegten mit 16:7. Aufgrund der Punktedifferenz stehen die Hamburger mit einem Sieg und einer Niederlage nun auf Rang zwei der NFL Europa Tabelle.

„Mir fielen Zentnerlasten vom Herzen, als das Spiel endlich zu Ende war“, erklärte Vince Martino, Head Coach der Hamburg Sea Devils nach dem Triumph. Für den 60-Jährigen war es zudem ein besonderer Moment: „Es war mein erster Sieg als Head Coach und natürlich freue ich mich sehr darüber.“

Berlin scheint sich zu einem guten Pflaster für die Sea Devils zu entwickeln. Bereits im Vorjahr feierten die Hamburger in der Hauptstadt ihren ersten Saisonsieg.

Auch wenn die Sea Devils als erstes punkteten und nie in Rückstand gerieten, bis endlich etwas Zählbares auf der Anzeigentafel erschien, verging ein ganzes Viertel. Berlin hatte den Ball zuerst und kam mit kurzen Pässen von Quarterback Travis Lulay auch weit in die Hamburger Hälfte. Doch Kicker Andrew Jacas, der vergangene Woche noch zwei Fieldgoals aus über 50 Yards verwandelte, verschoss aus 47 Yards. Die erste Angriffsserie der Sea Devils begann mit drei Läufen von Running Back Quentin Griffin (#20) über insgesamt 15 Yards. Doch das Passspiel kam noch nicht in Fahrt und so musste Adam Anderson (#17, Atlanta) zum Punten aufs Feld. Der zweite Drive Thunders brachte den Gastgebern ebenfalls keine Punkte. Nach einem 9 Yard Lauf von Chris Barclay ging es für Berlin nur rückwärts. Gary Gibson (#95) stoppte Barclay für 4 Yards Raumverlust. Es folgte eine 5 Yard Strafe gegen Berlin und beim dritten Versuch schnappte sich Tim Sandidge (#71, St. Louis) Barclay für 2 weitere Yards Raumverlust.

An der eigenen 45 Yard Linie startend, marschierte der Angriff um Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) in Richtung Berliner Hälfte. Der Drive begann mit einer Strafe gegen die Gastgeber und einem kurzen Lauf von Tony Hollings (#22). Dann fand Bramlet Teyo Johnson (#85, Denver) über 12 Yards. Anschließend eine Schrecksekunde. Hollings verlor den Ball. Doch Center Mike Brisiel stürzte sich ins Getümmel und eroberte ihn. Wenig später tankte sich Hamburgs Spielmacher über 4 Yards selbst zu einem wichtigen ersten Versuch. Mit dem letzten Spielzug des ersten Viertels bediente Bramlet Marcus Maxwell (#19, San Francisco) über 9 Yards – zu wenig für ein neues First Down. Shane Andrus (#3, Indianapolis) betrat das Feld. Und mit dem ersten Spielzug des zweiten Viertels brachte der Kicker die Sea Devils mit einem 43 Yard Fieldgoal mit 3:0 in Führung.

Berlins Versuch, umgehend zu kontern, misslang. Einem 11 Yard Lauf von Lulay folgten zwei unvollständige Pässe und der erste Sack der Partie. Barry Robertson (#56, NY Giants) brachte Lulay 3 Yards hinter der Line of Scrimmage zu Boden. Berlin musste punten. Hamburgs Offensive hatte nun Blut geleckt. Rod Rutherford (#12), der wie schon vor einer Woche im zweiten Viertel für die Sea Devils spielte, bediente Rich Parson (#14, Oakland) über 4 Yards. Dann folgte ein 31 Yarder auf Josh Davis (#82), der sich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte. Davis fing im Laufe des Drives noch Pässe über 12 und 10 Yards. Aus 4 Yards Entfernung erzielte Jermaine Allen (#21) schließlich den ersten Touchdown der Partie. Es war bereits seiner zweiter Saison-Touchdown. Mitte des zweiten Viertels führte Hamburg mit 10:0.

