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14. Oktober 2009

Hamburg Ravens
2. September 2009
Boppard 2009
Die Fotos von 11. NFLE-Fantreffen in Boppard sind jetzt online...
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Am Wochenende fand mal wieder
das alljährliche NFLE-Kult-Fantreffen in Boppard statt, wo wieder kräftig
gefeiert wurde. Es war wieder Weltklasse und wir danken recht herzlich dem Fireplanet
und werden nächstem Jahr natürlich wieder dabei sein!
Zu den Fotos geht's
HIER!
Text und Foto: Lancaster Blck
Eyes
18.Oktober 2008
Hallo Freunde des
American Football,

nachdem ja nun auch bald wieder SUPERBOWL ist
(Super Bowl XLIII - 1. Februar
2009) und sich das "SEPTEMBER"
(Adresse: Feldstr. 60, 20357 Hamburg,Tel: +49 40 437611)
im Jahr 2008 mehr als bewährt
hat, würde es uns sehr freuen, EUCH auch dort zum gemeinsamen
schauen des Endspieles der NFL begrüßen zu können.
Wenn Ihr also Lust auf nen tollen "Abend" habt, dann sendet uns doch
bitte eine Info, damit wir ein wenig planen können.
Der Eintritt ist übrigens wieder FREI !!!
Danke & LG
Anmeldungen bitte NUR in Thread des
Hells-Kitchen Forums
oder superbowl2009@justmail.de
Vorschläge, Ideen & Kritik bitte weiterhin in folgendem Thread :
http://hells-forum.suedseeteufel.de/index.php?topic=38.0
08.Oktober 2008
Maximilian von Garnier neuer Headcoach der
Hamburg Blue Devils
Football-Legende führt GFL-Team in der Saison 2009
Hamburg, 08. Oktober 2008 – Maximilian von Garnier wird neuer Cheftrainer
der Hamburg Blue Devils. Nach 17 Jahren als Spieler der Blauen Teufel greift
die Football-Legende nun als GFL-Coach an. Damit übernimmt er die Nachfolge
von Joe Roman, der die Blauen Teufel nach vierjähriger Amtszeit verlässt. „Headcoach
der Blue Devils: Wenn ich früher daran gedacht habe, dann habe ich mich
immer als 60-Jähriger an der Sideline gesehen“, so der ehemalige Wide
Receiver. „Dass es jetzt schon mit 37 Jahren soweit ist, hätte ich nicht
gedacht. So ein Angebot anzunehmen ist definitiv ein Entscheidung mit vielen
Emotionen: Freude über die neue Aufgabe, Trauer über das Ende der aktiven
Karriere und große Aufregung über das, was die Zukunft wohl bringen wird.“
Maximilian von Garnier gewann als Spieler der Blue Devils viermal die
Deutsche Meisterschaft und dreimal den Euro Bowl. Mit dem deutschen
Nationalteam wurde der Ausnahmeathlet Europameister (2001) sowie Gewinner
der World Games (2005). Auch als Trainer blickt von Garnier bereits auf eine
beachtliche Erfolgsliste zurück. Zu Buche stehen vier Meistertitel mit den
Jugendteams der Blue Devils, zwei Siege mit der Hamburger Jugendauswahl beim
Länderturnier sowie die Europameisterschaft der Jugendnationalmannschaft in
diesem Jahr. „Ich werde das Rad nicht neu erfinden, aber vielleicht kann ich
es mit der Hilfe von vielen Anderen ein bisschen runder machen“, erklärt von
Garnier. „Hoffentlich können wir an das gute Coaching von Joe Roman
anknüpfen, der uns in den letzten vier Jahren viel beigebracht hat und den
wir sehr vermissen werden."
Die Vereinführung zeigt sich äußerst zufrieden mit der Besetzung des
Cheftrainer-Postens: „Maximilian von Garnier hat eine in Deutschland
beispiellose Karriere als Footballspieler hingelegt“, so Leif Schrader,
Präsident der Hamburg Blue Devils. „Vom ersten Tag ihres Bestehens an hat er
für die Hamburg Blue Devils gespielt. Wir sind glücklich und dankbar, dass
"MEGA" Max seine unvergleichliche Erfahrung uns von nun an als Headcoach zur
Verfügung stellt. Mit Max gewinnen wir gleichermaßen einen versierten
Footballlehrer und absoluten Könner auf dem Feld. Wir sind sicher, dass
unsere Jungs von ihm zu neuen Höhen gecoacht werden." Bevor von Garnier aber
nun seine Blue Devils in der German Football League von der Sideline aus
dirigiert, gibt es vor Beginn der GFL-Saison 2009 ein offizielles
Abschiedsspiel seinen Ehren.
EYECANSEE® Communications GmbH & Co. KG (DPRG)
www.eyecansee.de
19.08.2008
Boppard 2008
Die Fotos von 10.
NFLE-Fantreffen in Boppard sind jetzt online...
Zu den Fotos geht's
HIER!
Es war mal wieder der
absolute Knaller und wir danken recht herzlich den Organisatoren vom
Fireplanet!

Das ist Boppard ! Also
anmelden für 2009...!
Alle weiteren Info's dazu
demnächst
im Forum.
Text und Foto:
Lancaster Black Eyes
20.06.2008
Die Kieler Woche beginnt!
Hin- und Rückspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes II innerhalb der
nächsten 6 Tage.

Die Kieler Woche startet mit dem Auftaktspiel am kommenden Sonntag in
Hamburg, der schönsten Stadt der Welt. Wenn am Sonntag um 15 Uhr das zweite
Heimspiel der Hamburg Ravens (Harburger Turnerbund HTB) in der
Memellandallee angepfiffen wird, dann geht es heiß her. Nach 4 Spielen und 4
Siegen stehen die Canes im Moment noch ganz oben an der Tabellenspitze. Die
Hamburg Ravens gehen mit der Rolle des Underdogs ins Spiel, können aber
schon jetzt mit sich zufrieden sein. Nach 3 Spielen ist das Team um
Headcoach Thomas Brusch immer noch ungeschlagen. „Kiel ist der Favorit und
hat ein echt starkes Team. Letztes Jahr haben die Canes nur knapp den
Aufstieg verpasst und sich dieses Jahr verstärkt. Wir haben zwar gute
Chancen aber nun kommen die schwersten 2 Spiele der Saison und das in einer
Woche. Im Moment fahren wir auf der Siegerstraße. Unser junges Team will
diese Straße aber auch nicht verlassen“ so Headcoach Thomas Brusch.
Thorben Reinhard von Kober Promotion.
“Für die Zuschauer wird es bestimmt ein sehr interessantes Spiel. Nicht nur
sportlich wird es wieder ein Highlight. Dieses Wochenende können wir nun
auch dank www.hüpfburgen-hotline.de unseren kleinen Besuchern wieder etwas
mehr bieten. Neben der Hüpfburg haben wir auch unsere Quarterback Challenge
dabei. Das Catering wird neben Muffins und der obligatorischen Bratwurst
diesmal mit Sandwiches und Süßem auf die Besucher warten“.
Text: Hamburg Ravens
Pressemitteilung
Foto: NiNe
19.06.2008
Teuflische
Hilfe für Hamburgs Raben
Das GFL Team Hamburg Blue
Devils
hilft Verbandsligateam Hamburg
Ravens

Nachdem
auf der Jahnhöhe die Umbauarbeiten im vollen Gange sind, heißt es für die
Hamburg Ravens weiterhin „auswärts“ die Heimspiele zu absolvieren.
Mit der
Sportstätte Memellandallee haben die Footballer
des HTB, vom Sportreferat Altona eine footballgeprüfte
Anlage zugeteilt bekommen.
Normalerweise
hätte dies aber auch bedeutet, dass bei jedem Gameday
das Equipment der Ravens aus Harburg in die Memellandallee hin und wieder
zurück transportiert hätte werden müssen.
Nun helfen die
Hamburg Blue Devils und leisten
Nachbarschaftshilfe. Leif Schrader, Präsident
der Hamburg Blue Devils:
"Der Football hat
es in Hamburg schon schwer genug. Alle Vereine müssen sich unter die Arme
greifen, wo es nur geht. Gerne helfen wir mit unserem Equipment vor Ort aus,
wenn wir die Möglichkeit haben. Im übrigen möchte ich den Ravens bei dieser
Gelegenheit herzlich für ihre schöne Geste danken, bei ihrem vergangenen
Spiel mit der Nummer unseres schwer verletzten Spielers Florian Voss
aufzulaufen; Gott sei Dank kommt er dieser Tage aus dem Krankenhaus und wird
sich sicher auch darüber sehr freuen."
„Als
neugegründetes Team in der Verbandsliga sind wir
für jede Unterstützung dankbar. Wir haben durch den Umbau auf der Jahnhöhe
wortwörtlich mehrere Baustellen. Mit der Zusage der Blue
Devils, dass wir an unseren
Gamedays deren Equipment nutzen dürfen, konnten wir wieder eine
Baustelle mehr schließen. Wir danken den Hamburg Blue
Devils für ihre Hilfe und wünschen ihnen viel Erfolg in der laufenden
Saison“. so
Andreas Malek, 1.Vorsitzender der
Hamburg Ravens.
Text:
Pressmitteilung Hamburg Ravens
Foto: NiNe
17.06.2008
Ravens siegen erneut
Hamburg Ravens überzeugen mit starker Teamleistung und gewinnen ihr drittes
Spiel in Folge.

Als am vergangenen Sonntag der Bus in Richtung Flensburg abfuhr wusste
jeder, dies wird ein hartes Spiel. Mit den Flensburg Bulls traf man
auf einen sehr physisch spielenden Gegner. Dies bewies auch das
1.Quarter. Die Flensburger starteten gleich mit einem Touchdown und
nachdem die 2-Point Conversion nicht gelang, lagen die Hamburger Raben
vom HTB 06:00 zurück. Erst im 2. Quarter konnte man punkten und dies
gelang der Defense der Ravens durch einen Safety 06:02.
Nach der Halbzeitpause erreichten die Bulls einen weiteren Touchdown und
kurz vor Ende des 4. Quarters punktete nun auch die Offense der
Hamburger. Erst ein Touchdown, auch die 2 Point Conversion der Ravens
blieb erfolglos, und ein erneuter Touchdown mit verwandeltem PAT
beendete den Footballkrimi in Flensburg.
Ravens Defense Coordinator Oliver Schwedhelm: „Die Defense hat durch
ihre konsequent gute Leistung der Offense die Möglichkeit gegeben,
dass wir das Spiel gewonnen haben.“
Auch Headcoach Thomas Brusch ist stolz auf sein Team: „ Es war ein
hammerhartes Spiel. Aber mit der geschlossenen Mannschaftsleistung
haben wir das Spiel am Ende noch gedreht. Ich möchte mich noch mal im
Namen der Hamburg Ravens bei unseren Fans bedanken.“ Der Fanclub Iron
Ravens ist mit den Hamburg Ravens nach Flensburg gefahren und hat mit
Trommeln und Powerfanfaren ihr Team unterstützt.
Schon am nächsten Sonntag wird es wieder spannend. Mit den Kiel Baltic
Hurricanes beginnt die „Kieler Woche“ der Hamburg Ravens. Am
22.06.2008, um 15 Uhr beginnt das Hinspiel in der Sportstätte in der
Memellandallee in Hamburg. 6 Tage später trifft man dann erneut auf die
Canes beim
Rückspiel in Kiel.
Text:
Pressemitteilung Hamburg Ravens
Foto: NiNe
15.06.2008
Fotos vom Spiel Hamburg Ravens -
Blue Devils 2

Fotos vom zweiten Gameday der Ravens gegen die Blue Devils 2 gibt es
HIER!
Vielen vielen Dank Andrea!
30.05.2008
Ravens on Tour
mit erstem Hamburger Footballbrunch.
vs

Das erste Heimspiel der Hamburg Ravens wirft seine Schatten voraus.
Aufgrund der Umbauarbeiten auf dem Gelände des Harburger Turnerbundes,
werden die American Footballer dank des Sportreferates Altona auf einem
Ausweichplatz in Hamburg gegen die Hamburg Blue Devils II antreten.
Kurzfristig musste der Spielort dann auch noch weiter verlegt werden, fiel
man doch der Relegation eines ansässigen Fußballvereins zum Opfer. Auch der
Spielbeginn musste aufgrund der Gegebenheiten vorverlegt werden.
Somit spielen die Hamburger Raben am Samstag dem 08. Juni 2008 schon um 11
Uhr im Stadion an der Memellandallee in Hamburg Altona.
Thorben Reinhard von Kober Promotion:
„Erst hatten wir ein mulmiges Gefühl was die Spielzeit anging, ist es doch
für ein Herrenspiel ungewohnt früh. Nach kurzer Beratschlagung kam die Idee
des Footballbrunchs auf.“
Ab 10.30 Uhr stehen die Türen offen. Für € 1,50 gibt es dann Kaffee und 1⁄2
belegtes Brötchen solange der Vorrat reicht. Natürlich wird deshalb nicht
auf’s Grillen verzichtet. Selbstverständlich kommt auch die Unterhaltung am
Spielfeldrand nicht zu kurz: Am DJ-Pult steht Tim Scheiböck, bekannt als
StadionDJ der Hamburg Blue Devils und des ehemaligen NFLE Teams Hamburg Sea
Devils, zusammen mit DJ Maikel. Die Stimme des Stadionsprechers ist auch
keine Unbekannte in der Hamburger Sportszene: Heiko Ziesche, der für den HSV
Handball und dem 1. Liga Verein Hamburg Blue Devils arbeitet, wird am diesen
Tag die Zuschauer durchs Spiel führen. Mit an Board ist auch das Jugendteam
der Hamburg Ravens, welche in der vergangenen Woche in der Spielgemeinschaft
mit den Lüneburg Juniorhawks ihren ersten Saisonsieg verzeichnen konnte. Die
Young Ravens werden den Besuchern am Spieltag bei der Quarterback-Challenge
mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit jeder mal einen Football werfen
kann. „Auch die ganz Kleinen werden bedacht: Für unsere jüngsten Besucher
organisieren wir gerade eine Hüpfburg. Jetzt muss nur noch das Wetter
mitspielen.“, so Reinhard. Der Eintritt ist frei.
Ravens Offense Coordinator Patrick Winkler zum bevorstehenden Spiel:
„Auch wenn wir die Devils II im ersten Aufeinandertreffen schlagen konnten,
so dürfen wir sie im Rückspiel keineswegs unterschätzen. Wir haben in dieser
Saison erst ein Spiel bestritten, in dem deutlich wurde, dass vielen
Spielern noch die nötige Spielpraxis fehlt. Die Spieler der HBDII konnten
diese Saison bereits mehrere Spiele bestreiten und sich darin immer besser
aufeinander abstimmen. Wir müssen hoch konzentriert in das Spiel gehen und
dürfen keine Fehler machen.“
Text: Hamburg Ravens
Pressemitteilung
23.05.2008
Erstes Heimspiel der
Hamburg Ravens
vs

Am Sonntag, dem 8.Juni um 11.00h
findet im Stadion an der Memellandalle das erste Heimspiel der Hamburg
Ravens statt.
Die Ravens treffen erneut auf
das Team der Hamburg Blue Devils 2, welches bereits im Hinspiel am 10. Mai
mit 21:6 bezwungen werden konnte. Auch in diesem Aufeinandertreffen wird es
sicher wieder heiß hergehen und den Zuschauern Spannung und Action bieten...
Mehr Infos dazu auf
hamburg-ravens.de
Text: Lancaster
Black Eyes
18.05.2008
Fotos vom Spiel HBD2 - Ravens
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Fotos vom ersten Gameday der Ravens bei den Blue
Devils 2 gibt es
HIER!
Vielen Dank Andrea...!
07.05.2008
Saisonstart
der Hamburg Ravens

2 Wochen später als geplant starten die Hamburg Ravens nun in die erste
Saison ihrer Vereinsgeschichte.
Am kommenden Samstag, den 10.05.2008 werden die Hamburg Ravens ihr erstes
Saisonspiel bei den Hamburg Blue Devils2 bestreiten.
Das Spiel findet in der Sportanlage Kroonhorst statt (Kroonhorst, 22549
Hamburg) und der Kick Off ist um 15:00 Uhr.
Der eigentlich angesetzte Spieltermin musste wegen zu vielen Verletzten auf
Seiten der Blue Devils2 verschoben werden.
Headcoach Thomas Brusch „Unsere Jungs sind bereit. Wir haben lange trainiert
und nun freuen wir uns darauf, dass es jetzt endlich losgeht.“
Darauf freut sich auch der nun offizielle Vorstand der Hamburg Ravens.
Vor 2 Wochen stellte sich, der bis dato vom HTB kommissarische 1.
Vorsitzende Andreas Malek, mit seinem Vorstandscrew den Mitgliedern der
Sparte American Football vom Harburger Turnerbund zur Wahl.
Ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen wurden Andreas Malek 1.Vorsitzender,
Stephanie Hübner 2.Vorsitzende, Philip Behr 3.Vorsitzender und die
Vorstandsbeiräte Kristiane Zobel und Michael Steinke auf der ordentlichen
Mitgliedsversammlung gewählt.
Text:
Pressemittelung Hamburg Ravens
06.05.2008
1. Saisonspiel der
Hamburg Ravens

Am Samstag dem 10.Mai steigt nun
endlich das lang ersehnte erste Saisonspiel der Hamburg Ravens bei den
Hamburg Blue Devils 2 um 15.00h auf dem Sportplatz Kroonhorst in Osdorf.
Die Ravens (und besonders Michi...)
würden sich riesig über Unterstützung freuen.
Den Lageplan vom Spielort fidet
Ihr
HIER
Text: Lancaster
Black Eyes
20.04.2008
1. NFLE Fans Charity
Bowling Turnier 2008
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Fotos vom Bowlingturnier gibt es
HIER!
Text und Fotos:
Lancaster Black Eyes
18.04.2008
Erstes Saisonspiel der Hamburg
Ravens abgesagt
Headcoach Thomas Brusch musste seinen Spielern beim Training am Dienstag
Abend die enttäuschende Mitteilung machen, dass sich das erste Spiel der
Teamgeschichte noch um drei Wochen verzögern wird. Die Hamburg Blue Devils
II haben nicht einmal eine Woche vor Antritt zum ersten Pflichtspiel absagen
müssen, da man verletzungsbedingt nicht mit der erforderlichen Spieleranzahl
antreten könne.
Headcoach Thomas Brusch: „Es ist zwar sehr schade, doch unsere Jungs haben
nach der schlechten Nachricht sehr konzentriert und motiviert trainiert. Sie
wollen endlich spielen und sind bereit.“
„Wir bedauern die Absage der Blue Devils II sehr.“ So Thorben Reinhard von
Kober Promotion. „Sehr viele Fans, die uns unterstützen wollten, hatten sich
zu unserem ersten Auswärtsspiel angekündigt. Nun müssen wir sie auf den 10.
Mai vertrösten, an dem die Ravens das erste Mal auf dem Feld beweisen
dürfen, was in ihnen steckt.“
Das gesamte Team der Hamburg Ravens wünscht den verletzten Spielern der
Hamburg Blue Devils II gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Text: PR Hamburg Ravens
12.04.2008
Hamburg Ravens vor dem
Saisonstart

Die Hamburg
Ravens, das neue Football-Team im Süderelberaum, starten in einer Woche in
ihre erste Verbandsligasaison. Das Team muss am Sonntag bei den Hamburg Blue
Devils II antreten. Vorbereitet haben sich die jungen Spieler, die zur
American-Football-Abteilung des Harburger TB gehören, bei einem
Trainingslager in Lübeck. Theorie und Praxis stand auf dem umfassenden
Trainingsprogramm. Auf dem Platz wurde stundenlang an Aufstellung und
Positionen sowie am Zusammenspiel in den Spielzügen intensiv gearbeitet.
Zudem gab es ein Trainingsspiel gegen die Lübeck Seals. Headcoach Thomas
Brusch war zufrieden: "Dieses Trainingscamp hat uns weit nach vorne
gebracht. Das Team hat mit viel Elan, Energie und Disziplin an sich
gearbeitet, und ich freue mich auf den Saisonstart." Der bisherige
Fanbeauftragte Andreas Malek hat den kommissarischen Vorsitz der Hamburg
Ravens übernommen und lenkt mit Stephanie Hübner, Philip Behr und Michael
Steinke die Geschicke der HTB-Footballer.
hr
Hamburger Abendblatt 12. April 2008
07.10.2007
Boppard 2007
Die Fotos von Boppard 2007
sind jetzt endlich nach technischen Verzögerungen online...
Zu den Fotos geht's
HIER!
Das ist Boppard ! Also
anmelden für 2008...!
Alle weiteren Info's dazu gibt's
im Forum.