Die Gastgeber hatten weiterhin viel Mühe mit der Hamburger Verteidigung. Nach einem kurzen Lauf Barclays ließ sich Bruce Eugenen ausgerechnet von Ben Ishola – dem Berliner in Reihen der Hamburger – zu Boden bringen. Nach einem weiteren unvollständigen Pass kam das Punt-Team erneut aufs Feld. Die Hanseaten starteten mit einem 9 Yard Lauf Griffins. Rutherford bediente Hollings beim dritten Versuch über 9 Yards und wenig später Davis über weitere 9 Yards. Kurz vor der Halbzeit entschied sich Head Coach Vince Martino, einen vierten Versuch auszuspielen – ohne Erfolg. Hollings wurde wenige Millimeter vor dem First Down gestoppt. Lulay übernahm wieder für Berlin. Der Quarterback führte Thunder mit sicheren Pässen bis tief in die Hamburger Hälfte. Den Punkte-Träumen machte acht Sekunden vor der Pause aber Justin Wyatt (#29, Arizona) einen Strich durch die Rechnung. Der Cornerback fing einen abgefälschten Pass kurz vor der Endzone ab.

Die Hamburg Sea Devils begannen Halbzeit zwei mit einem 13 Yard Lauf über Hollings. Nach einem Sack an Bramlet brachten ein 12 Yard Pass des Quarterbacks auf Maxwell und ein 2 Yard Lauf Hollings’ das nächste First Down. Weitere 8 Yards über Hollings und ein 5 Yard Pass auf Scott McCready (#87) brachten den Hamburger Angriff zwar weiter, doch nicht weit genug für ein Fieldgoal. Ein Punt von Anderson gab Berlin den Ball an der eigenen 8 Yard Linie zurück.

Die erste Angriffsserie Thunders in Durchgang zwei begann wenig viel versprechend. Nach einer Strafe und einem Tackle Sandidges an Barclay für Raumverlust wussten sich die Berliner jedoch aus der Umklammerung zu befreien. Lulay brachte sein Team mit einem 19 Yard Pass weiter. Drei Spielzüge später funkte wie schon zum Ende der ersten Halbzeit ein Hamburger Verteidiger dazwischen. Shawn Mayer (#23) fing einen Pass Lulays ab und trug ihn bis an die Berliner 45 Yard Linie. Für den Safety, der bereits im dritten Jahr für die Sea Devils spielt, war es bereits die siebte Interception seiner NFL Europa Karriere.

Die Offensive der Hanseaten wusste die gute Feldposition zu nutzen. Bramlet bediente McCready über 5 Yards und fand anschließend Maxwell, der sich erst nach 22 Yards zu Boden bringen ließ. Eine Holding-Strafe warf die Sea Devils wieder zurück, doch ein 10 Yard Screen Pass von Bramlet auf Griffin brachte Hamburg wieder in Fieldgoal-Reichweite. Andrus verwandelte seinen Kick sicher aus 38 Yards. Kurz vor Ende des dritten Viertels hatten die Hamburg Sea Devils ihre Führung auf 13:0 ausgebaut.

Mit Beginn des Schlussviertels fand Berlins Offensive einen Weg, Hamburgs Defensive aus dem Konzept zu bringen. Nach einem Kickoff Return von Braclay an die Hamburger 44 Yard Linie brachte der Running Back sein Team mit Läufen über 8 und 5 Yards weiter voran. Carlton Brewster fing darauf einen Pass für ein weiteres First Down. Hamburgs Abwehr schien sich dann jedoch gefangen zu haben. Zwei Läufe Barclays brachten keinen weiteren Raumgewinn. Doch beim dritten Versuch fand Lulay Rich Musinski über 8 Yards zum Touchdown. Noch rund zwölf Minuten waren zu spielen. Berlin hatte den Rückstand verkürzt.