Text und Foto:
Lancaster Black Eyes
09.07.2007
Fanaktion zur Schließung der NFL-E
Aufgrund der in Hamburg stattfindenden Harley Days am 15.07.2007, wurde
einer "Kundgebung" der HSD Fans leider nicht stattgegeben. Das heißt wir
können an dem Tag hier nichts machen. Also folgt für uns Plan "B".
Es gibt eine große Alternative. Wir sind von den Berlinern eingeladen worden
an deren Protestversammlung teilzunehmen. Die Berliner haben bereits eine
Genehmigung zur Versammlung vor dem "Roten Rathaus" und gemeinsam sind wir
stärker.
Hierzu auch gleich die Info, das sich in Frankfurt die Fans aus Frankfurt,
Düsseldorf, Köln und Amsterdam treffen um eine geballte Kraft darzustellen
also auch gemeinsam Flagge zeigen nach dem Motto: FANS ARE FRIENDS.
Wir haben uns schlau gemacht und mit einem Busunternehmen gesprochen. Kosten
für einen 47 Sitzer belaufen sich auf 14€ pro Person. Friedel unser
Stammbusfahrer, fragt noch mal nach ob er den SEA DEVILS Bus bekommen kann.
Geplante Abfahrtzeit am 15.07.07 wäre um 10 Uhr.
Rückmeldungen/Anmeldungen für die Fahrt bitte bei Gunar über Email: Gunar@lancaster-black-eyes.de
mit Namen, Telefonnummer und Anzahl der Personen.
Wir versuchen jeden Tag ein Bericht ins Netz über die
Rückmeldungen/Anmeldungen ins Forum zu stellen.
Die Trommelgruppe wird zum Großteil dabei sein!!!
Gunar und Rigo
PS: Motiviert jeden, den ihr als Football Fan kennt dazu mit nach Berlin zu
kommen! Nur alle gemeinsam können wir etwas erreichen.
29.06.2007

29.06.2007
NFL International konzentriert
sich auf Regular Season Games – NFL Europa Spielbetrieb wird eingestellt
PRESSEMITTEILUNG DER NFL EUROPA

Die NFL Europa sagt Goodbye
Die NFL hat entschieden, ab sofort ihre internationalen Strategien und
Ressourcen auf die „Regular-Season-Games“ außerhalb der USA zu
konzentrieren, um dadurch das größtmögliche Publikum erreichen zu können.
Das Resultat dieser Entscheidung ist zusätzlich, dass der
NFL-Europa-Spielbetrieb eingestellt wird.
„Wir danken unseren Fans für die tolle Unterstützung der NFL Europa im Laufe
der vergangenen Jahren“, kommentiert NFL Commissioner Roger Goodell die
Entscheidung der Einstellung des Spielbetriebs der NFL Europa. Er fügt an:
„Aber mit der Zustimmung der NFL-Teambesitzer zur Austragung von regulären
NFL-Saisonspielen außerhalb der USA, ist die Zeit gekommen, um die
NFL-Strategie für den Erfolg auf internationaler Ebene neu aufzustellen.
Zusammen mit dem Management der NFL Europa haben wir entschieden, dass die
Einstellung des NFL-Europa-Spielbetriebs die beste Geschäftsentscheidung
ist. Von nun an werden wir uns auf die regulären NFL-Saisonspiele
konzentrieren und die neuen Technologien nutzen, um die NFL weltweit
populärer zu machen."
Vergangenen Oktober beschlossen die NFL-Teambesitzer die Austragung von bis
zu zwei regulären NFL-Saisonspielen pro Saison außerhalb der Vereinigten
Staaten. Am 28. Oktober 2007 startet diese internationale Spielserie im
Londoner Wembley Stadion mit der Partie Miami Dolphins gegen die New York
Giants. Zusätzlich sind nach dem Spiel 2007 in England weitere Partien in
den folgenden Jahren in Deutschland, Mexiko und Kanada geplant, wobei
Deutschland als sehr aussichtsreicher Kandidat anzusehen ist.
„Trotz der großartigen Unterstützung der Fans, Geschäftspartner und der
Städte, in denen wir mit der NFL Europa aktiv sind, haben wir entschieden,
dass es an der Zeit ist, unsere Strategie zu verändern. Durch die NFL Europa
haben wir ein Fundament an Football-Fans in den wichtigen europäischen
Märkten erhalten,“ sagt NFL Europa Managing Director Uwe Bergheim. „Am Ende
haben wir beschlossen, die Zukunft des American Footballs in Europa auf den
internationalen NFL-Saisonspielen und einer erhöhten NFL-Medienpräsenz
aufzubauen. Damit wollen wir sicher stellen, dass wir unseren loyalen Fans
in Deutschland, Holland und ganz Europa den besten Football präsentieren
können.“
„Die NFL Europa hat das Fundament für die Zukunft in Europa gelegt und wir
werden darauf aufbauend die nächsten Schritte gehen. Der erste Schritt wird
die Ausrichtung eines regulären NFL-Saisonspiels in Deutschland im Jahr 2008
sein. Ich bin zuversichtlich, den Zuschlag sehr bald zu erhalten.“
Die NFL Europa startete 1991 als „World League of American Football“ mit 10
Mannschaften in den USA, Kanada und Europa. Nach einer zweijährigen Pause
(1993/94) wurde die Liga mit sechs Mannschaften 1995 als rein europäische
Ableger neu ins Leben gerufen. In diesem Format bestand die NFL Europa nun
bis zu ihrer letzten Saison 2007.
Von der Einstellung des NFL-Europa-Spielbetriebs sind in Deutschland und
Holland insgesamt 120 Mitarbeiter betroffen, für die ein Sozialplan erstellt
wird.
Test und Foto:
Hamburg Sea Devils
25.06.2007
WORLDBOWL CHAMPION
2007

Fotos vom Worldbowl in Frankfurt
gibt es
HIER!
Bramlet im Rekordrausch - Hamburg Sea Devils
gewinnen Yello Strom World Bowl XV
Yello Strom World Bowl XV - Recap

Die Hamburg Sea Devils feiern mit der Kristallkugel
Die Hamburg Sea Devils haben sich in der „lila Hölle“ von Frankfurt ein
himmlisches Geschenk gemacht. Das jüngste Team der NFL Europa gewann den
Yello Strom World Bowl XV mit 37:28 gegen die Frankfurt Galaxy und durfte
gleich bei seiner ersten Finalteilnahme die begehrte Kristallkugel in den
Frankfurter Abendhimmel stemmen.
Vor 48.125 Zuschauern – den meisten bei einem Endspiel der NFL Europa seit
2002 – waren es mutige Entscheidungen der Hamburger Coaches und eine
Rekordvorstellung von Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington), die den
Unterschied machten. Hamburgs Spielmacher stellte mit 4 Touchdown Pässen
einen neuen World Bowl Rekord auf und wurde zum MVP (wertvollster Spieler)
von Yello Strom World Bowl XV gewählt. Seine 347 Pass Yards waren zudem ein
weiterer Teamrekord.
„Ich bin froh, dieses Jahr wieder nach Hamburg zurückgekommen zu sein“,
freute sich Bramlet nach dem Spiel. „Mein Dank gilt der gesamten
Organisation der Hamburg Sea Devils, der Stadt Hamburg und den Fans und
natürlich auch meinen Teamkollegen. Wir haben hier heute als Familie
gewonnen.“
Den Worten seines Spielmachers schloss sich Vince Martino, Head Coach der
Sea Devils an: „Ich möchte mich bei allen, die zu den Hamburg Sea Devils
gehören, bedanken: beim Front Office, beim Staff, bei den Coaches und den
Spielern. Ich bin stolz und geehrt, Coach dieses Teams zu sein.“
Die Begegnung, die vor allem von großartigem Angriffs-Football auf beiden
Seiten geprägt war, ging mit insgesamt 65 Zählern ebenfalls in die
Rekordbücher der NFL Europa ein. Hamburg bekam als erstes Team den Ball und
begann seine erste Angriffsserie nach einem Return von Rich Parson (#14,
Oakland) an der 30 Yard Linie. Nach zwei Läufen von Tony Hollings (#22) fand
sich erstmals das Duo Casey Bramlet (#5, Washington) und Marcus Maxwell
(#19, San Francisco). Die Completion brachte 5 Yards und ein neues First
Down. Nach einem weiteren Lauf über Hollings handelte sich die Galaxy eine
15 Yard Strafe ein, die die Hansestädter bis in die Hälfte der Frankfurter
brachte. Zwei wenig erfolgreiche Spielzüge späte nahm Bramlet seine Beine in
die Hand lief 14 Yards für ein weiteres First Down. Anschließend bediente
der Spielmacher Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) über 10 Yards. Kurz
darauf brachte eine weitere Strafe gegen Frankfurt die Hamburger bis an die
gegnerische 1 Yard Linie. Auch hier war der dritte Versuch wieder der
entscheidende. Bramlet warf einen 3 Yard Touchdown Pass auf den völlig
freistehenden Justin Jenkins (#11). Nach verschossenem Extrapunkt führten
die Sea Devils nach sieben Minuten mit 6:0.
Frankfurt begann seinen ersten Drive an der eigenen 41 Yard Linie mit einem
8 Yard Pass von J.T. O’Sullivan auf seinen Tight End James Petrowski. Nach
einem unvollständigen Pass brachte ein kurzer Lauf von DeCori Birmingham
einen neuen ersten Versuch. Anschließend machte O’Sullivan eine Strafe gegen
sein Team mit einem 8 Yard Lauf wieder gut. Doch wenig später stand Head
Coach Mike Jones vor einer schweren Entscheidung. Den vierten Versuch
ausspielen oder nicht. Er entschied sich fürs Risiko – und verlor. J.R.
Niklos wurde hinter der Line of Scrimmage von Gary Gibson (#95) gestoppt.
Hamburgs Offensive erhielt den Ball an der eigenen 37 Yard Linie zurück. Der
Drive begann mit einem 22 Yard Pass von Bramlet auf Jenkins. Mit dem
nächsten Spielzug überrumpelte der Hamburger Angriff die komplette Galaxy
Abwehr. Jermaine Allen (#21) täuschte einen Lauf an, warf den Ball
stattdessen zurück zum Quarterback, der Maxwell für einen 35 Yard Touchdown
bediente. Der Flea Flicker brachte den Hamburgern noch im ersten Viertel
eine 13:0-Führung.
Die Galaxy antwortete mit einem guten Return Birminghams. Zwei Läufe von
Sha-ron Edwards und ein Catch von Petrowski brachten der Galaxy 13 Yards
ein. Wenig später bediente O’Sullivan Edwards über 11 Yards. Eine Strafe
kostete die Galaxy 10 Yards. Doch die holten sie mit einem 17 Yard Pass von
O’Sullivan auf Robert Ortiz wieder auf. Im dritten Versuch rettete
O’Sullivan den Drive mit einem kurzen Lauf – und das, obwohl ihm Ben Ishola
(#99) am Trikot hing. Nach einem Pass ins Leere und einem Sack von Justin
Kurpeikis (#97) brachte der dritte Versuch die Erlösung für die Fans der
Galaxy. O’Sullivan fand Brandon Middleton (#87) mit einem 24 Yard Touchdown
Pass in der rechten Ecke der Endzone. Zu Beginn des zweiten Viertels hatte
die Galaxy auf 7:13 verkürzt.
Bei der dritten Angriffsserie der Hanseaten standen die Running Backs im
Fokus. Der Drive begann mit einem 4 Yard Lauf von Hollings und einem Catch
über 8 Yards von Allen. Nach einer erneuten Strafe gegen Frankfurt ließ
Allen einen 3 Yard Lauf folgen. Erst dann durften zweimal die etatmäßigen
Ballfänger auf der Bildfläche erscheinen. Johnson fing einen 6 Yarder und
anschließend bediente Bramlet Jenkins über 12 Yards. An der 33 Yard Linie
der Hessen angekommen, setzte Allen zum längsten Lauf seiner NFL Europa
Laufbahn an. Er lief über die rechte Seite, ließ zwei Frankfurter
Gegenspieler nacheinander abtropfen und stand plötzlich in der Endzone. Der
Touchdown bedeutete zur Mitte des zweiten Viertels die 20:7-Führung für die
Sea Devils.
„Das heute war das bislang größte Spiel meines Lebens. Wir sind ein Team,
eine Familie und halten zusammen und so haben wir auch gewonnen“, meinte
Allen nach dem Sieg.
Die Antwort der Frankfurter ließ nicht lange auf sich warten. Petrowski fing
einen 9 Yard Pass. Dann griff Edwards für 5 Yards zu. Sekunden später stand
die Galaxy tief in der Hamburger Hälfte. Edwards fing einen kurzen Pass von
O’Sulivan und tanzte sich 36 Yards bis an die Hamburger 25 Yard Linie. Von
dort aus schafften die Frankfurter den Weg in die Endzone zu Fuß. O’Sullivan
lief 14 Yards und den Rest machte Birmingham in zwei Spielzügen. Touchdown
Frankfurt. Es stand nur noch 20:14 für Hamburg. Die Sea Devils mussten
anschließend einen weiten Weg gehen – beginnend an der eigenen 19 Yard
Linie. Die Norddeutschen taten sich schwer, doch wieder half Frankfurt nach.
Eine Strafe schenkte den Hamburgern 15 Yards. Anschließend brachte ein 11
Yarder von Bramlet auf Jenkins 11 Yards und ein 21 Yard Pass auf Johnson
brachte Hamburg bis an die gegnerische 21 Yard Linie. Nach einer 10 Yard
Strafe gegen die Sea Devils kamen sie mit Bramlets 19 Yard Pass auf Parson
und einem 6 Yarder auf Johnson bis an Frankfurts 6 Yard Linie. Aufgrund der
herunter laufenden Uhr blieb den Hanseaten aber nur Zeit für ein Fieldgoal.
Shane Andrus (#3, Indianapolis) verwandelte aus 24 Yards sicher zum 23:14.
Die zweite Halbzeit begann mit einem „Big Play“ der Frankfurter. Nach zwei
unvollständigen Pässen von O’Sullivan, der enorm unter Druck stand, fand der
Quarterback Middleton für 40 Yard Raumgewinn an der Hamburger 24 Yard Linie.
Von dort aus ging es ganz schnell. Denn nur zwei Spielzüge später fing Ortiz
einen Touchdown, der die Frankfurter auf 21:23 heranbrachte. Gespielt waren
gerade einmal 3:25 Minuten im dritten Viertel. Der erste Drive der Sea
Devils stand früh auf der Kippe. Nach einem 3 Yard Lauf von Allen und einem
6 Yarder von Bramlet auf Jenkins stand ein wichtiger dritter Versuch an.
Bramlet täuschte die Ballübergabe auf Allen an und warf dann tief auf
Maxwell. Der fing den Ball im Laufen und schleppte seinen Gegenspieler noch
rund 10 Yards mit. Es war ein 65 Yard Pass. Doch Punkte sollten nicht
herausspringen. In drei Versuchen fanden die Hamburger den Weg in die
Endzone nicht und dann verschoss Andrus auch noch ein simples 23 Yard
Fieldgoal. Glück im Unglück: Die Defensive der Hamburger erzwang dank des
zweiten Sacks von Kurpeikis und guten Tackles den ersten Punt der Partie.
Von Nervosität auf Seiten der Hamburger nach dem verschossenen Fieldgoal
keine Spur. Nur zwei Spielzüge waren nötig, um erstmals in Halbzeit zwei zu
punkten. Erst bediente Bramlet Maxwell über 12 Yards. Dann tricksten die Sea
Devils ihren Gegner wieder aus. Bramlet täuschte eine doppelte Ballübergabe
an und warf einen tiefen Pass auf Josh Davis (#82), der seinem Gegner
davonlief und nach 51 Yards in der Endzone stand. Hamburg hatte die Führung
wieder auf neun Zähler ausgebaut – 30:21.
Nach einem 40 Yard Return von Birmingham startete die Galaxy ihre nächste
Angriffsserie kurz hinter der Mittellinie. Pässe auf Petrowski und Edwards
brachten einen ersten Versuch. Wenig später stoppte Hamburgs Defensive den
Gegner beim dritten Versuch. Und wieder ging Jones auf Alles. Diesmal fand
O’Sullivan eine Abspielstation in Birmingham. Dann gab den Frankfurtern eine
Strafe wegen Passbehinderung beste Feldposition. Und die nutzten sie. Mit
dem letzten Spielzug des dritten Viertels lief Edwards in die Endzone. Die
Führung der Sea Devils betrug wieder nur noch zwei Punkte.
Das Hin- und Herspiel nahm kein Ende. Juan Wong (#13), mexikanischer
Receiver der Hamburger, begann den nächsten Drive der Norddeutschen mit
einem 26 Yard Catch. Dabei tanzte er gleich mehrere Frankfurter aus. Wenig
später setzte es erneut eine 15 Yard Strafe gegen die Galaxy. Diese brachte
Hamburg bis an die gegnerische 17 Yard Linie. Nach einem kurzen Lauf über
Allen fing Jenkins einen 6 Yard Pass. Mit dem nächsten Spielzug schrieb
Bramlet Geschichte. Sein 10 Yard Touchdown Pass auf Maxwell war bereits
Bramlets vierter Touchdown Pass des Abends – ein neuer World Bowl Rekord.
Doch kaufen konnte sich der Hamburger Spielmacher dafür noch lange nichts.
Denn Frankfurt machte weiter Druck. Zwar verhinderte eine Hammer-Tackle von
John Walker (#28, Houston) einen langen Pass und Ishola sackte O’Sullivan,
so dass der den Ball verlor. Doch die Galaxy sicherte sich den Fumble und
antwortete mit einem 35 Yarder auf Aaron Hosack. Nach zwei Läufen von
Birmingham stand Frankfurt an Hamburgs 31 Yard Linie. Kurz darauf jubelten
die Galaxy Fans. Doch der Touchdown von Ortiz wurde wegen einer Strafe gegen
den Receiver zurückgenommen. Wenig später wollte Frankfurt den vierten
Versuch ein weiteres Mal ausspielen. Doch nach einer erneuten Strafe
schickten sie Kicker Rhys Lloyd aufs Feld. Dessen 45 Yard Kick segelte am
rechten Pfosten vorbei. Hamburg ging auf Nummer sicher, lief zwei Mal und
beim dritten Mal riskierte Bramlet keinen Fehlwurf und wurde gesackt.
Erstmals kam Punter Adam Anderson (#17, Atlanta) zum Einsatz.
Frankfurt startete anschließend an der eigenen 28 Yard Linie. Etwa mehr als
vier Minuten waren noch zu spielen. Mit dem ersten Pass fand O’Sullivan
Edwards für 10 Yards. Dann folgten zwei Pässe, die beinahe abgefangen
wurden. Der dritte Versuch brachte 7 Yards Raumgewinn. Wieder musste Nummer
vier herhalten. Beim Wurf glitt O’Sullivan der Ball aus den Händen. Hamburg
kam drei Minuten vor Schluss an der 45 Yard Linie der Galaxy an den Ball.
Zwei Läufe von Hollings brachten 8 Yards. Frankfurt musste nach beiden
Spielzügen eine Auszeit nehmen. Beim dritten Versuch schaffte es Allen nicht
zum neuen ersten Versuch. Frankfurt nahm seine letzte Auszeit. Da waren noch
2:51 Minuten zu spielen. Nach Andersons Punt begann Frankfurt an der eigenen
15 Yard Linie. Der Drive begann mit einem Sack von Ishola. Nach kurzen
Pässen auf Felton Huggins und Ortiz kam das Two-Minute-Warning. Der
anschließende Pass fiel ungültig. Dann die Entscheidung: O’Sullivan wurde
beim Wurfversuch von Ishola gestört und sein tiefer Pass landete in den
Armen von Walker. Der Sieg war den Sea Devils nicht mehr zu nehmen. Bramlet,
der beste Mann auf dem Feld, kniete ab. Sieg!
Stimmen zum Spiel:
Ben Ishola: „Wir haben uns gut auf die Galaxy eingestellt. Aber ich muss
zugeben, dass es hart war vor dieser Kulisse der Frankfurter Fans zu
spielen. Wir hatten bei der Lautstärke teilweise Probleme unsere Ansagen auf
das Feld zu bekommen.“
Justin Jenkins: „Wir waren hier heute klar der Underdog. Es war ein
aufregendes Spiel, in dem wir den Leuten gezeigt haben, was Hamburg ist und
kann.“
Marcus Maxwell: „Das war eine Teamleistung. Frankfurt hatte klar den
Heimvorteil, aber wir haben zusammen gehalten und das war das
Entscheidende.“
Jermaine Allen: „Das heute war das bislang größte Spiel meines Lebens. Wir
sind ein Team, eine Familie und halten zusammen und so haben wir auch
gewonnen.“
Casey Bramlet: „Ich bin froh, dieses Jahr wieder nach Hamburg zurückgekommen
zu sein. Mein Dank gilt der gesamten Organisation der Hamburg Sea Devils,
der Stadt Hamburg und den Fans und natürlich auch meinen Teamkollegen. Wir
haben hier heute als Familie gewonnen.“
Vince Martino: „Ich möchte mich bei allen, die zu den Hamburg Sea Devils
gehören, bedanken: beim Front Office, beim Staff, bei den Coaches und den
Spielern. Ich bin stolz und geehrt, Coach dieses Teams zu sein.“
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
22.06.2007
Abfahrtszeiten des Sonderzuges zum Yello Strom World Bowl XV
Tickets zum World Bowl unter der Ticket-Hotline 0180-5266216