Der Hamburger Angriff war wieder gefragt – und er hatte die passende Antwort parat. Bramlet begann den Drive mit einem 17 Yard Pass auf Justin Jenkins (#11). Wenige Augenblicke später bediente Bramlet Maxwell, der erneut seine Bewacher abschüttelte und bis an die Berliner 16 Yard Linie lief. Griffin lief beim nächsten Spielzug 10 Yards für ein weiteres First Down. Doch Bramlet wollte sein zweiter Touchdown Pass der Saison nicht gelingen. Beim dritten Versuch warf er in den Rücken seines Receivers Maxwell. Andrus hatte anschließend jedoch leichtes Spiel. Er traf aus 22 Yards zum 16:7.

Sechs Minuten hatte Thunder noch, um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Langsam arbeiteten sich Lulay und Co. voran. Der Quarterback fand Brewster für 5 Yards. Eine Strafe gegen Hamburg brachte weitere 5 Yards und ein kurzer Pass Lulays ebenfalls. Doch nach einem unvollständigen Pass und einer 15 Yard Strafe nahmen sich die Berliner den Wind selbst aus den Segeln. Thunder musste punten und Hamburgs Offense erhielt den Ball an der eigenen 16 Yard Linie. Berlins Defensive wusste, worauf es nun ankam und bestand die Feuerprobe. Sie stoppten Hamburgs Angriff nach nur drei Spielzügen. Nach einem schönen Punt von Anderson und einem sicheren Tackle Maxwells begann Berlin an der eigenen 23 Yard Linie – auf der Uhr standen noch drei Minuten.

Berlin begann mit einem „Big Play“. Lulay warf einen 22 Yard Pass auf Brewster und stand plötzlich kurz vor der Mittellinie. Doch anschließend machte Hamburgs Defensive den Sack zu. Defensive End Justin Kurpeikis (#97) tacklete Lulay beim Wurfversuch – der Ball segelte ins Aus. Dann verpassten Ryota Hori (#31) und Mayer nur knapp eine Inteception. Der dritte Versuch endete wieder mit einer Incompletion. Beim entscheidenden vierten Versuch setzte Sandidge Lulay so unter Druck, dass der einen wilden Pass warf, der Berlin nur Raumverlust einbrachte. Die Sea Devils übernahmen nach dem ungültigen vierten Versuch an Berlins 44 Yard Linie. In den letzten zwei Minuten schaukelten die Sea Devils den Sieg schließlich souverän nach Hause.

Am kommenden Wochenende wartet ein weiterer schwerer Auswärtstest auf die Hanseaten. Die Hamburger spielen in der Spitzenbegegnung der NFL Europa am Samstag, den 28. April (Kickoff 19 Uhr) beim Tabellenführer Frankfurt Galaxy.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Druck, der auf ihm lastete: „Mir fielen Zentnerlasten vom Herzen, als das Spiel endlich zu Ende war. Ich konnte die letzten Nächte kaum schlafen. Ich bin bereits um 2 Uhr in der Nacht aufgewacht und habe überlegt, wie wir Berlin schlagen könnten.“

Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Erfolg: „Dieser Sieg ist so unheimlich wichtig für uns und die Hamburg Sea Devils. Natürlich freue ich mich darüber, dass es mein erster Sieg als Head Coach war.“

Thunder Head Coach John Allen über das Spiel: “Der große Unterschied waren die Turnovers. Hamburg hat in den entscheidenden Momenten einfach die ‚Big Plays’ gemacht und unseren Angriff ausgebremst. Ich bin sehr enttäuscht.“

Splitter:

Defensive End Nathaniel Adibi (#93, Tennessee) wurde kurz vor Spielbeginn aus dem Kader genommen. Eine Oberschenkelverletzung verhindert seinen Einsatz.
Defensive Tackle Thomas Smith (#98) verletzte sich im dritten Viertel an der linken Schulter. Er kehrte nicht wieder ins Spiel zurück.
Wide Receiver Scott McCready (#87) zog sich im dritten Viertel eine Verletzung der rechten Leiste zu. 

 

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

16.04.2007

 

89.367 Fans in den Stadien – NFL Europa stellt neuen Zuschauerrekord auf
20.887 Zuschauer in der AOL Arena



20.887 Fans waren in der AOL Arena

Die NFL Europa hat einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Bei den drei Partien am vergangenen Wochenende in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf kamen 89.367 Fans in die Stadien – so viel wie nie zuvor an einem NFL Europa Spieltag seit der Einführung der Liga mit sechs Teams im Jahr 1995.

Die Sonne strahlte, der Frühling zeigte sich von seiner besten Seite – perfektes Football-Wetter in Deutschland. So viele Zuschauer wie nie zuvor strömten am vergangenen Samstag in die drei Stadien der NFL Europa Teams. Mit 38.125 Zuschauern konnte die Frankfurt Galaxy am Samstag bei der Partie gegen die Amsterdam Admirals (30:14) in der Commerzbank-Arena die größte Zahl an Fans für sich verbuchen. Rhein Fire folgte bei der Niederlage gegen Berlin Thunder (3:15) in der LTU arena mit 30.355 Fans und 20.887 Fans verfolgten die Heimniederlage der Hamburg Sea Devils gegen die Centurions Köln (18:24) in der Hamburger AOL Arena.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zuschauerzahl des Eröffnungsspieltages damit um 64 Prozent (54.411 Fans in 2006) gesteigert. Die alte Zuschauer-Bestmarke von 89.001 Fans aus dem Jahr 2005 (Woche 9) wurde um 366 Fans übertroffen.

NFL Europa Managing Director Uwe Bergheim zeigte sich hoch erfreut über den Zuschauerzuspruch: „Wir freuen uns alle sehr, einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt zu haben. Es ist für uns sehr wichtig, dass fast 90.000 Zuschauer die tollen Events in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf besucht und miterlebt haben. Diese Zahlen sind ein positives Zeichen für den weiteren Saisonverlauf.“

Am kommenden Wochenende stehen folgende Partien an:

Freitag, 20. April: Amsterdam Admirals vs. Rhein Fire (20 Uhr)
Samstag, 21. April: Centurions Köln vs. Frankfurt Galaxy (18 Uhr)
Sonntag, 22. April: Berlin Thunder vs. Hamburg Sea Devils (16 Uhr)

Die fünf bestbesuchtesten Spieltage der NFL Europa seit 1995:

1. - 89,367 - Woche 1, 2007
2. - 89,001 - Woche 9, 2005
3. - 85,835 - Woche 10, 1999
4. - 83,440 - Woche 9, 2002
5. - 80,555 - Woche 9, 1997


 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

 

15.04.2007

 

Der Centurions-Fluch: Sea Devils verlieren im dritten Jahr in Folge Auftaktspiel gegen Köln
Woche1: Hamburg Sea Devils vs. Centurions Köln




Scott McCready lief 55 Yards zum Touchdown


Ihre dritte NFL Europa Saison begannen die Hamburg Sea Devils zum dritten Mal gegen die Centurions Köln. Und wie schon in den vergangenen Jahren mussten die Hansestädter sich auch in diesem Auftaktspiel knapp geschlagen geben. Vor 20.887 Zuschauern unterlagen die Hamburg Sea Devils mit 18:24.

Es war das erste Spiel für den neuen Hamburger Head Coach Vince Martino, der erst vor weniger als einem Monat den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Jack Bicknell ersetzt hatte. Unter Bicknell unterlagen die Sea Devils in den vergangenen zwei Spielzeiten zum Saisonstart mit 23:24 (2005) und 10:14 (2006) gegen die Centurions.

„Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir haben heute bei weitem nicht so gespielt, wie wir es alle erwartet hatten. Unsere Fans, die wirklich fantastisch waren, hätten einen Sieg verdient gehabt“, erklärte Martino nach der Niederlage.