Um
bei ihrer ersten Finalteilnahme auch tatkräftige Unterstützung durch ihre
Hamburger Fans zu erhalten, haben die Hamburg Sea Devils einen Sonderzug
nach Frankfurt eingerichtet. Die Deutsche Bahn teilte nun die Abfahrtszeiten
für den Zug zum Yello Strom World Bowl XV mit, der Samstagmorgen los fährt
und die Fans in der Nacht wieder zurück nach Hamburg bringt.
Samstag,
23.6., Zugnummer DZ 43350
6:58 Uhr,
Hamburg Altona, Gleis 11
7:12 Uhr,
Hamburg Hauptbahnhof, Gleis 12
7:24 Uhr,
Hamburg Harburg, Gleis 4
14:04 Uhr,
Frankfurt/M Stadion
Sonntag,
24.6., Zugnummer DZ 46063
0:53 Uhr,
Frankfurt/M Stadion
6:56 Uhr,
Hamburg Harburg
7:06 Uhr,
Hamburg Hauptbahnhof
7:22 Uhr,
Hamburg Altona
Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt mit dem Sonderzug** der Hamburg Sea
Devils sind noch bis Donnerstag 18 Uhr unter der Telefonnummer 040-75 25
59-52 möglich. Bei Anmeldung werden die Fans gebeten, ihre Kontodaten zu
hinterlegen, damit der Preis von 59,- Euro vom Konto der Interessenten
abgebucht werden kann.
Reguläre Tickets ohne Sonderzugkarte für den Sea Devils Fanblock beim Yello
Strom World Bowl XV können noch bis Freitag Mittag 12 Uhr in der
Geschäftsstelle der Hamburg Sea Devils in der Barmbeker Straße 12 in 22303
Hamburg gekauft werden. Telefonisch ist bereits jetzt eine Bestellung nur
noch über die Ticket-Hotline der Frankfurt Galaxy möglich (0180-5266216, 14
ct./min.). Die Tickets werden dann an der Commerzbank Arena hinterlegt.
** = Sonderzüge haben im Netz der Deutschen Bahn keinen Vorrang. Daher
können Wartezeiten auftreten. Bitte rechnen Sie mit einer Fahrtdauer von ca.
sieben Stunden. Wir bitten dies zu entschuldigen
Text und Bild:
Hamburg Sea Devils
19.06.2007
Achtung Info zum Sonderzug !!!
Der Sonderzug wird am Samstag zwischen 7h und
7.30h in Hamburg Altona abfahren! Um ca. 14.30h soll der Sonderzug
Frankurt (rechtzeitig zur Pregame-Party) erreichen.
Genaue Daten gibt es spätestens am Freitag auf
der Sea Devils Homepage!
Text: Lancaster
Black Eyes
19.06.2007
Hamburg Sea Devils genießen
Rummel beim Media Day des Yello Strom World Bowl XV
Heute absolvierten die Hamburger ihr erstes Training in Frankfurt

Hamburgs Receiver posieren mit der World Bowl Kugel
Das Verhältnis war 1:1. Beim Media Day des Yello Strom World Bowl XV in der
Frankfurter Commerzbank-Arena am heutigen Dienstag, den 19. Juni war nicht
nur das Team der Hamburg Sea Devils anwesend, sondern mindestens ebenso
viele Journalisten und TV-Teams.
Rund 50 Medienvertreter waren beim Stelldichein des Tabellenführers der NFL
Europa anwesend. Zwischen 11 Uhr und 11:45 Uhr standen Die Spieler und
Coaches der Hamburg Sea Devils den Fragen der Journalisten Rede und Antwort.
DIE BESTEN BILDER VOM MEDIA DAY:
HIER!
Der Media Day war aber nur die erste Teilstrecke eines arbeits- und
abwechslungsreichen Tages in der Mainmetropole. Nach dem Medienspektakel
stand das erste Training der Sea Devils auf dem Gelände vor der
Commerzbank-Arena statt. Am Dienstagabend findet für das Team von Head Coach
Vince Martino noch ein Empfang mit Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth
im Römer statt.
Doch schon der Media Day sorgte bei den Hamburger Spielern für Staunen.
Shawn Mayer, Co-Kapitän der Hamburger, der mit 69 Tackles einen neuen
Teamrekord aufgestellt hat, zeigte sich begeistert vom Media Day: „Ich habe
einen solchen Media Day ja bereits einmal beim Super Bowl miterlebt.
Natürlich kann man beide Veranstaltungen nicht miteinander vergleichen. Doch
allein die Tatsache, dass es hier einen Media Day gibt und der einen solch
großen Andrang mit sich bringt, zeigt, welche Bedeutung der World Bowl und
die NFL Europa in der Sportwelt haben.“
Mayers College-Freund Justin Kurpeikis fiel auf, dass die Hamburger, die
beim Media Day vor den Spielern der Frankfurt Galaxy das Stadion betraten,
als Außenseiter gehandelt werden. „Wir sind zwar als Tabellenführer hier
nach Frankfurt angereist, aber an der Art und Weise, wie mit uns umgegangen
wird, ist zu erkennen, dass wir die ‚Underdogs’ sind“, erklärte der
Defensive End. „Uns soll’s egal sein. Wir freuen uns auf Samstag und wollen
die Überraschung schaffen.“
Neben dem Frage-Antwort-Marathon standen auch jede Menge Fotowünsche der
Fotografen auf dem Programm am Media Day. Am gefragtesten war das Motiv
„Spieler und World Bowl Kugel“. Den Anblick der Kristallkugel genossen die
Sea Devils Profis sichtlich: „Ich habe an der Uni bereits zwei
Meisterschaften gewonnen“, bekundete Safety John Walker, der seine
College-Zeit an der USC verbrachte. „Doch jetzt will ich unbedingt auch noch
diese Kugel gewinnen.“
Bevor der Media Day des Yello Strom World Bowl XV für die Hamburg Sea Devils
zu Ende ging und sie Gastgeber Frankfurt Galaxy Platz machten, wurde noch
ein Teamfoto des erstmaligen World Bowl Finalisten aus der Hansestadt
geschossen.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
17.06.2007
Mit Feuer in den Yello Strom
World Bowl XV: Sea Devils siegen bei Rhein und ziehen ins Finale ein
Woche10: Hamburg Sea Devils @ Rhein Fire
Fotos vom
Auswärtstrip gibt es HIER!