„Wir haben alles gegeben, aber leider konnten wir das ‚Big Play’ nicht anbringen, wenn es nötig gewesen wäre“, meinte Shawn Mayer (#23), Safety der Hamburg Sea Devils.

Dabei begann die Begegnung gegen die Domstädter mit einem sehr ansehnlichen Drive. Casey Bramlet (#5, Washington) begann die erste Hamburger Angriffsserie mit drei vollständigen Pässen in Folge. Mike Pinkard (#86), Marcus Maxwell (#19, San Francisco) und Scott McCready (#87) brachten die Sea Devils um 15 Yards voran. Wenig spatter fing Justin Jenkins (#11) einen 14 Yard Pass. Der erste Laufspielzug der Hanseaten brachte weitere 30 Yards. Quentin Griffin (#20) war es, der mit einem Haken und viel Geschwindigkeit bis an die Kölner 14 Yard Linie kam. Kurz darauf fing Jenkins einen Ball an der 1 Yard Linie. Head Coach Martino entschied sich dazu, den vierten Versuch auszuspielen – mit Erfolg. Tony Hollings (#22) sprang über die Defensive Line der Centurions hinweg in die Endzone. Der Extrapunktversuch misslang. Hamburg führte mit 6:0.

Nachdem die erste Angriffsserie der Gäste nach nur drei Spielzügen im Sand erstickt wurde, kamen die Centurions bi Anlauf Nummer zwei besser in Fahrt. Die Running Backs Derrick Ross und Antwaun Carter waren zusammen für mehr als 30 Yards gut. Auf Punkte mussten die Kölner dennoch weiter warten. Ein 50 Yard Fieldgoalversuch von Nick Novak war ungültig.

Auf der anderen Seite wiederholte sich die Szene. Nach Pässen von Bramlet auf Teyo Johnson (#85, Denver) über 10 Yards und auf McCready über 5, 7 und 4 Yards war auch für Hamburgs Angriff kurz vor der gegnerischen 30 Yard Linie Schluss. Andrus’ Kick war zwar lang genug, ging aber rechts an den Pfosten vorbei.

Köln übernahm den Ball mit guter Feldposition und wusste zu überzeugen. Ross fand eine Lücke und lief für 23 Yards. Kurz darauf bediente Porter Burl Toler mit einem 26 Yard Pass. Köln stand tief in der Hamburger Hälfte und nutzte die Chance. Erik Meyer, der zweite Spielmacher der Centurions, fand keine Anspielstation und lief selbst 6 Yards bis in die Endzone. Nach dem Extrapunkt führte Köln Mitte des zweiten Viertels mit 7:6.

Die Sea Devils tauschten anschließend – wie immer in den vergangenen beiden Jahren – ihren Quarterback aus. Rod Rutherford (#12) kam in die Partie. Seine beiden ersten Pässe fanden Pinkard für 10 und Josh Davis (#82) für 11 Yards. Anschließend lief Rutherford selbst für 4 Yards. Doch Sekunden später ein Fehler. Rutherfords Pass landete in den Händen von Jerron Wishom. Die Centurions Offense benötigte nur einen Spielzug, um erneut zu punkten. Ross lief 16 Yards zum Touchdown. Köln erhöhte auf 14:6. Die Gäste hatten kurz vor der Pause sogar die Chance zu erhöhen. Doch Novak verschoss auch aus 48 Yards. Mit dem letzten Spielzug der ersten Halbzeit fing John Walker (#28, Houston) die erste Interception der noch jungen Saison.

Nach der Pause bekamen die Hamburger den Ball zuerst. Rich Parson (#14, Oakland) trug den Kickoff 38 Yards weit bis an die 44 Yard Linie der Gastgeber. Doch drei Strafen warfen die Hamburger weit zurück. Und es kam noch schlimmer. Unter Druck stehend versuchte Bramlet, einen Pass zu werfen. Doch er wurde beim Wurf getacklet und der Ball landete in den Armen von Clifton Smith. Mehr als ein Fieldgoal sprang aus diesem Turnover aber nicht heraus für die Kölner. Novak traf nach zwei Fehlschüssen aus 23 Yards.