Tony Hollings erzielte 109 Yards - Teamrekord
Die Hamburg Sea Devils stehen als erstes Team für den Yello Strom World Bowl
XV fest. Mit einem hart erarbeiteten 17:13-Sieg bei Rhein Fire sicherten
sich die Hansestädter ihre erste Finalteilnahme.
Vor 22.980 Zuschauern in der Düsseldorfer LTU arena brachen die Hamburger
zudem eine Serie und setzten zwei andere fort. Es war der erste Sieg
überhaupt bei Fire. Auf der anderen Seite sind die Hanseaten im letzten
Spiel der regulären Saison auch im dritten Jahr ungeschlagen. Außerdem hat
das Team von Head Coach Vince Martino nun schon vier Spiele in Folge
gewonnen.
Im Endspiel der NFL Europa treffen die Hamburger am 23. Juni in der
Frankfurter Commerzbank-Arena auf die Galaxy, die die Centurions Köln mit
31:14 besiegt hat.
Den siebten Saisonsieg sicherten eine starke Defensivleistung und ein
starkes Laufspiel. Vor allem Tony Hollings (#22) auf Seiten der Offensive
und Shawn Mayer (#23) auf defensiver Seite überzeugten. Mit 109 Yards
stellte er einen neuen Teamrekord für Lauf Yards in einer Partie auf. Es war
überhaupt das erste 100 Yard Rushing Spiel in der Historie der Hamburger.
Mayer stellte mit 6 Tackles einen neuen Bestwert für Saison-Stopps auf. In
zehn Spielen erzielte der Hamburger Co-Kapitän 68 Tackles.
„Es war ein schweres Spiel. Doch wir wussten, dass uns Rhein Fire es uns
nicht leicht machen würde“, analysierte Martino nach Spielende. „Den
Unterschied heute haben nur wenige gute Spielzüge unsererseits ausgemacht.“
Die Begegnung begann mit einem starken Kickoff Return von Rich Parson (#14,
Oakland) bis an die 48 Yard Linie der Düsseldorfer. Tony Hollings (#22)
begann den ersten Drive der Hanseaten mit einem 3 Yard Lauf. Es folgte ein 7
Yard Pass von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Tight End Teyo Johnson
(#85, Denver). Ein Pass auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco) brachte
weitere 7 Yards. Wenig später fand Bramlet seinen Touchdown-Maker für 19
Yards Raumgewinn. Josh Davis (#82) fing dann einen Pass über 11 Yards und
wurde Millimeter vor der Endzone gestoppt. Eine Strafe kostete die Hamburger
5 Yards. Zwei unvollständige Pässe und einen kurzen Lauf von Hollings später
betrat Shane Andrus (#3, Indianapolis) das Feld. Er traf sicher aus 21 Yards
und brachte die Sea Devils nach rund sechs Minuten mit 3:0 in Führung.
Fires Versuch, umgehend zu kontern, endete nach nur vier Spielzügen. Nach
einem kurzen Return brachte eine Strafe gegen die Gäste das erste First Down
für Rhein. In den folgenden drei Spielzügen gelang Fire nur 5 Yards und der
zweimalige World Bowl Champion musste punten. Nach einem 48 Yard Punt von
Danny Baugher trug Parson den Ball 13 Yards zurück. Hollings eröffnete auch
die zweite Angriffsserie, diesmal mit einem 8 Yard Lauf. Eine erneute Strafe
gegen die Düsseldorfer brachte vier weitere Versuche, aus denen die
Hansestädter aber nichts machen konnten. Adam Anderson (#17, Atlanta) kam zu
seinem ersten Punt. An der eigenen 33 Yard Linie beginnend gelang den
Gastgebern wieder wenig und sie mussten nach drei Spielzügen erneut punten.
Der Ball flog bis an die 6 Yard Linie Hamburgs. Hollings brachte sein Team
mit Läufen über 6 und 14 Yards aus der Umklammerung der Fire Defense. Doch
wieder war früher als gewünscht Schluss und Anderson puntete erneut.
Nach zwei kurzen Läufen von Jacque Lewis brachte ein Pass von Cody Pickett
auf Michihiro Ogawa 8 Yards. Bei allen drei Spielzügen war Shawn Mayer (#23)
zur Stelle. Mit diesen 3 Tackles hatte er sich schon früh vor der Halbzeit
den Rekord für die meisten Saison-Tackles in der Geschichte der Hamburger
gesichert. Dennoch konnte er die ersten Punkte der Gastgeber nicht
verhindern. Nach einem 27 Yard Lauf von Pickett brachte ein Trickspielzug
Rhein bis an die 1 Yard Linie der Sea Devils. Pickett hatte Lauren Williams
mit einem Flea Flicker bedient. Die fehlenden Zentimeter legte Lewis zurück
und brachte Fire zu Beginn des zweiten Viertels mit 7:3 in Führung.
Hamburg gab im nächsten Drive Mike McGann (#16, Indianapolis), dem zweiten
Quarterback der Sea Devils, eine Chance. Sein erster Pass fand Jermaine
Allen (#21) für 12 Yards. Sein zweiter wurde von Rheins Craig Bailey
abgefangen. Doch eine Strafe gegen Fire gab den Sea Devils den Ball zurück.
McGann bediente Mike Pinkard (#86) dann über 11 und 7 Yards. An der
gegnerischen 39 Yard Linie angekommen, puntete Anderson zum dritten Mal. Der
gute Kick brachte aufgrund einer Strafe gegen Davon Telp (#39) nicht viel
ein und die Düsseldorfer begannen ihre nächste Angriffsserie an der 24 Yard
Linie. Brent Grimes (#25, Atlanta) machte einen Lauf durch die Mitte von
Lewis zunichte. Der erste Passversuch von Brett Elliott ging ins Leere und
beim dritten Versuch setzte Ben Ishola (#99) Elliott auf den Hosenboden.
Für die Sea Devils spielte nun wieder Bramlet. Der fand Justin Jenkins (#11)
über 5 Yards und Hollings über 7 Yards. Der trug den Ball anschließend über
4 Yards bis kurz vor die Mittellinie. Eine Strafe gegen Rhein und ein 14
Yarder von Bramlet auf Maxwell brachten Hamburg bis an die gegnerische 35
Yard Linie. Wenig später fand Bramlet Jenkins an der 24 Yard Linie der
Gäste. Mit dem nächsten Pass verpasste der unter enormem Druck stehende
Hamburger Quarterback Maxwell noch um Millimeter in der Endzone. Doch
Sekunden später warf Bramlet über die Mitte auf Johnson, der sich seines
Gegenspielers entledigte und bis in die Endzone lief. 48 Sekunden vor Ende
der ersten Halbzeit lagen die Sea Devils mit 10:7 in Front. Für Bramlet war
es Touchdown Pass Nummer 16.
Fire suchte nach einer Antwort. Diese kam in Form einer Strafe gegen die
Hamburger Defensive, die Rhein bis an die Mittellinie brachte. Elliott
bediente anschließend Charles Anthony über 15 und 19 Yards. Mark Brubaker
erzielte aufgrund der guten Spielzüge aus 34 Yards den 10:10-Ausgleich zwei
Sekunden vor der Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich Fire erneut nervös. Nach nur drei
erfolglosen Spielzügen kam Baugher zu seinem vierten Punt. Parson nahm den
Ball an der eigenen 31 Yard Linie auf und trug ihn 20 Yards zurück. Hamburg
bewegte den Ball gut. Doch nach einem 12 Pass von Bramlet auf Pinkard ließ
der den Ball an der gegnerischen 34 Yard Linie fallen. Wale Dada eroberte
den Fumble. Doch wieder war nach drei Spielzügen Schluss. Ein Blitz von
Justin Wyatt (#29, Arizona) brachte Fire dabei in gehörige Schwierigkeiten.
Der Cornerback schlug Pickett den Ball aus den Händen. Doch ein Fire Spieler
eroberte das „Ei“.
Nach dem Punt machten Bramlet mit kurzen Pässen zu Johnson, Maxwell, Jenkins
und Allen 28 Yards gut. Wenig später erfolgte endlich der erste lange Pass
Bramlets. Seine Offensive Line gab ihm genug Zeit und der Hamburger
Spielmacher bediente Jenkins für einen Raumgewinn von 50 Yards. An der
gegnerischen 13 Yard Linie angekommen, vertrauten die Hansestädter auf ihr
Laufspiel. Hollings trug den Ball 11 Yards und Allen erzielte anschließend
seinen dritten Touchdown der Saison aus 2 Yards. Ende des dritten Viertels
führte Hamburg mit 17:10. In zehn Spielzügen hatten die Sea Devils dabei 91
Yards zurückgelegt.
Wie schon in der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern nur mit
Trickspielzügen Raumgewinn. Ein Reverse über Daunta Peterson brachte 23
Yards. Lewis trug anschließend den Ball 13 und 7 Yards. Rhein stand
plötzlich an der Hamburger 36 Yard Linie. Dann machten vor allem die
Cornerbacks dicht. Erst verhinderte Michael Harden (#36) eine Completion und
dann hatte Grimes zweimal die Hände am Ball, konnte aber aufgrund
gegnerischer Bedrängnis nicht zuschlagen. Baughers Punt nagelte die
Nordlichter an der eigenen 1 Yard Linie fest. Daraus konnte sich die
Offensive der Hamburger nicht befreien. Trotz eines guten Punts von Anderson
kam Fires Angriff 34 Yards vor der Hamburger Endzone in Ballbesitz. Anthony
und Lewis erzielten mit ihren Läufen ein neues First Down. Ein weiterer Lauf
über Anthony brachte die Gastgeber bis an die 11 Yard Linie der
Hansestädter. Beim dritten Versuch setzte Elliott mit seinem Pass alles auf
eine Karte – und verzockte sich beinahe. Gleich drei Verteidiger der Sea
Devils waren mit den Händen am Ball und hätten eine Interception fangen
können. Stattdessen erzielte Brubaker sein zweites Fieldgoal. Er traf zu
Beginn des vierten Viertels aus 31 Yards und verkürzte auf 13:17.
Die Antwort der Sea Devils blieb trotz einiger gelungener Spielzüge aus.
Nach dem fünften Punt Andersons kam Fire an der eigenen 11 Yard Linie in
Ballbesitz. Doch wie schon fünf Male zuvor verließ Rheins Angriff nach nur
drei Spielzügen das Feld. Hamburg wollte die Uhr herunter laufen lassen und
setzte vermehrt aufs Laufspiel. Hollings startete den Drive mit einem 12
Yarder, Allen folgte mit einem 2 Yard Lauf und Hollings setzte 4 Yards
drauf. Bramlet zeigte beim dritten Versuch, wie viel er an Erfahrung seit
seiner ersten Saison in Hamburg gewonnen hat. Anstatt auf Maxwell zu werfen
täuschte er den Pass nur an und lief selbst zu einem neuen First Down. Noch
zwei Minuten waren zu spielen. Dann ein Aussetzer von Maxwell. Bei einem
Reverse erhält er die Ballübergabe von Bramlet und läuft ins offene Feld.
Dann der Schock: Jermaine Hardy schlug den Ball frei und Travis Harris
eroberte den Ball. Das Herz rutschte den Hamburgern aber nur kurzzeitig in
die Hose. Denn schon einen Spielzug später gab Fire den Ball wieder ab. Sean
Mulcahy fing den Ball, ließ ihn sich aber von Barry Robertson (#56, New York
Giants) abnehmen. Mayer, der vielleicht beste Verteidiger der Saison,
eroberte den Fumble. Hollings sicherte mit einem 29 Yard Lauf schließlich
den knappen Sieg. Mit diesen 29 Yards schrieb er noch Geschichte. Er stellte
einen neuen Teamrekord für Rushing Yards in einem Spiel auf und seine 109
Yards waren zudem das erste 100 Yard Laufspiel eines Hamburger Running Backs
seit Gründung des Teams.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Es war ein schweres Spiel. Doch wir
wussten, dass uns Rhein Fire es uns nicht leicht machen würde. Den
Unterschied heute haben nur wenige gute Spielzüge unsererseits ausgemacht.“
Sea Devils Quarterback Casey Bramlet: „Es war ein wichtiges Spiel, um auf
eigene Faust in den World Bowl zu gelangen. Nun ist es uns egal, auf wen wir
im Endspiel treffen.“
Sea Devils Defensive End Ben Ishola: „Das Spiel war härter als gedacht. Wir
waren anfangs wohl mit den Gedanken schon eine Woche weiter. Doch wir haben
uns zusammengerissen und ins Spiel zurückgefunden.“
Splitter:
Quarterback Mike McGann (#16, Indianapolis) kam zu seinem dritten
Kurzeinsatz.
Safety Shawn Mayer (#23) brauchte noch 3 Tackles für einen neuen Hamburger
Saisonrekord. Diesen erzielte er bereits im zweiten Viertel.
Running Back Tony Hollings (#22) stellte mit dem letzten Lauf der Partie
einen neuen Teamrekord auf. Er lief an diesem Abend insgesamt 109 Yards –
ein neuer Teamrekord und das erste 100 Yard Rushing Game der Teamgeschichte.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
14.06.2007
Fotos Fotos Fotos
So, endlich habe ich es
geschafft! Die Fotos vom Spiel der Sea Devils vs Berlin und Sea
Devils vs Galaxy sind jetzt online!
Hier geht's zu den Fotos!
Text: Lancaster
Black Eyes
13.06.2007
Football-Party auf
Schienen: Sea Devils bieten Sonderzug zum Yello Strom World Bowl XV
Mit dem Zug für nur 59,- Euro inkl. Ticket zum Finale

Die Sea Devils bieten einen Sonderzug zum World Bowl
Die Hamburg Sea Devils stehen mit anderthalb Beinen im Yello Strom World
Bowl XV. Damit sie bei der möglichen ersten Finalteilnahme ihrer
Teamgeschichte auch tatkräftige Unterstützung erfahren, bieten sie ihren
Fans eine ganz besondere Reisemöglichkeit zum Endspiel der NFL Europa an:
einen Sonderzug!
Für sagenhafte 59,- Euro erhalten die Fans der Sea Devils nicht nur das
Ticket zum Yello Strom World Bowl XV in der Frankfurter Commerzbank-Arena
und Hin- und Rückfahrt im Sonderzug, sie erwartet eine Fan-tastischste
Zugfahrt. Gemeinsam mit anderen Anhängern des einzigen norddeutschen
Profi-Footballteams feiern alle Reisenden schon lange vor dem eigentlichen
Kickoff eine große Football-Party auf Schienen.
„Wir wollen unseren Fans die Möglichkeit bieten, die unglaubliche Party, die
sie beim Sieg gegen Frankfurt am vergangenen Samstag gefeiert haben, beim
Yello Strom World Bowl XV fortzusetzen“, erklärte Kathrin Platz,
Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils. „Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut,
wenn ich an dieses Spiel und die atemberaubende Atmosphäre denke. Und ich
würde mich freuen, wenn möglichst viele Fans das Angebot des Sonderzuges
nutzen und uns bei einer möglichen Finalteilnahme unterstützen würden.“
Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt mit dem Sonderzug** der Hamburg Sea
Devils sind ab sofort unter der Telefonnummer 040-75 25 59-52 möglich. Bei
Anmeldung werden die Fans gebeten, ihre Kontodaten zu hinterlegen. Sobald
feststeht, dass die Sea Devils das Finale der NFL Europa erreicht haben,
wird der Preis von 59,- Euro vom Konto der Interessenten abgebucht.
Einen genauen Abfahrtstermin für den Sonderzug wird es geben, sobald die
Finalpaarung für den Yello Strom World Bowl XV feststeht. Sollten die
Hamburg Sea Devils das Finale erreichen, ist aber mit einer Abfahrt zwischen
7:00 und 8:00 Uhr am Samstag, den 23. Juni zu rechnen. Informationen
erhalten alle Interessenten zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.
Fans, die bereits eine Busfahrt mit dem World Bowl Fan Trip samt
Übernachtung in Frankfurt für 119,- Euro gebucht haben, können noch bis
Freitag, den 15. Juni auf den Sonderzug umsteigen. Mehr Informationen zum
Fan Trip per Bus finden alle Anhänger unter www.hamburg-seadevils.de.
** = Sonderzüge haben im Netz
der Deutschen Bahn keinen Vorrang. Daher können Wartezeiten auftreten. Bitte
rechnen Sie mit einer Fahrtdauer von ca. sieben Stunden. Wir bitten dies zu
entschuldigen
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
11.06.2007
Finale Furioso! Hamburg Sea
Devils feiern unglaublichen Comeback-Sieg gegen Frankfurt
Woche9: Hamburg Sea Devils vs. Frankfurt Galaxy

Die Sea Devils feiern den Sieg über Frankfurt
„You’ve got to believe!“ Dies war der Spruch, den die Hamburg Sea Devils
sich und ihren Fans vor dem „Spiel des Jahres“ immer wieder einbläuten. Und
der Glaube kann Berge versetzen. Dank einer phänomenalen Schlussminute
drehten die Sea Devils ein verloren geglaubtes Spiel und siegten mit 36:31.
Aufgrund des direkten Vergleichs zwischen Hamburg, Frankfurt und Köln, die
alle sechs Siege und drei Niederlagen aufweisen, steht Hamburg weiter auf
Rang zwei. Dennoch liegen die Karten der Hamburger auf die Teilnahme am
Yello Strom World Bowl XV großartig, da die Galaxy und die Centurions noch
gegeneinander spielen müssen. Nur ein Unentschieden im Spiel zwischen den
beiden bei einer gleichzeitigen Niederlage der Sea Devils bei Rhein Fire
könnte den Hansestädtern die erste Finalteilnahme noch vermiesen.
30.528 Zuschauer - die meisten, die je bei einem Football-Spiel in Hamburg
zugegen waren - wurden Zeugen eines unglaublichen Football-Märchens. Erst 48
Sekunden vor Schluss machten die Hamburger dank eines 50 Yard Touchdown
Passes von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Marcus Maxwell (#19, San
Francisco) aus einem 27:31 eine 34:31-Führung. Dann der Spielzug, der alles
auf den Kopf stellen sollte. Beim anschließenden Kickoff nahm Frankfurts
DeCori Birmingham den Ball in der eigenen Endzone auf und warf einen Pass –
ein Regelverstoß. Da er den Ball aus der Endzone geworfen hatte, kam dies
einem Safety gleich. Und diese zwei Punkte sicherten den Sea Devils die
Tabellenführung.
„Ich bin unheimlich stolz auf unsere Jungs“, meinte Sea Devils Head Coach
Vince Martino. Am Ende der Begegnung lag es an den ein oder zwei Fehlern,
die wir weniger gemacht haben und an einem Spielzug, den ich so noch nicht
gesehen habe.“
„Jetzt ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt Richtung World Bowl. Sollten
wir es ins Finale schaffen, hat auch mein Vorgänger und guter Freund Jack
Bicknell einen großen Anteil am Erfolg dieser Mannschaft.“
Mit 267 geworfenen Yards stellte Bramlet im Spiel gegen die Hessen einen
weiteren neuen Teamrekord auf. Maxwell fing indes seinen siebten
Saison-Touchdown.
Frankfurt begann mit einem Kickoff Return bis an die eigene 41 Yard Linie.
Den ersten Spielzug der Offensive stoppte James Hargrave (#58, Detroit) für
minimalen Raumverlust. Dann zeigte J.T. O’Sullivan, warum er zu den besten
Spielern der Saison gehört. Der Frankfurter Quarterback brachte Pässe über
9, 7, 24 und 13 Yards an. Schnell standen die Gäste an der 7 Yard Linie der
Hamburger. Die beiden ersten Versuche brachten nichts ein. Doch im dritten
Versuch fand O’Sullivan seinen Tight End James Petrowski für einen Touchdown.
Nach nur 3:20 Minuten führte die Galaxy mit 7:0.
Hamburg hatte die richtige Antwort parat. Jermaine Allen (#21) nahm den
kurzen Kickoff an der eigenen 31 Yard Linie auf und trug ihn bis an die 24
Yard Linie der Gäste. Eine Strafe der Frankfurter beim Kick brachte den
Gastgebern weitere 12 Yards. Den Drive begann Casey Bramlet (#5, Washington)
mit einem 9 Yard Pass auf Teyo Johnson (#85, Denver). Quentin Griffin (#20)
lief zum neuen First Down. Doch in die Endzone packten es die Sea Devils
nicht. In drei Versuchen kamen sie nicht voran und so kam Shane Andrus (#3,.
Indianapolis) aufs Feld. Der Kicker verwandelte sicher aus 28 Yards. Hamburg
hatte auf 3:7 verkürzt.
Die Freude hielt nicht lange an. Frankfurt begann den zweiten Drive mit
einem 9 Yarder von O’Sullivan auf Brandon MIddleton. Anschließend fand er
Jermaine Jamison für 18 Yards. Mit dem Laufspiel gelang weiterhin nichts,
weshalb die Galaxy O’Sullivan schalten und walten ließ. Der fand Sha-ron
Edwards für 17 Yards und bediente mit dem darauf folgenden Spielzug
Middleton mit einem 42 Yard Touchdown Pass. Es stand 14:3 für die Gäste.
Wieder konterten die Sea Devils mit einem tollen Return. Griffin trug den
Ball 47 Yards zurück. Und wieder erlaubte sich Frankfurt eine Strafe. Die
brachte den Hamburgern 10 weitere Yards. Nach zwei erfolglosen Spielzügen
fand Bramlet beim dritten Versuch Marcus Maxwell (#19, San Francisco) über
17 Yards. Griffin lief anschließend über 13 Yards bis an die Frankfurter 15
Yard Linie. Von hier aus tankte sich Tony Hollings (#22) 5 Yards voran. Den
ersten Touchdown der Gastgeber markierte dann Johnson. Er fing einen kurzen
Pass von Bramlet, schüttelte seinen Gegenspieler ab und lief 10 Yards in die
Endzone. Hamburg war wieder dran – 10:14. Und noch immer war das erste
Viertel nicht vorüber.
Die Hamburger Defensive war leider noch immer nicht in der Lage, Frankfurts
Passangriff zu stoppen. Nach einem guten ersten Versuch, in dem die
Defensive Line O’Sullivan zu einem Verzweiflungswurf zwang, brachte der
Spielmacher fünf Pässe in Folge an, die die Gäste bis an die Hamburger 33
Yard Linie brachten. Von dort brachte der erste gute Laufspielzug der Galaxy
das Team aus Hessen bis an die 16 Yard Linie. Zwei Spielzüge später fiel der
nächste Touchdown der Gäste. Robert Ortiz fing einen 15 Yarder von
O’Sullivan. Zu Beginn des zweiten Viertels führte Frankfurt mit 21:10.
Wieder war die Offensive der Hanseaten gefragt. Die begann den Drive mit
einem 5 Yard Lauf über Hollings. Justin Jenkins (#11) fing dann einen Pass
für einen neuen ersten Versuch. Nach zwei Läufen von Hollings über 8 Yards
misslang der dritte Versuch. Nach einem Punt von Adam Anderson (#17,
Atlanta) starteten die Frankfurter an der eigenen 20 Yard Linie. Und endlich
konnte die Defensive der Hansestädter ihren Fans etwas bieten. Sie stoppte
einen Lauf und einen kurzen Pass. Beim dritten Versuch endlich ein „Big
Play“. Thomas Smith (#98) schnappte sich O’Sullivan und brachte ihn für 11
Yards Raumverlust.
An der eigenen 35 Yard Linie beginnend starteten die Sea Devils mit einem 11
Yard Pass auf Juan Wong (#13). Es war der erste Catch der Saison für den
Mexikaner. Kurz darauf bediente Bramlet Mike Pinkard (#86) für 16 Yards.
Maxwell bekam dann den Ball übergeben und lief 10 Yards. Nach einer Strafe
gegen die Galaxy folgten zwei Läufe von Hollings über 7 und 11 Yards. Den
einen verbliebenen Yard bis in die Endzone erledigte der Chef selbst.
Bramlet punktete mit einem Quarterback Sneak. Hamburg lag nur noch mit vier
Zählern im Rückstand. Es stand 17:21.
Nur 18 Selunden später lagen die Sea Devils erstmals in dieser Partie in
Führung. Gleich den ersten Passversuch O’Sullivans las die Verteidigung der
Hamburger perfekt. Brent Grimes (#25, Atlanta) fing den Ball ab und war
nicht mehr aufzuhalten. Nach 35 Yards hatte er seinen zweiten
Saison-Touchdown erzielt und Hamburg führte mit 24:21. Frankfurt versuchte,
umgehend zurückzuschlagen. Kurze Pässe auf Running Back DeCori Birmingham
brachten einige Yards und ein neues First Down. Nach dem Two-Minute-Warning
stand ein wichtiger dritter Versuch an. O’Sullivan hatte seine
Anspielstation in Middleton gefunden. Doch Shawn Mayer (#23), Chef der
Hamburger Defensive, verhinderte mit einem knallharten Hit einen
vollständigen Pass. Nach dem Punt versuchte der Hamburger Angriff, noch
weitere Punkte vor dem Pausenpfiff zu erzielen. Dies gelang nicht und zur
Halbzeit führten die Sea Devils mit 24:21.
Halbzeit zwei begann mit einem weiteren guten Return der Gastgeber. Josh
Davis (#82) trug den Ball bis an die 40 Yard Linie. Anschließend fing er
auch Bramlets ersten Pass in Durchgang zwei. Hollings lief über 6 Yards bis
in die Frankfurter Hälfte. Maxwell fing dann einen 10 Yarder von Bramlet.
Nach einem kurzen Lauf über Hollings und einer 5 Yard Strafe gegen Frankfurt
fing Davis einen 8 Yard Pass. Dann bediente Bramlet Pinkard über die Mitte
für 13 Yards Raumgewinn. Hollings lief anschließend bis an die 4 Yard Linie
Frankfurts. Der zweite Versuch brachte nichts ein. Der dritte Versuch
misslang ebenfalls, da Davis einen hart geworfenen Pass seines Quarterbacks
nicht fangen konnte. Dennoch gab es Punkte. Andrus traf aus 23 Yards und
erhöhte die Führung auf 27:21.
Auch den Gästen gelang ein guter Kickoff Return. O’Sullivan und Co.
starteten an der eigenen 45 Yard Linie. Nach einem 9 Yard Pass auf Middleton
fand O’Sullivan seinen Tight Petrowski für einen Raumgewinn von 42 Yards. An
der 4 Yard Linie stehend kamen sie in drei Versuchen dank guter Tackles von
Byron Hardmon (#42), Gary Gibson (#95) und Hargrave aber keinen Millimeter
voran. Kicker Rhys Lloyd ließ den Hamburger Vorsprung dank seines 22 Yard
Fieldgoals auf drei Zähler schrumpfen. Die Sea Devils führten Mitte des
dritten Viertels mit 27:24. Die Sea Devils konnten anschließend nicht
punkten und Frankfurt erhielt eine neue Chance. Mit zwei langen Pässen
führte O’Sullivan seine Mannschaft erneut tief in die gegnerische Hälfte.
Wieder gab es einen wichtigen dritten Versuch und wieder machte Hamburgs
Defensive dicht. O’Sullivan wich dem Druck der Defensive Line aus und warf
Richtung Endzone. Da wartete aber schon der japanische Safety Ryota Hori
(#31). Der ging an der eigenen 12 Yard Linie ins Aus.
Nach zwei wenig erfolgreichen Spielzügen brachte ein Pass von Bramlet auf
Jenkins bis an die 31 Yard Linie die Hamburger aus der Bedrängnis. Nach
einem 3 Yard Lauf Allens erzielte die Frankfurter Defensive ihren ersten
Turnover. Bramlet wurde bei dem Versuch, der Defensive Line der Gäste zu
entfliehen, der Ball von hinten aus der Hand geschlagen. Nick Reid eroberte
den Fumble an der Hamburger 30 Yard Linie. Nach einem Spielzug für
Raumverlust und einem kurzen Pass rettete O’Sullivan den Drive mit einem
Lauf an die 20 Yard Linie. Nach einem Lauf über Birmingham schoss Justin
Kurpeikis (#97) durch die Line und sackte den Quarterback. Der Spielmacher
zeigte sich wenig beeindruckt. Er warf einen Ball über 20 Yards in die
Endzone. Dort wartete Aaron Hosack, der bislang in jedem Spiel gegen Hamburg
punktete – so auch diesmal. Er fing den Ball trotz der Bedrängnis durch zwei
Sea Devils und Frankfurt hatte die Führung zurückerobert. Zu Beginn des
Schlussviertels stand es 31:27 für die Galaxy.
Hamburg begann mit einem unvollständigen Pass Bramlets und einem kurzen Lauf
über Allen. Den wichtigen dritten Versuch verwandelte Hamburg mit einem 29
Yard Pass von Bramlet auf Jenkins. Ein 3 Yard Lauf und ein 6 Yarder von
Bramlet auf Hollings brachte Hamburg einen vierten Versuch und 1 Yard zu
gehen ein. Hollings erhielt den Ball – und schaffte es nicht. Frankfurt
übernahm an der eigenen 36 Yard Linie. O’Sullivan zeigte, welch harter Hund
er ist. Auch wenn Smith an seinem Wurfarm hing, brachte er einen Pass an.
Wenig später brachte ein 9 Yarder auf Petrowski die Gäste in die Hamburger
Hälfte. Vor allem bei den dritten Versuchen war O’Sullivan nicht zu stoppen.
Wieder fand er eine Anspielstation. Vier Minuten standen noch auf der Uhr,
als Frankfurt aufs Laufspiel setzte. Die Zeit lief gnadenlos herunter. Doch
dank eines starken Tackles von Smith an O’Sullivan gab es keinen weiteren
Touchdown für Frankfurt. Es gab nicht einmal weitere Punkte. Denn Lloyds
Kick traf nur die Torstangen.
Etwas mehr als zwei Minuten waren noch zu spielen, als Hamburgs Offensive
ein letztes Mal an den Ball kam. Ein 7 Yard Pass von Bramlet auf Maxwell und
ein 5 Yarder auf Jenkins brachten ein First Down. Wenig später bediente
Hamburgs Spielmacher Johnson über 17 Yards bis an die Mittellinie. Dann
stand die AOL Arena Kopf. Bramlet warf einen tiefen Pass auf Maxwell. Der
setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und punktete. Hamburg führte 48
Sekunden vor Schluss mit 34:31.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Andrus kickte bis in die gegnerische
Endzone. Von dort warf Birmingham einen Pass – ein Regelverstoß. Nach den
Regeln ist dies einem Safety gleichzusetzen. Hamburg führte nun sogar mit
36:31. Frankfurt musste nun kicken. Lloyd versuchte es mit einem kurzen
Kick. Hamburgs Johnson war zur Stelle und eroberte den Ball an der
Frankfurter 20 Yard Linie.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich bin unheimlich stolz auf unsere
Jungs. Gerade nach den ersten Angriffsserien der Frankfurter, in denen wir
keine Mittel gefunden haben, J.T. O’Sullivan zu stoppen, haben unsere Jungs
sich nie aufgegeben. Am Ende der Begegnung lag es an den ein oder zwei
Fehlern, die wir weniger gemacht haben und an einem Spielzug, den ich so
noch nicht gesehen habe.“
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Jetzt ist es nur noch ein ganz kleiner
Schritt Richtung World Bowl. Sollten wir es ins Finale schaffen, hat auch
mein Vorgänger und guter Freund Jack Bicknell einen großen Anteil am Erfolg
dieser Mannschaft.“
Galaxy Head Coach Mike Jones: „Man hat gemerkt, dass die Hamburger und ihre
Fans unbedingt gewinnen wollten. Ich habe meinen Jungs in der Kabine dennoch
gesagt, dass ich stolz auf die bin. Wir haben eben diesen einen Fehler mehr
gemacht. Was sich DeCori Birmingham bei diesem Spielzug gedacht hat, kann
ich mir nicht erklären.“
Sea Devils Wide Receiver Marcus Maxwell: „Ich bin völlig fertig und stolz,
dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben. Frankfurt hat uns alles
abverlangt und ich denke, dass wir hier die beiden besten Teams der Liga
gesehen haben.“
Splitter:
Running Back Quentin Griffin (#20) verletzte sich zu Beginn des zweiten
Viertels am Fuß. Er konnte nicht ins Spiel zurückkehren.
Cornerback Brent Grimes (#25, Atlanta) erzielte seinen zweiten
Defensiv-Touchdown und stellte damit einen Teamrekord ein.
Mit 267 Pass Yards stellte Casey Bramlet (#5, Washington) einen weiteren
Rekord bei den Sea Devils auf.
Text und Foto:
hamburg Sea Devils
03.06.2007
Hamburg Sea Devils dank
Defensive und „Touchdown Tony“ Feldherren in Köln
Woche8: Hamburg Sea Devils @ Centurions Köln

Tony Hollings erzielte zwei
Touchdowns
Die Tür zur ersten Teilnahme am Yello Strom World Bowl steht für die Hamburg
Sea Devils ganz weit offen. Eine erneute Galavorstellung der Defensive der
Hanseaten und weitere Rekorde der Angriffsspieler sicherten den Sea Devils
einen klaren 21:7-Sieg bei den Centurions Köln.
Der erste Sieg der Hamburger überhaupt in der Domstadt katapultierte die Sea
Devils aufgrund des direkten Vergleichs mit den Centurions auf den zweiten
Platz in der Tabelle der NFL Europa. Mit einem Sieg am kommenden Samstag im
letzten Heimspiel gegen den amtierenden Champion Frankfurt Galaxy wäre den
Sea Devils ein Platz im Finale fast nicht mehr zu nehmen.
„Wir standen mit dem Rücken zur Wand, mussten unbedingt gewinnen. Wir haben
Köln als stärkstes Team in der Liga eingeschätzt“, erklärte Sea Devils Head
Coach Vince Martino. „Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Sie hat
heute unglaublich viel Herz gezeigt.“
Vor 10.221 Zuschauern im RheinEnergie Stadion war die Hamburger Defensive
wie schon vor einer Woche ein ständiger Unruheherd. Sie ließ Kölns Running
Back Derrick Ross, der im Hinspiel noch 113 Yards erzielte, keinen Raum zum
Laufen und machte Centurions Quarterback Eric Meyer das Leben zur Hölle.
Sechs Mal sackte sie den Spielmacher und erzwang vier Ballverluste. Diese
Leistung legte den Grundstein für zwei Rekorde im Hamburger Angriff. Casey
Bramlet (#5, Washington) warf 212 Yards und überbot somit seine 2005
aufgestellte Bestmarke von 1463 Pass Yards in einer Saison. Er steht
mittlerweile bei 1543 Yards. Running Back Tony Hollings (#22) fand zwei Mal
den Weg in die Endzone und ist mit nunmehr 4 Saison-Touchdowns der
erfolgreichste Läufer in der Hamburger Geschichte.
„Das war ein Riesen-Schritt, wenn nicht sogar zwei Schritte, in Richtung
World Bowl“, meinte Hollings nach Spiel-Ende. „Vor dem Spiel hat uns keiner
eine Chance eingeräumt. Heute haben wir gezeigt, dass mit uns zu rechnen
ist.“ Wie schon im Hinspiel erwischten die Hamburg Sea Devils einen Start
nach Maß und punkteten bei ihrem ersten Ballbesitz. Zwar begannen die
Hanseaten mit einer Strafe, doch ein 10 Yard Pass von Quarterback Casey
Bramlet (#5, Washington) auf Rich Parson (#14, Oakland) brachte die Gäste
voran. Kurze Zeit später bediente Bramlet Marcus Maxwell (#19, San
Francisco) über 7 Yards für ein neues First Down. Nach einem kurzen Lauf von
Quentin Griffin (#20) folgten Pässe Bramlets auf Mike Pinkard (#86) über 4
und Justin Jenkins (#11) über 8 Yards. Der Receiver fing wenig später einen
37 Yarder, der die Hamburger bis an Kölns 10 Yard Linie brachte. Nach
Strafen auf beiden Seiten hatten die Hamburger nur noch 5 Yards bis zur
Endzone vor sich. Die überwanden sie schnell. Bramlet warf einen kurzen Pass
über die Mitte. Dort fand er Maxwell. Der Receiver setzte sich gleich gegen
zwei Gegenspieler durch und fing den Ball mit einem Hechtsprung. Es war
Maxwells sechster Touchdown der Saison.
Die Antwort der Kölner blieb aus. Nach einem Lauf von Derrick Ross ohne
Raumgewinn und zwei unvollständigen Pässen mussten die Gastgeber punten.
Hamburg machte indes weiter Boden gut. Neben Läufen von Griffin und Jermaine
Allen (#21) für insgesamt 19 Yards nahm auch Bramlet seine Beine in die
Hand. Sein 14 Yard Lauf und eine Strafe gegen die Kölner brachte gute
Feldposition. Doch Punkte brachte der Drive nicht ein. An der 33 Yard Linie
stehend entschieden sich die Sea Devils für einen Punt von Adam Anderson
(#17, Atlanta).
Kölns Versuche, Ross ins Spiel zu bringen, wollten nicht so recht gelingen.
Der Running Back wurde oft früh gestoppt. Doch die Domstädter haben ja noch
Bobby Blizzard. Der Tight End, der vor zwei Jahren in Hamburg spielte, fing
Pässe über 7 und 12 Yards. Dann entwischte Quarterback Eric Meyer zwei
Gegenspielern und machte 5 Yards gut. Köln hatte einen ersten Versuch an der
gegnerischen 43 Yard Linie. Beim nächsten Laufversuch Meyers war aber Ben
Ishola (#99) zur Stelle. Vierter Versuch. Köln wollte die Hamburger mit
einem Trickspielzug überraschen. Doch die Sea Devils Special Teams ließen
sich nicht foppen und Punter Joel Stelly wurde unter mehreren Hamburgern
begraben.
Erstmals in dieser Partie konnte der Hamburger Angriff anschließend nicht in
gegnerisches Territorium vorstoßen. Bei einem wichtigen dritten Versuch
verletzte sich Jenkins beim Aufprall auf den Boden an den Rippen. Kölns
Offensive baute weiterhin auf Ross. Der lief zwar beim ersten Versuch für
fünf Yards Raumgewinn, konterte aber mit einem gefangenen 12 Yard Pass.
Wenig später schlug die Hamburger Defensive zu. Thomas Smith (#98) schlug
Meyer den Ball aus der Hand und Gary Gibson (#95) eroberte den Fumble an
Kölns 27 Yard Linie. Nach einem 3 Yard Lauf über Tony Hollings (#22)
bediente Bramlet Maxwell über 9 Yards. Doch dann nahm das Übel seinen Lauf.
Erst wurde Bramlet gesackt, dann verlor Hollings den Ball in äußerst
aussichtsreicher Position.
Glück im Unglück, Hamburgs Defensive stoppte Ross zweimal vor der Line of
Scrimmage und ein knallharter Hit von Shawn Mayer (#23) verhinderte einen
Pass auf Blizzard. Nach dem Punt der Centurions brauchte es nur einen
Spielzug für den Sea Devils Angriff, um wieder in Fieldgoal Reichweite zu
kommen. Bramlet warf tief auf Maxwell, der den Ball für 28 Yards Raumgewinn
fing und mit den Zehenspitzen aufkam, ehe er ins Seiten-Aus fiel. Nach zwei
weiteren Sacks stand der Angriff unter Zugzwang. Maxwell fing einen 16
Yarder. Allerdings fehlte ein Yard zum nächsten First Down. Shane Andrus
(#3, Indianapolis) kam aufs Feld. Doch sein 37 Yard Kick klatschte an die
Fieldgoalstangen. Mit einer 7:0-Führung gingen die Sea Devils in die
Halbzeitpause.
Der zweite Durchgang begann mit einem Knaller aus Sicht der Kölner. Beim
dritten Spielzug des Drives tanzte sich A.J. Harris durch die komplette
Hamburger Abwehr und lief 54 Yards bis zum Touchdown. Gerade einmal eine
Minute war in Halbzeit zwei gespielt, da stand es plötzlich
7:7-Unentschieden.
Die Antwort der Hamburger Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem
kurzen Lauf von Griffin bediente Bramlet Pinkard über 12 Yards. Anschließend
umkurvte Griffin die Kölner Gegenspieler für 19 Yards Raumgewinn. Wenig
später fing Teyo Johnson (#85) einen 18 Yarder von Bramlet an der 15 Yard
Linie der Centurions. Anschließend machte Hollings seinen Fehler aus der
ersten Halbzeit wieder gut. Wie schon in der Woche zuvor wartete er geduldig
auf die sich bietende Lücke und lief dann bis in die Endzone.
Köln begann den nächsten Drive nach einem starken Return an der eigenen 41
Yard Linie. Im dritten Versuch entwischte Meyer wieder einmal den Hamburger
Verteidigern und warf einen 9 Yarder auf Tramain Hall. Ross fand weiterhin
keinen Platz für seine gefürchteten Läufe. Aden Durde (#54) stoppte ihn für
2 Yards Raumverlust. Anschließend folgte eine Strafe gegen Kölns Quarterback,
die die Gastgeber 10 Yards und einen Down kosteten. Der dritte Versuch
brachte nichts ein und Köln puntete. Mühsam bewegte der Angriff der
Centurions sich vorwärts. Doch mehr als ein First Down nach Pass auf
Blizzard war nicht drin. Michael Harden (#36) ließ Harris hinter der Line of
Scrimmage unsanft abheben. Dann stoppte Cliff Washburn (#79) die Kölner und
beim dritten Versuch sackten Justin Wyatt (#29, Arizona) und Ishola Kölns
Spielmacher Meyer.
Lang und oft genug hatte die Abwehr der Hansestädter nun auf dem Feld
gestanden. Es wurde wieder Zeit für einen guten Drive der Hamburger
Offensive. Sie begann die Angriffsserie an der eigenen 26 Yard Linie mit
einem 4 Yard Lauf über Griffin. Beim dritten Versuch fand Bramlet Johnson
völlig frei über die Mitte. Der Tight End machte 32 Yards gut und plötzlich
waren die Sea Devils wieder in der Hälfte der Centurions. Dann wieder ein
Blackout der Hamburger. Bramlets Passversuch auf Maxwell war zu kurz und
Kevin House fing den Ball an der eigenen 14 Yard Linie ab. Köln fand jedoch
kein Mittel, den eigenen Angriff in Fahrt zu bringen. Ross kam bei 2 Läufen
auf 1 Yard und im dritten Versuch war es wieder das Duo Wyatt/Ishola, das
Meyer unsanft zu Fall brachte. So ging es im nächsten Kölner Drive weiter.
Smith sackte Meyer und der zweite Versuch brachte nichts ein. Meyer rettete
den Drive zwar vorübergehend mit einem Verzweiflungspass auf Blizzard. Doch
wenig später erwischte es den Kölner Quarterback erneut. Seante Williams
(#90) sackte ihn, schlug ihm dabei den Ball aus der Hand und eroberte ihn an
der gegnerischen 35 Yard Linie.
Diesmal nutzte der Sea Devils Angriff das Geschenk der eigenen Defensive.
Hamburg begann die Serie mit einem 11 Yard Lauf von Hollings. Zwei Spielzüge
später fand Bramlet Maxwell an Kölns 9 Yard Linie. Hollings ließ einen 3
Yard Lauf folgen und tankte sich anschließend zu seinem vierten
Saison-Touchdown durch in die Endzone. 4:47 Minuten waren noch zu spielen.
Hamburg führte mit 21:7 und Hollings konnte sich über einen neuen Teamrekord
(4 Touchdowns in einer Saison) freuen.
Die muntere Quarterback-Jagd ging weiter. Im zweiten Kölner Spielzug nach
Hamburgs Touchdown schoss Ishola durch die Offensive Line. Wieder verlor
Meyer den Ball. Gibson eroberte den Fumble an der Kölner 30 Yard Linie. Die
Sea Devils setzten jetzt natürlich auf Sicherheit und wollten die Uhr so
weit wie möglich herunterspielen. Mit dem Two-Minute-Warning erfolgte
Andersons fünfter Punt. Die Hamburger Abwehr hatte noch nicht genug. Und so
erwischte es Meyer erneut. Diesmal landete ein Passversuch des Kölner
Spielmachers in den Händen von Barry Robertson (#56, NY Giants).
Die letzten 110 Sekunden genossen die Hamburger Gäste in vollen Zügen. Am
kommenden Wochenende wartet der nächste dicke Brocken auf die Sea Devils.
Die Frankfurt Galaxy wird zu Gast sein in Hamburg.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Wir standen mit dem Rücken zur Wand,
mussten unbedingt gewinnen. Wir haben Köln als stärkstes Team in der Liga
eingeschätzt. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Sie hat heute
unglaublich viel Herz gezeigt.“
Sea Devils Head Coach zum Schlüssel zum Sieg: „Der Unterschied zum Hinspiel
war unser Laufspiel. Es war so gut, dass wir Casey Bramlet genügend Zeit
fürs Passspiel geben konnten. Unsere Defensive hat heute überragend
gespielt. Sechs Sacks sprechen für sich.“
Sea Devils Running Back Tony Hollings: „Das war ein Riesen-Schritt, wenn
nicht sogar zwei Schritte, in Richtung World Bowl. Vor dem Spiel hat uns
keiner eine Chance eingeräumt. Heute haben wir gezeigt, dass mit uns zu
rechnen ist.“
Splitter:
Justin Jenkins (#11) verletzte sich im zweiten Viertel. Beim Versuch, einen
Pass zu fangen, knallte er unsanft auf den Boden auf und verletzte sich an
den Rippen. Er konnte nicht weiterspielen.
Cornerback Brent Grimes (#25) verletzte sich am Oberschenkel. Er konnte nur
noch in der Defensive, nicht mehr in den Special Teams, eingesetzt werden.
Running Back Tony Hollings (#22) stellte mit seinem dritten und vierten
Saison-Touchdown einen Hamburger Teamrekord auf.
Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) sicherte sich einen weiteren
Rekord bei den Sea Devils. Der Quarterback benötigte 133 Pass Yards, um
seine Saisonbestmarke von 1463 Yards aus dem Jahr 2005 zu überbieten.
Text und Foto: Hamburg Sea Devils
27.05.2007
Defensiv-Donnerwetter und
„Big Play“ sichern Hamburg Sea Devils ersten Heimsieg über Berlin
Woche7: Hamburg Sea Devils vs. Berlin Thunder