Anschließend tauschten beide Seiten Punts aus. Auf Seiten der Kölner ging der jedoch gehörig schief. Hollings blockte den Punt von Joel Stelly und der mexikanische Linebacker Jonathan Hurtado (#48) eroberte den Ball an der 2 Yard Linie der Centurions. Zwei Spielzüge später tankte sich Jermaine Allen (#21) aus 2 Yards in die Endzone. Hamburg verkürzte auf 12:17.

Die Kölner Gäste zeigten sich von dem Rückschlag wenig beeindruckt. Porter brachte 5 Pässe für 54 Yards an und führte die Centurions damit fast im Alleingang übers Feld. Er beendete den Drive mit einem 5 Yard Touchdown Pass auf Bobby Blizzard. Der Tight End spielte 2005 noch in Hamburg.

Doch entschieden war diese Partie noch lange nicht. Hamburg beginnt einen Drive mit einem 2 Yard Lauf von Hollings. McCready fängt kurz darauf einen 16 Yard Pass. Mit dem nächsten Spielzug zeigte Bramlet, wie sehr er seit seiner ersten Saison in Hamburg gereift ist. Der Quarterback erkannte einen Blitz der Kölner und stellte den Spielzug um. Er warf einen Querpass auf McCready. Der Receiver tanzte drei Verteidiger aus und lief der restlichen Defensive der Centurions davon. 55 Yards später hatte McCready seinen ersten Touchdown der Saison und Hamburg lag Mitte des vierten Viertels nur noch mit 18:24 zurück.

Die Defensive, die oft Probleme hatte, den Gegner zu stoppen, machte dicht und hielt die Kölner in Schach. Doch der nächste Drive der Hamburger Offensive endete, als Davis einen einfachen Pass nicht festhalten konnte. Die Centurions verließen sich in den letzten zwei Minuten auf ihr starkes Laufspiel, um den Sieg nach Hause zu bringen. Am kommenden Wochenende reisen die Hamburg Sea Devils zu Berlin Thunder.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir haben heute bei weitem nicht so gespielt, wie wir es alle erwartet hatten. Unsere Fans, die wirklich fantastisch waren, hätten einen Sieg verdient gehabt.“

„Wir haben einfach keinen Weg gefunden, das Kölner Laufspiel zu stoppen. Das war unser größtes Problem. Dazu kamen noch die Interceptions, die den Centurions immer sehr gute Feldposition gegeben haben.“

Centurions Head Coach David Duggan: „Wir haben heute offensiv und defensiv sehr, sehr gut gespielt. Die Ballverluste, die wir erzwungen haben, waren wichtig. Denn sie gaben unserer Offensive ein kurzes Feld und die Möglichkeit, viele Punkte zu erzielen. Außerdem hat mir imponiert, wie unser Laufspiel funktioniert hat und dass wir mit dem Passspiel viele ‚Big Plays’ erzielen konnten.“

Sea Devils Safety Shawn Mayer: „Wir haben alles gegeben, aber leider konnten wir das ‚Big Play’ nicht anbringen, wenn es nötig gewesen wäre.“

Splitter:

Defensive End Nathaniel Adibi (#93, Tennessee) verletzte sich beim Versuch, Kölns Derrick Ross bei dessen Touchdown im zweiten Viertel zu stoppen. Er zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und konnte nicht weiterspielen.
Linebacker Aden Durde (#54) schied mit einer Handverletzung kurz vor der Halbzeit aus.
Auch James Hargrave (#58, Detroit) verletzte sich. Der Linebacker hatte Probleme mit dem rechten Oberschenkel und schied im vierten Viertel aus.

 

 

Text und Foto: Hamburg Sea Devils

 

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