Die Hamburger Defensive sicherte den Sieg gegen Berlin
Die Hamburg Sea Devils sind weiterhin mitten drin im Rennen um die Teilnahme
am Yello Strom World Bowl XV. Eine beherzte Vorstellung der Hamburger
Defensive und ein Geistesblitz des Sea Devils Angriffs sorgten vor 18.337
Zuschauern in der AOL Arena für den 17:7-Sieg gegen Berlin Thunder.
Es war der erste Heimsieg der Hanseaten gegen den dreimaligen World Bowl
Champion Berlin. Zudem war es der dritte Erfolg in Serie gegen Thunder.
„Es war eines der schwierigsten, wenn nicht sogar das schwierigste Spiel der
Saison“, resümierte Head Coach Vince Martino nach der Partie. „Wir haben im
ersten Durchgang zu viele Fehler in der Offensive gemacht, sind aber in
Halbzeit zwei stark verbessert aufgetreten.“
Die Verteidigung der Sea Devils hatte maßgeblichen Anteil am vierten
Saisonsieg. Nachdem sie vor einer Woche in Amsterdam noch vorgeführt wurde,
ließ sie heute keinen einzigen Touchdown zu. Thunder gelangen lediglich zwei
Fieldgoals.
„Es war ein unheimlich hartes Stück Arbeit“, erklärte Ben Ishola, Defensive
End aus Berlin auf Seiten der Hamburg Sea Devils. „Wir wollten unbedingt
zeigen, dass wir besser sind, als wir uns vor einer Woche präsentiert
haben.“
Die Offensive der Hamburger hatte Mühe, auf dem vom Regen durchweichten
Boden ihren Rhythmus zu finden. Erst ein 75 Yard Touchdown Pass im vierten
Viertel von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Josh Davis (#82), der erst
wenige Minuten vor Spielbeginn für den verletzten Marcus Maxwell (#19, San
Francisco) in die Startaufstellung gerückt war, brachte Hamburg auf die
Siegerstraße.
Berlin kam zuerst an den Ball und fand sogleich den Weg auf die
Anzeigentafel. Das erste First Down der Partie gelang den Gästen noch mit
einem 7 Yard Pass von Travis Lulay auf Steve Sanders. Doch anschließend
verließen sich die Berliner auf den Lauf – und hatten Erfolg. Chris Barclay
lief über die linke Seite über 39 Yards bis an die 17 Yard Linie der
Hamburger. Viel näher kam Thunder aufgrund guter Tackles von Barry Robertson
(#56, NY Giants) und Shawn Mayer (#23) nicht. Und so kam Kicker Andrew Jacas
zum Einsatz. Er traf sicher aus 28 Yards und Thunder führte mit 3:0.
Hamburgs Angriff tat sich zu Beginn schwer. Sie begann ihren ersten Drive
mit einem 13 Yard Lauf über Quentin Griffin (#20). Nach einer Strafe gegen
die Hausherren und zwei Läufe von Griffin und Quarterback Casey Bramlet
wurde der Hamburger Spielmacher beim dritten Versuch gesackt. Immerhin: Adam
Andersons (#17, Atlanta) Punt flog bis an die 5 Yard Linie der Gäste.
Berlins zweiter Drive endete nach einem Sack von Defensive Tackle Thomas
Smith (#98) früh. Doch noch immer konnte Hamburg nicht punkten. Zwar
brachten ein 11 Yard Pass von Bramlet auf Justin Jenkins (#11) und ein 7
Yard Lauf Griffins die Sea Devils in die gegnerische Hälfte, aber am Ende
kam wieder Anderson zum Einsatz. Sein zweiter Punt wurde von Brent Grimes
(#25, Atlanta) an der 1 Yard Linie Thunders aufgenommen. Schwierigste
Startbedingungen für Hamburgs Gegner.
Thunder ging auf Nummer sicher und versuchte, sich per Lauf aus der
Umklammerung zu befreien. Allerdings hatten sie nicht mit Mayer gerechnet.
Der Safety bei allen drei Berliner Läufen zur Stelle, so dass Thunder punten
musste. Rich Parson (#14, Oakland) trug den Punt bis an die Berliner 31 Yard
Linie zurück. Von dort aus bediente Bramlet Jenkins über 16 Yards. Dann
machte der nasse Rasen den Hamburgern Probleme. Erst rutschte Bramlet, dann
auch Jenkins weg. Der Receiver verpasste es anschließend, einen Touchdown zu
erzielen. Er stieg höher als seine beiden Gegenspieler, verlor den Ball aber
beim Aufprall auf den Boden. So kam Shane Andrus (#3, Indianapolis) zu
seinem ersten Kick. Sein 41 Yard Fieldgoal stellte zu Beginn des zweiten
Viertels den 3:3-Ausgleich her.
Die Gäste versuchten, den Spielstand umgehend wieder zu ihren Gunsten zu
ändern. Das erste Ausrufezeichen setzte Cal Murray mit einem 18 Yard Lauf
bis in die Hamburger Hälfte. Wenig später stoppte Aden Durde (#54) Murray
äußerst unsanft kurz vor der First Down Markierung. Berlin spielte den
vierten Versuch aus. Und Lulay tankte sich für vier neue Versuche voraus.
Dann machten die Gäste Bekanntschaft mit Justin Kurpeikis (#97). Hamburgs
Defensive End stoppte Barclay erst für Raumverlust und bohrte ihm
anschließend nach 3 Yards Raumgewinn seinen Helm in den Brustpanzer. Der
dritte Versuch misslang. Jacas trat zu einem 51 Yard Fieldgoal an – und
verschoss.
36 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit machte es der jamaikanische Kicker
besser. Vorausgegangen waren einige gute Pässe von Lulay auf Charles Davis
und Carlton Brewster. Hamburgs Defensive machte im entscheidenden Moment
dicht und so konnte Thunder nur kicken. Jacas traf aus 54 Yards. Fieldgoals
dieser Länge bringen in der NFL Europa 4 Zähler. Berlin führte mit 7:3.
Hamburgs Angriff versuchte alles, um doch noch zu punkten. Sogar der erste
Passversuch auf Ex-Sprinter Dwain Chambers (#18) erfolgte, wenngleich er
unvollständig war.
Die zweite Halbzeit begann mit einem starken Kickoff Return von Griffin. Der
Returner mit dem besten Durchschnitt der Liga trug den Ball bis an die 39
Yard Linie. Von dort begann Hamburgs Angriff mit einem 5 Yard Lauf über
Griffin. Bramlet bediente anschließend Teyo Johnson (#85, Denver) über 10
Yards. Es folgte ein 14 Yarder des Hamburger Spielmachers auf Josh Davis.
Nach einem Sack, der wieder dem aufgeweichten Boden zuzuschreiben war, fing
Johnson einen 4 Yard Pass. Beim dritten Versuch wurde Bramlet beim Wurf von
hinten unsanft umgerannt. Mike Pinkard (#86) eroberte zwar den Ball für die
Sea Devils, doch die Chance auf Punkte war dahin.
Beim nächsten Drive machte Griffin erneut von sich reden. Er begann den
Drive mit einem kurzen Lauf, fing dann einen 3 Yard Pass von Bramlet und
tanzte sich beim dritten Versuch schließlich 28 Yards quer durch die
Berliner Abwehr. Doch wieder kam der Hamburger Angriff nicht ins Rollen, als
es in Richtung Berliner Endzone ging. So endete der Drive mit einem weiteren
Punt Andersons. Die Defensive der Hansestädter zeigte sich weiterhin in
guter Verfassung. Barclay wurde für Raumgewinn gestoppt und Lulay wurde zum
zweiten Mal in dieser Partie von Smith gesackt. Da tat der vorangegangene 31
Yard Pass Lulays auf Brewster kaum noch weh. Es erfolgte er nächste Punt,
diesmal auf Seiten der Gäste.
Langsam wurden die Fans in der AOL Arena nervös. Doch der Hamburger Angriff
hatte endlich eine Antwort. Nach einem kurzen Lauf erzielten die Sea Devils
mit dem ersten Spielzug des vierten Viertels den ersten Touchdown der
Partie. Bramlet täuschte einen kurzen Pass auf die linke Seite an und warf
dann einen langen Pass auf Davis. Der Hamburger Receiver fing den Ball in
vollem Lauf, entledigte sich seines Gegenspielers und sprintete bis in die
Endzone. Der 75 Yard Touchdown Pass war der zweitlängste in der Geschichte
der Hamburg Sea Devils. Hamburg lag erstmals in Führung – 10:7.
Angespornt vom Paukenschlag ihrer Offensive machte auch Hamburgs Abwehr
mächtig Druck. Barclay fand keine Lücke und Lulay wurde zwei Mal am Wurf
gehindert. Das Resultat war ein weiterer Punt. Hamburgs Angriff hatte nun
Blut geleckt. Der Drive an der eigenen 37 Yard Linie begann mit einem 9
Yarder von Bramlet auf Jenkins. Dieser wurde beim Catch am Gesichtsgitter
festgehalten – 15 weitere Yards für Hamburg. Jermaine Allen (#21) rannte
dann für 5 und 3 Yards. Im dritten Versuch fand Bramlet wieder einmal
Jenkins. Diesmal fing der Receiver den Ball an Berlins 20 Yard Linie. Nach
einem weiteren Lauf Allens und einem unvollständigen Pass bediente Bramlet
Johnson über 6 Yards. Der Pass reichte genau für ein neues First Down.
Sekunden später stand es 17:7. Tony Hollings (#22) erhielt den Ball, wartete
geduldig auf eine sich bildende Lücke und lief zum Touchdown. Zu spielen
waren noch etwas mehr als neun Minuten.
Die anschließenden Angriffsserien brachten auf beiden Seiten nichts. Erst
rund fünf Minuten vor Ende der Begegnung fand Thunder einen Rhythmus. Lulay
begann den Drive an der eigenen 9 Yard Linie und fand immer wieder
Anspielstationen – bedingt auch durch die abwartende
Verteidigungsaufstellung der Hamburger. So bediente Lulay unter anderem Ryan
Hoag, Sanders und Brewster für guten Raumgewinn. Tief in der Hamburger
Hälfte angekommen warfen zwei Strafen die Gäste wieder zurück. Sie standen
einem vierten Versuch an der Sea Devils 18 Yard Linie gegenüber. Berlin
griff tief in die Trickkiste. Lulay übergab den Ball an seinen Running Back
Murray. Der wiederum warf einen kurzen Pass zurück auf seinen Quarterback.
Lulay wurde jedoch vor der First Down Markierung gestoppt. Wie schon vor
zwei Wochen gegen Amsterdam war es wieder Grimes, der den Sack zumachte.
Fing er damals eine Interception, so brachte er Lulay zu Boden.
Stimmen:
Sea Devils Defensive End Ben Ishola: „Es war ein unheimlich hartes Stück
Arbeit. Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir besser sind, als wir uns vor
einer Woche präsentiert haben. Die Fans haben uns wirklich klasse
unterstützt.“
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Es war eines der schwierigsten, wenn
nicht sogar das schwierigste Spiel der Saison. Wir haben im ersten Durchgang
zu viele Fehler in der Offensive gemacht, sind aber in Halbzeit zwei stark
verbessert aufgetreten.“
Splitter:
Wide Receiver Marcus Maxwell (#19, San Francisco) wurde wenige Minuten vor
Spielbeginn aus der Aufstellung der Sea Devils genommen. Der Receiver, der
mit 5 Saison-Touchdowns einen neuen Teamrekord aufgestellt hat, musste mit
Oberschenkelproblemen passen.
Defensive Tackle Tim Sandidge (#71, St. Louis) verletzte sich am linken Knie
und spielte nicht zu Ende.
Cornerback Lamont Reid (#24, Denver) verletzte sich an der rechten Schulter.
Auch er konnte nicht weiterspielen.
Text und Foto: Hamburg Sea Devils
20.05.2007
Bramlets
Rekord-Nacht wird nicht belohnt – Hamburg Sea Devils unterliegen im
Punkteregen
Woche6: Hamburg Sea Devils @ Amsterdam Admirals
Fotos
von der Auswärtsfahrt nach Amsterdam gibt es HIER!

Casey Bramlet warf 4 Touchdown Pässe
Es war der große Abend von Casey Bramlet – und er wurde nicht belohnt. Vor
9.384 Zuschauern auf der Bühne Amsterdam ArenA stellte der Quarterback der
Hamburg Sea Devils gleich drei Teamrekorde auf und doch unterlagen die
Hansestädter mit 31:41 bei den Amsterdam Admirals.
Bramlet (#5, Washington) warf 4 Touchdown Pässe, ist der erste Hamburger
Spielmacher, der in zwei Saisonspielen mindestens 3 Touchdowns warf und hat
sich mit mittlerweile insgesamt 11 Saison Touchdown Pässen ebenfalls in die
Rekordbücher seines Teams eingetragen. Neben dem Hamburger Quarterback
überzeugte erneut auch Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Er fing im
zweiten Spiel in Serie 2 Touchdowns – ebenfalls ein Novum in der Hamburger
Teamhistorie.
Die Niederlage gegen die Admirals, nur sechs Tage nach dem
24:17-Hinspielsieg konnten beide dennoch nicht verhindern. Somit verpassten
die Sea Devils den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze.
Zu Beginn fiel es den Hamburgern unheimlich schwer, die Gastgeber in Schach
zu halten. Die ersten beiden Angriffsserien wurden noch gestoppt, ehe
Amsterdam punkten konnte. Dabei hatte sich Drew Olson, der sich im Hinspiel
noch verletzt hatte, bereits warm geworfen. Er brachte insgesamt 5 Pässe für
33 Yards an. Doch im entscheidenden Moment sackten Tim Sandidge (#71, St.
Louis) und Cliff Washburn (#79), der aufgrund der Verletzungen in Hamburgs
Defensive Line von der Offensive Line in die vorderste Front der Abwehr
rückte, den Admirals Quarterback. Die Niederländer mussten punten. Hamburgs
zweiter Drive endete wie der erste – nach nur drei Spielzügen. Von nun an
spielte nur noch eine Mannschaft in der Amsterdam ArenA – und das waren die
Gastgeber. Olson begann mit einem 17 Yarder auf Justin McCullum. Nach einem
11 Yard Lauf von Jonathan Smith fielen die ersten Punkte. Olson fand einen
freistehenden Smith, der sich 34 Yards später in der Endzone wieder fand.
Ende des ersten Viertels führte Amsterdam mit 7:0.
Der dritte Hamburger Drive brachte noch immer nicht einmal ein First Down.
Und viel schlimmer noch, Scott McCready (#87) verletzte sich bei dem
Versuch, einen Pass von Casey Bramlet (#5, Washington) zu fangen. Den
Star-Receiver der Sea Devils erwischte es schwer an der Schulter. Ob er in
dieser Saison noch einmal auflaufen kann, werden weitere Tests entscheiden.
Die Niederländer kümmerte das Schicksal ihrer Gegner wenig. Olson war
weiterhin in Bestform und brachte einen Pass nach dem anderen an. Unter
anderem fand er den ehemaligen Hamburger Running Back Larry Croom für 27, 10
und 7 Yards. Den Touchdown erzielte aber wieder das gleiche Duo wie beim
ersten Streich. Olson bediente Smith mit einem 8 Yard Pass zur 13:0-Führung.
Der Extrapunkt misslang. Hamburgs Antwort fiel ganz anders als erhofft aus.
Abraham Elimimian, Cornerback der Gastgeber, fing einen Pass von Bramlet ab
und trug ihn 39 Yards bis an die 1 Yard Linie der Sea Devils zurück. Wenig
später warf Olson seinen dritten Touchdown Pass des Abends – er fand Yoan
Schnee über 2 Yards. Mitte des zweiten Viertels führte Amsterdam mit 20:0.
Den Sea Devils gelang auch weiterhin beinahe nichts. Nur unter gütiger
Mithilfe der Gastgeber kamen sie endlich voran. Marcus Maxwell (#19, San
Francisco) wurde beim Versuch, einen Pass zu fangen, behindert. Diese Strafe
schenkte den Hanseaten 48 Yards. Tony Hollings (#22) lief an der
gegnerischen 15 Yard Linie stehend für 3 Yards. Zwei Spielzüge später
bediente Bramlet Justin Jenkins (#11) mit einem 12 Yard Touchdown. Hamburg
hatte auf 7:20 verkürzt.
Doch noch waren die Gastgeber nicht müde. Noriaki Kinoshita fing einen 21
Yard Pass, der die Niederländer bis in die Hamburger Hälfte brachte. Kurz
nach dem Two-Minute-Warning über 24 Yards auf McCullum und über 20 Yards auf
Kinoshita. An der 3 Yard Linie stehend nahm es Amsterdams Quarterback beim
dritten Versuch schließlich selbst in die Hand und lief zum 27:7. Die
Halbzeitpause war noch 23 Sekunden entfernt. Zeit genug für Hamburg, den
Rückstand zu verkürzen. Quentin Griffin (#20) trug den Kickoff bis an die
Mittellinie und zwei Spielzüge später wurde Maxwell erneut regelwidrig am
Fangen eines Passes gehindert. Das brachte den Sea Devils 21 Yards. Kicker
Shane Andrus (#3, Indianapolis) kam aufs Feld und verwandelte sicher aus 47
Yards zum 10:27.
Das Vorhaben, zu Beginn der zweiten Halbzeit den Rückstand weiter zu
verkürzen, misslang. Dabei hatte der Drive mit einem 17 Yarder von Bramlet
auf Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) gut begonnen. Doch mehr ließen die
Admirals nicht zu. Amsterdam machte es hingegen besser. Olson brachte 5
Pässe für 45 Yards an, ehe eine Strafe gegen die Sea Devils den Gastgebern
weitere 28 Yards schenkte. An der 3 Yard Linie stehend kam Smith zu seinem
zweiten Touchdown – diesmal mit einem Lauf. Die Admirals führten zu Beginn
des dritten Viertels mit 34:10.
Wieder war es Griffin, der ein Zeichen mit einem starken Kickoff Return
setzte. Bramlet fand Mike Pinkard (#86) über 5 Yards. Amsterdam erhielt eine
12 Yard Strafe und Bramlet bediente anschließend Griffin über 4 und Jermaine
Allen (#21) über 9 Yards. Nach zwei kurzen Läufen über Allen warf Bramlet
einen 33 Yarder auf Jenkins. Nun griff Head Coach Vince Martino in die
Trickkiste. Bramlet warf einen 3 Yard Pass auf Washburn – den eigentlichen
O-Liner, der eigentlich in der D-Line spielt. Der bullige Lineman fand sich
plötzlich in der Endzone wieder. Amsterdam führte nur noch mit 34:17.
Die Admirals konnten in dieser Drangphase der Hamburger nichts dagegen
setzen. Es sah wieder nach einem soliden Drive der Gastgeber aus, als Olson
sich einen fatalen Fehler leistete. Justin Kurpeikis (#97) sackte den
Quarterback und schlug ihm dabei den Ball aus den Händen. Der Hamburger
Defensive End war es auch, der den Ball an der Amsterdamer 35 Yard Linie
eroberte. Die Sea Devils schöpften neue Hoffnung. Griffin erhielt
anschließend den Ball und lief 6 Yards. Sekunden später belief sich der
Rückstand der Hamburger nur noch auf zehn Punkte. Bramlet warf seinen
dritten Touchdown Pass – einen 29 Yarder auf Maxwell. Zum zweiten Mal in
dieser Saison kam der Hamburger Spielmacher in einer Partie auf drei
Touchdown Pässe.
Das Spiel wurde noch einmal unerwartet spannend. Grund dafür war auch die
Hamburger Defensive, die den Amsterdamer Angriff nun endlich zu stoppen
vermochte. Mitte des vierten Viertels kamen die Gäste noch einmal in
Ballbesitz. Doch diesmal wollte die Angriffsmaschinerie um Bramlet und
Maxwell nicht ins Laufen kommen. An der 31 Yard Linie stehend entschied sich
Martino, einen vierten Versuch auszuspielen. Der Versuch misslang und
Amsterdam nutzte die großartige Feldposition umgehend. Smith fand eine Lücke
und lief 31 Yards zum Touchdown und zur 41:24-Führung.
Mit weniger als sechs Minuten zu spielen setzten die Sea Devils nun voll auf
das Passspiel. Bramlet gab dabei alles. Er fand Johnson für 8 Yards und
Maxwell für 11 Yards. Dann warf er einen 11 Yarder auf Josh Davis (#82) und
fand den gleichen Receiver für 6 Yards. Nach zwei unvollständigen Pässen
bediente er Pinkard über 4 Yards für ein neues First Down. Und Sekunden
später warf Bramlet seinen vierten Touchdown – und wieder war Maxwell sein
Empfänger. Der Receiver fing einen 26 Yard Pass. Amsterdam führte nur noch
mit 41:31.
Mehr war allerdings nicht drin. Amsterdam eroberte den anschließenden Onside
Kick und erzielte die nötigen Yards, um die Uhr herunter laufen zu lassen.
Splitter:
Casey Bramlet (#5, Washington) stellte drei Rekorde auf: Er ist der erste
Quarterback in der Hamburger Teamgeschichte, der in zwei Saisonspielen
mindestens 3 Touchdowns warf. Er stellte mit 4 Touchdowns in einer Partie
einen neuen Rekord auf. Außerdem brach er den Rekord für die meisten
Touchdowns in einer Saison. Er steht derzeit bei 10 Touchdowns. Die alte
Bestmarke hielten er und Brock Berlin (7).
Marcus Maxwell (#19, San Francisco) fing in der zweiten Woche in Folge 2
Touchdowns – ein Novum in der Hamburger Teamgeschichte.
Scott McCready (#87) verletzte sich im ersten Viertel an der Schulter und
kehrte nicht wieder zurück.
Corey Bramlet, kleiner Bruder von Casey Bramlet und zweiter Spielmacher
Admirals, kam diesmal nicht zum Einsatz.
Text und Foto: Hamburg Sea Devils
15.05.2007
ERINNERUNG !
Hamburg-übergreifendes Fanclub Treffen am
16.05.07
Die Devilmania, Teufelsrochen und
Lancaster Black Eyes laden ALLE Fanclubs und Footballfans aus Hamburg zum
übergreifendem Fanclubtreffen ein. Es ist ganz egal, welchem Team man
angehört, da es sich um die allgemeine Fangemeinde Hamburgs dreht. Um sich
erst einmal kennen zu lernen findet dieses Treffen am 16.05.2007 im
Vereinshaus der Hamburg Blue Devils in der Memellandallee 7, 22769 Hamburg
statt. Essen und Getränke wird es zum Selbstkostenbeitrag geben.
Anmeldungen gehen bitte an:
ehhub-devilmania@yahoo.de
Text: Lancaster Black Eyes
13.05.2007
Kleiner Mann ganz groß:
Brent Grimes rettet Hamburg Sea Devils Sieg gegen Amsterdam
Woche5: Hamburg Sea Devils vs. Amsterdam Admirals
Fotos
vom Spiel gegen die Admirals gibt es HIER!

Marcus Maxwell fing 2 Touchdowns
Es war wie in den vergangenen beiden Jahren gegen die Amsterdam Admirals in
der AOL Arena – spannend bis zum Schluss. Nach dem Overtime-Sieg von 2005
und der Last-Second-Niederlage aus dem Vorjahr schrieb Brent Grimes (#25,
Atlanta) ein neues Kapitel in diesem Krimi zwischen den Hamburg Sea Devils
und den Amsterdam Admirals. Der Cornerback – der kleinste Verteidiger der
Hanseaten – fing 18 Sekunden vor Ende der Begegnung eine Interception an der
Hamburger 1 Yard Linie und sicherte seinem Team somit vor 15.271 Zuschauern
den knappen 24:17-Erfolg.
Die Sea Devils, die beinahe eine sicher geglaubte 17:0-Halbzeitführung aus
den Händen gegeben hätten, gehen dank des dritten Saisonsieges zum zweiten
Mal nach ihrer Debütsaison 2005 mit einer positiven Bilanz in die zweite
Saisonhälfte. Eine Fortsetzung des Dramas zwischen den Hanseaten und den
Niederländern steht bereits am kommenden Freitag auf dem Programm. Dann
nämlich treten die Sea Devils zum ersten Double-Header ihrer Geschichte in
Amsterdam an.
„Es war definitiv kein einfacher Sieg“, resümierte Sea Devils Head Coach
Vince Martino nach dem Sieg. „Wir müssen uns für kommenden Freitag einiges
einfallen lassen. Amsterdam spielt sehr hart und wird uns das Leben erneut
schwer machen.“
Neben dem Matchwinner Grimes überzeugten vor allem Quarterback Casey Bramlet
(#5, Washington) und Receiver Marcus Maxwell (#19, San Francisco). Bramlet,
der erstmals in seiner Laufbahn gegen seinen kleinen Bruder Corey –
Spielmacher bei Amsterdam – antrat, warf 2 Touchdowns. Beide fing Maxwell,
der somit einen Teamrekord einstellte.
„Marcus Maxwell hatte ein tolles Spiel. Mit solch einer Leistung hat er sich
auf jeden Fall für die NFL empfohlen“, erklärte Martino.
Zu Spielbeginn betrat jedoch erst einmal die Hamburger Defensive den Platz.
Und die knüpfte nahtlos da an, wo sie vor sechs Tagen gegen Rhein Fire
aufgehört hatte. Sie setzte Drew Olson, den Quarterback der Amsterdamer
gehörig unter Druck. Nach einem unvollständigen Pass erzielte Gary Gibson
(#95) seinen vierten Sack der Saison. Ein Spielzug später punteten die
Gäste. Dabei kam Rod Rutherford (#12), der dritte Quarterback der Hamburger,
der jetzt in den Special Teams spielt, völlig frei auf den Punter
zugelaufen. Bei seinem Hechtsprung verpasste er den Ball um Haaresbreite und
flog in die Beine des Punters – 15 Yards Strafe. Hamburgs Defense kam erneut
aufs Feld. Und diesmal punktete sie. Linebacker Byron Hardmon (#42) bekam
die Fingerspitzen an einen Pass von Olson, schnappte sich den Ball und trug
ihn 34 Yards zum Touchdown zurück.
Auch die darauf folgende Angriffsserie der Amsterdamer brachte nichts ein.
Zwar bewegten Olson und seine Running Backs Jonathan Smith und Larry Croom –
der 2005 noch in Hamburg spielte – die Offensive der Niederländer solide
übers Feld. Doch kurz hinter der Mittellinie war Schluss. Der nächste Punt
der Gäste. Erst nach rund zehn Minuten kam der Hamburger Angriff erstmals
aufs Feld. An der eigenen 10 Yard Linie beginnend starteten die Sea Devils
mit einem 19 Yard Lauf über Quentin Griffin (#20). Nach einem weiteren Lauf
über 3 Yards folgte der erste Pass von Casey Bramlet. Er fand Marcus Maxwell
über 8 Yards. Bramlet bediente dann Mike Pinkard (#86) über 48 Yards. Doch
eine Strafe gegen den Tight End kostete die Hanseaten 15 Yards. Kein
Problem. Bramlet warf einen 11 Yarder auf Justin Jenkins (#11). Drei
Spielzüge später fing Scott McCready (#87) seinen ersten Pass über 18 Yards.
Doch den Weg in die Endzone fand der Angriff von Head Coach Vince Martino
vorerst noch nicht. So vollendete Kicker Shane Andrus (#3, Indianapolis) den
Drive mit einem 25 Yard Fieldgoal zur 10:0-Führung. Es waren 40 Sekunden im
zweiten Viertel gespielt.
Die Verteidigung der Hamburger spielte weiter wie entfesselt – und sie
sorgte für einen ungewollten Wechsel auf der Quarterback-Position der Gäste.
Olson verletzte sich am rechten Unterschenkel und Corey Bramlet, der jüngere
Bruder von Hamburgs Spielmacher Casey Bramlet, kam ins Spiel. Seine ersten
Minuten verliefen wenig berühmt. Nach nur drei Spielzügen musste die
Amsterdamer Offensive wieder vom Platz. Tony Hollings (#22) begann den Drive
mit einem kurzen Lauf. Es folgte ein 11 Yard Pass Bramlets auf Maxwell. Der
hatte Glück im Unglück. Er verlor den Ball, war aber in der Lage, ihn ins
Seiten-Aus zu kicken, ehe die Amsterdamer Verteidiger ihn sich greifen
konnten. Hollings und Griffin legten noch mehrere kurze Läufe drauf. Dann
feuerte Bramlet eine 39 Yard Rakete auf Maxwell, der trotz stärkster
Gegenwehr den Ball festhalten konnte und in die Endzone zum Touchdown lief.
Mitte des zweiten Viertels führte Hamburg mit 17:0.
Amsterdams Angriff setzte nun aufs Laufspiel. Smith hatte vier Läufe für 20
Yards. Dann erst brachte der kleine Bramlet seinen ersten Pass an. Er fand
Skyler Fulton über 7 Yards. Doch mehr war erneut nicht drin. Justin
Kurpeikis (#97) bekam seine Hände an den Passversuch Bramlets und
verhinderte ein weiteres First Down. Die Admirals punteten. Hamburgs Angriff
konnte vor der Halbzeit nicht noch einmal punkten und musste ebenfalls
erstmals punten. Die letzte Chance der Gäste, vor der Pause noch auf die
Anzeigentafel zu gelangen verstrich, als Defensive End Ben Ishola (#99)
Bramlet für 12 Yards Raumverlust sackte.
Halbzeit zwei begann mit Ballbesitz Hamburg – aber auch mit einem Fehler.
Jermaine Allen (#21), dritter Running Back der Sea Devils, ließ beim dritten
Spielzug den Ball fallen. Amsterdams Jamie Thompson eroberte den Fumble an
der Hamburger 31 Yard Linie. Smith übernahm die Verantwortung und machte mit
5 Läufen 22 Yards gut. Dann sackte Hardmon Bramlet. Eine Strafe kostete die
Gäste weitere Yards. Doch Hamburg schenkte den Admirals mit einer Strafe
ihrerseits ein First Down an der 1 Yard Linie. Die ersten beiden Versuche
machte Hamburg zunichte. Im dritten Versuch tankte sich Smith dann doch in
die Endzone. Hamburg führte nur noch mit 17:7.
Der Hamburger Angriff, der in Halbzeit eins noch wie geschmiert lief, kam
erneut ins Stocken. Ganz anders die Admirals. Smith lief für 6 und 9 Yards.
Bramlet fand Anspielstationen über 15 und 9 Yards. Dann bediente er Fulton
über 25 Yards. Mit dem nächsten Spielzug warf Bramlet seinen ersten
Touchdown Pass der Saison. Er fand Justin McCullum über 19 Yards zum 14:17.
Den anschließenden Kickoff trug Rich Parson (#14, Oakland) bis an die 34
Yard Linie zurück. Bramlet warf beim ersten Down einen 5 Yarder auf Josh
Davis (#82). Allen, der im Drive zuvor einen 20 Yard Pass fing, ließ einen 3
Yard Lauf folgen. Doch wieder lief sich der Sea Devils Angriff fest und
erzielte kein neues First Down. Anderson kam zum Punten aufs Feld und trat
den Ball bis an die gegnerische 8 Yard Linie. Amsterdam schaffte dank guter
Tackles von Thomas Smith (#98) und Hardmon auch nur 2 Yards in drei
Versuchen und musste punten. Die Offensive der Sea Devils übernahm in der
Nähe der Mittellinie. Maxwell fing einen Pass über 15 Yards. Griffin setzte
einen 8 Yard Lauf folgen. Nach einer 5 Yard Strafe gegen die Gäste und einem
kurzen Lauf Griffins stand Hamburg an der 19 Yard Linie Amsterdams. Beim
wichtigen dritten Versuch fand Bramlet keine Anspielstation und lief selbst
– jedoch wurde er ein Yard vor der First Down Markierung gestoppt. Martino
riskierte alles und ließ anstelle seinen Kicker aufs Feld zu bringen Bramlet
und Co. spielen. Die dankten es ihm. Der Hamburger Quarterback fand Maxwell
mit einem kurzen Pass. Der Receiver fing den Ball wenige Millimeter über der
Grasnarbe, drehte sich und lief 11 Yards zum Touchdown. Es war Maxwells
zweiter Touchdown der Partie, womit er einen Teamrekord einstellte. Weniger
als sieben Minuten waren noch zu spielen. Hamburg hatte die Führung auf
24:14 erhöht.
Amsterdam wusste zu kontern. Corey Bramlet warf einen 15 Yarder auf Noriaki
Kinoshita. Auch ein Sack von Kurpeikis hielt die Gäste nicht auf. Bramlet,
nun oft unter Druck stehend, warf einen 12 und einen 3 Yard Pass auf Fulton
und bediente McCullum kurz darauf über 10 Yards für ein First Down an
Hamburgs 25 Yard Linie. Zwei Pässe später hatte Amsterdam ein weiteres First
Down. Die Endzone erreichte das Team aus den Niederlanden trotz des guten
Drives nicht. Als es drauf ankam, machte Hamburg dicht. Smith setzte Bramlet
beim dritten Versuch so sehr unter Druck, dass dieser den Ball in höchster
Not wegwerfen musste. Kicker Jaet Johnson kam zum Zug und traf aus 27 Yards
und verkürzte den Rückstand auf sieben Punkte. Zu spielen waren noch 3:11
Minuten.
Hamburg begann den nächsten Drive an der eigenen 4 Yard Linie. Griffin
befreite sein Team aus der Umklammerung. Er ließ einen Gegner mit einem
Haken aussteigen und lief 28 Yards. Martino entschied sich, auf Sicherheit
zu setzen und setzte weiterhin auf sein Laufspiel. Doch die nächsten drei
Läufe brachten kaum Raumgewinn und nach dem Two-Minute-Warning musste
Hamburg punten. Die Admirals erhielten noch eine Chance auf Punkte. Der
Drive begann an Amsterdams 37 Yard Linie. Bramlet lief für 8 Yards und fand
Fulton für weitere 8 Yards. Wenig später ein vierter Versuch. Bramlet
behielt die Nerven, fand trotz Drucks McCullum für 32 Yards. Plötzlich hatte
Amsterdam einen ersten Versuch an der Hamburger 5 Yard Linie. Der erste
Versuch flog ins Nichts. Der zweite brachte ebenfalls nichts ein. Der
Dritte? Der wurde von Brent Grimes abgefangen. Der kleinste Verteidiger der
Hamburger machte sich ganz lang und fing den Ball an der 1 Yard Linie ab.
Es war der dritte Saisonsieg der Hamburger, der das Team zum zweiten Mal
seit 2005 mit einer positiven Bilanz in die zweite Saisonhälfte gehen lässt.
Stimmen:
Sea Devils Wide Receiver Marcus Maxwell: „Es war ein tolles Spiel. Die Fans
haben uns unheimlich gepusht. Ich bin stolz auf meine Leistung, muss aber
all meinen Mitspielern danken. Sie haben für mich geblockt, mir den Rücken
frei gehalten und mir die Bälle zugeworfen.“
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „In Halbzeit eins haben wir das Spiel
kontrolliert. In der zweiten Halbzeit kam Amsterdam stark zurück. Davor
ziehe ich meinen Hut. Es war definitiv kein einfacher Sieg. Marcus Maxwell
hatte ein tolles Spiel. Mit solch einer Leistung hat er sich auf jeden Fall
für die NFL empfohlen.“
Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Double-Header: „Wir müssen uns
für kommenden Freitag einiges einfallen lassen. Amsterdam spielt sehr hart
und wird uns das Leben erneut schwer machen.“
Splitter:
Defensive End Jimmy Verdon (#91, Cincinnati) verletzte sich im ersten
Viertel am rechten Bein und kehrte nicht ins Spielgeschehen zurück.
Amsterdams erster Quarterback Drew Olson wurde im zweiten Viertel am
Unterschenkel verletzt.
Thomas Smith (#98), Defensive Tackle der Hamburger, verließ das Spielfeld im
Schlussabschnitt. Ihm blieb nach einem Tackle kurzfristig die Luft weg.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
07.05.2007
Punkte-Feuerwerk gegen Fire:
Hamburg Sea Devils feiern höchsten Heimsieg der Teamgeschichte
Woche4: Hamburg Sea Devils vs. Rhein Fire
Fotos
rund um den Spieltag in Hamburg gibt's HIER!

Brent Grimes per
Salto zum Touchdown
Dieses Spiel vergisst so schnell niemand in Hamburg. Die Hamburg Sea Devils
besiegten Rhein Fire im zweiten Heimspiel der Saison mit 34:9 und feierten
den höchsten Heimsieg ihrer Teamgeschichte. Nie zuvor erzielten die
Hansestädter in der AOL Arena mehr Punkte. Nie zuvor – weder daheim noch
auswärts - siegten sie so deutlich.
19.347 Zuschauer sahen ihr Hamburger Team in Bestform. Offensiv wie defensiv
hatten die Gastgeber Düsseldorf im Griff. Und sie stellten weitere Rekorde
auf oder ein. Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) warf 3 Touchdowns
und stellte einen Teamrekord ein. Defensive Tackle Gary Gibson (#95) trug
sich mit 3 Sacks in einem Spiel in die Hamburger Rekordbücher ein. Außerdem
zeigte Scott McCready (#87) erneut seine Dominanz gegen Fire. Der Receiver,
der bei allen Spielen, die er für Hamburg gegen Rhein absolviert hat, bester
Ballfänger seines Teams war, fing 8 Bälle für 99 Yards und einen Touchdown.
„Unsere Spieler haben hervorragend gespielt. Wir haben ‚Big Plays’ gemacht
und Fehler weitestgehend vermieden“, freute sich Sea Devils Head Coach Vince
Martino. „Heute haben Spielzüge funktioniert, die uns in den vergangenen
drei Wochen nicht gelungen sind.“
Von Beginn an machten die Hansestädter klar, wer Herr in der AOL Arena ist.
Quentin Griffin (#20) trug den Opening Kickoff bis an die 45 Yard Linie. Der
Running Back ließ drei Läufe über insgesamt 15 Yards folgen. Casey Bramlets
zweiter Pass des Spiels brachte die Hamburger weit in die gegnerische
Hälfte. Der Quarterback fand Tony Hollings (#22) völlig freistehend für 16
Yards Raumgewinn. Der nächste Pass ging über 11 Yards auf Scott McCready
(#87). Wenige Sekunden später konnten die Hamburger Fans erstmals jubeln.
Bramlet warf einen kurzen Pass auf Marcus Maxwell (#19, San Francisco), der
bis in die Endzone lief. Nach 14 Yards stand es 7:0 für die Sea Devils.
Den Düsseldorfern gelang zum Auftakt nach einem gelungenen Return kaum
etwas. Vor allem Defensive Tackle Tim Sandidge (#71, St. Louis) stand den
Gästen im Weg. Erst stoppte er Rheins Running Back Taurean Henderson bei
einem Lauf. Dann griff er Cody Pickett in den Wurfarm und verhinderte einen
vollständigen Pass. Beim nächsten Spielzug sackte Defensive End Justin
Kurpeikis (#97) Pickett. Fire musste punten. Die Sea Devils Offensive stand
wieder auf dem Feld. Nach zwei kurzen Läufen fing Hollings einen 8 Yard Pass
Bramlets für ein neues First Down. Später bediente Bramlet Josh Davis (#85)
über 7 und Tight End Teyo Johnson (#85, Denver) über 28 Yards. Der nächste
dritte Versuch und wieder fanden die Hanseaten einen Ausweg. Bramlet
entwischte gleich mehreren Fire Verteidigern und warf einen 19 Yarder auf
McCready. Sein nächster Pass fand Justin Jenkins (#11) in der Endzone. Die
Schiedsrichter entschieden jedoch, dass der Receiver den Ball im Seiten-Aus
gefangen habe. Der nächste Passversuch des Hamburger Spielmachers fand nicht
die gewünschte Anspielstation. Andrew Pace schnappte sich den Ball vor
McCready.
Düsseldorf nutzte den Turnover, um selbst erstmals auf der Anzeigentafel zu
erscheinen. Pickett fand Anspielstationen über 7, 19 und 15 Yards. Rhein
versuchte es dann am Boden mit drei Läufen von Henderson. Doch der fand
keinen Platz und Fire schickte den Kicker aufs Feld. Connor Hughes traf aus
36 Yards. Hamburgs Führung war zu Beginn des zweiten Viertels auf 7:3
verkürzt worden.
Hamburg antwortete mit einem weiteren guten Kickoff Return. Rich Parson
(#14, Oakland) trug den Ball 35 Yards zurück. Bramlet wollte seinen Fehler
ausbügeln und verließ sich dabei auf seinen sichersten Receiver. McCready
fing Pässe über 5 und 7 Yards. McCreadys englischer Landsmann Jermaine Allen
(#21) lief 12 Yards und anschließend fing Davis einen 14 Yard Pass. Beim
dritten Versuch an Rheins 22 Yard Linie bediente der Spielmacher McCready
über 6 Yards – zu wenig für ein First Down. So kam Shane Andrus (#3,
Indianapolis) zum Einsatz. Der Hamburger Kicker traf aus 33 Yards zum 10:3.
Die Defensive der Sea Devils fand daraufhin die richtigen Mittel, Rhein Fire
nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Nach sechs Spielzügen für 18 Yards
mussten die Gäste punten. So bekam der Angriff der Sea Devils noch eine
Chance, vor der Halbzeit zu punkten. Vor allem Bramlet war weiterhin in
Top-Form. Erst warf er einen 10 Yarder auf Mike Pinkard (#86), dann lief er
selbst 6 Yards und fand Sekunden später McCready für 8 Yards. Griffin setzte
einen 22 Yard Lauf drauf. Mit dem darauf folgenden Spielzug bediente Bramlet
McCready über 33 Yards. Diesmal fanden die Hamburger auch den Weg in die
Endzone. Bramlet täuschte einen Lauf über rechts an und warf schließlich
einen Pass nach links auf den freistehenden Johnson. Weniger als 30 Sekunden
vor der Pause hatten die Sea Devils ihre Führung auf 17:3 erhöht.
Düsseldorf erhielt nach der Halbzeit als erstes Team das Angriffsrecht.
Coach Rick Lantz vertraute nun vornehmlich seinem Laufspiel. Henderson hatte
5 Läufe für 16 Yards. Dann ging es wieder durch die Lüfte. Pickett hielt den
Drive mit Pässen auf Marvin Allen und P.K. Sam am Leben. Doch nachdem Jimmy
Verdon (#91, Cincinnati) Pickett so unter Druck setzte, dass dieser den Ball
beim dritten Versuch einfach wegwarf, sah alles nach einem Fieldgoal aus.
Doch Lantz, der alte Trainerfuchs, trickste. Er täuschte ein Fieldgoal an
und ließ Hughes laufen. Der Kicker schaffte es bis an die 3 Yard Linie der
Sea Devils. Einen Spielzug später warf Pickett den Touchdown auf Sean
Mulcahy. Der Extrapunkt ging daneben. Punter Danny Baugher ersetzte Hughes,
der sich bei seinem Lauf offensichtlich verletzt hatte. Sein Kick wurde
geblockt. Mitte des dritten Viertels führte Hamburg nur noch mit 17:9.
Baugher führte anschließend auch den Kickoff aus – und der flog nicht weit.
Johnson fing den missglückten Kick an Rheins 48 Yard Linie. Nach einem
unvollständigen Pass beim ersten Versuch fand Bramlet Davis für 11 Yards.
Dann lief Jenkins einen Reverse für 12 Yards. Bramlet täuschte eine
Ballübergabe auf seinen Running Back an und gab den Ball dann dem heran
laufenden Receiver. Nach einem 5 Yard Lauf von Hollings bediente Bramlet
Pinkard über 10 Yards für ein weiteres First Down an Düsseldorfs 10 Yard
Linie. Wieder musste der dritte Versuch die Entscheidung bringen. Und
Bramlet entschied sich für seinen Star-Receiver. Er fand McCready im
hintersten rechten Eck der Endzone. 2:36 Minuten waren in Viertel Nummer
drei noch zu spielen, da hatten die Sea Devils ihre Führung auf 24:9
ausgebaut.
Düsseldorfs Versuche, ins Spiel zurückzufinden, misslangen. Beim ersten
Spielzug nach dem Kickoff wurde Pickett gleichzeitig von Kurpeikis und Gary
Gibson (#95) gesackt. Durch den Aufprall verlor der Spielmacher Rheins den
Ball. Diesmal konnten seine Mitspieler den Fumble zurückerobern. Doch einen
Spielzug später waren die Sea Devils zur Stelle. Sandidge schlug den Ball
aus Hendersons Händen und Brent Grimes (#25, Atlanta) schnappte sich das
„Ei“. Der kleine Cornerback, der zu Saisonbeginn noch bei Rhein Fire im
Kader stand, trug den Ball 22 Yards zum Touchdown zurück. Weniger als eine
Minute nach Bramlets drittem Touchdown Pass hatte Hamburg auf 31:9 erhöht.
Rhein Fire war völlig von der Rolle. Die Yards, die sich der Angriff
erarbeitete, nahm sich das Team durch dumme Strafen wieder selbst. Kurpeikis
nutzte die Verwirrung. Der Defensive End lief bei einem dritten Versuch
ungeblockt an seinem Gegenspieler vorbei und sackte Pickett für 13 Yards
Raumverlust. Hamburg wechselte nun munter durch. Mike McGann (#16,
Indianapolis) kam zu seinem ersten Einsatz als Quarterback. Und auch der
ehemalige 100-Meter-Europameister Dwain Chambers (#18) und sein
Receiver-Kollege Juan Wong (#13) erhielten Einsatzzeit.
Die Hamburger Defensive teilte weiterhin gnadenlos aus. Aden Durde (#54),
der nach seinem Handbruch endlich wieder in der Defensive spielte, tacklte
Rheins Angreifer ein ums andere Mal. Die Defensive Line traf den nun
spielenden Quarterback Brett Elliott bei beinahe jedem Passversuch
knallhart. Gibson kam dabei zu seinem zweiten Sack. Düsseldorfs Versuch, den
vierten Versuch in gegnerischer Hälfte auszuspielen, misslang. Hamburgs
Offensive übernahm erneut. Und mit einem 40 Yard Lauf tief in die Hälfte der
Düsseldorfer bereitete Hollings schließlich das 44 Yard Fieldgoal von Andrus
vor, welches einen neuen Teamrekord bedeutete. Nie zuvor hatten die Sea
Devils 34 Punkte daheim erzielt.
Kurz vor Ende der Begegnung machte die Defensive weitere „Big Plays“. Gibson
erzielte seinen dritten Sack der Partie und stellte damit einen weiteren
Teamrekord auf. Shawn Mayer (#23) fing weniger als eine Minute vor Ende des
Spiels noch eine Interception.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Unsere Spieler haben hervorragend
gespielt. Wir haben ‚Big Plays’ gemacht und Fehler weitestgehend vermieden.
Heute haben Spielzüge funktioniert, die uns in den vergangenen drei Wochen
nicht gelungen sind.“
Sea Devils Quarterback Casey Bramlet: „Ich freue mich über dieses Ergebnis
und die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Es hat einfach Spaß gemacht.
Die Fans waren fantastisch. Es war eine unglaubliche Stimmung.“
Fire Head Coach Rick Lantz: „Die Sea Devils haben uns einfach überrannt. Sie
waren uns in allen Phasen des Spiels überlegen.“
Splitter:
Der ehemalige Sprint-Star und 100-Meter-Europameister Dwain Chambers (#18)
stand erstmals in Hamburgs Offensive auf dem Feld.
Rhein Fires Kicker Connor Hughes verletzte sich bei seinem Lauf und schied
Mitte des dritten Viertels aus.
Auch Defensive End Ryan Hoffman und Linebacker Richard Koonce verletzten
sich auf Seiten der Gäste.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
02.05.2007
Pre-Game Party im Shamrock
Irish Pub
Die Fanfete mit
Trikot-Versteigerung und Live-Musik

Am Samstag dem 5. Mai steigt ab 20Uhr die
ultimative Pregame-Party mit Live-Musik im Shamrock.
Nachdem letztes Jahr der Pub von Sea Devils-
und Fire-Fans geentert wurde, wird auch dieses Jahr wieder gefeiert bis ins
Morgengrauen...
Eingeladen ist natürlich jeder Footballfan,
der eine Super Party erleben will! Als besonderes Special wird es dieses Mal
Live-Musik geben und ein original Trikot eines Sea Devils Spielers der
letzten Saison versteigert!
Wo? - Shamrock Irish Pub in der
Feldstraße 40 (
www.shamrockirishbar.com
)
Wann? - Am Samstag dem 5. Mai 2007 ab
20Uhr
Das Ganze wird organisiert von Fans, für
Fans!
Text: Lancaster
Black Eyes
29.04.2007
Hamburg Sea Devils
unterliegen knapp im Spitzenspiel in Frankfurt
Woche3: Hamburg Sea Devils @ Frankfurt Galaxy

Quentin Griffin (li.) mit einem 79
Yard Kick Return
Das Duell der Hamburg Sea Devils beim amtierenden World Bowl Champion
Frankfurt Galaxy: Es war ein echtes Spitzenspiel. Die 29.091 Zuschauer in
der Commerzbank-Arena sahen Kampf, „Big Plays“ und ein Kopf-an-Kopf-Rennen
beider Kontrahenten bis zum Schlusspfiff. Doch am Ende konnten die Hamburger
den Tabellenführer der NFL Europa nicht vom Thron stürzen und unterlagen mit
17:20.
Für die Hamburg Sea Devils war dies die dritte Niederlage in Folge gegen die
Frankfurter, die als einziges Team der NFL Europa weiterhin ungeschlagen
sind.
„Wir haben einfach mehr Fehler gemacht als die Galaxy, das hat uns den Sieg
gekostet“, erklärte sich Vince Martino, Head Coach der Hamburg Sea Devils
nach der Begegnung. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat bis zur
letzten Sekunde gekämpft.“
Von Beginn an versuchte die Galaxy deutlich zu machen, warum sie ganz oben
in der Tabelle stehen. Hamburg steckte nie auf und hatte den gefährlichen
Angriff der Hessen meistens gut im Griff, doch zwei lange Pässe von
Frankfurts Quarterback J.T. O’Sullivan und das nötige Quäntchen Glück
machten schließlich den Unterschied. Der erste tiefe Pass O’Sullivans ließ
nicht lange auf sich warten. Nachdem Hamburgs erste Angriffsserie trotz
einiger schöner Pässe von Casey Bramlet (#5, Washington) auf Justin Jenkins
(#11) und Mike Pinkard (#86) kurz hinter der Mittellinie ins Stocken kam,
fand der Spielmacher der Galaxy bereits bei seinem dritten Pass Aaron Hosack
für einen 65 Yard Touchdown Pass.
Die Sea Devils wirkten geschockt, fanden in ihrer zweiten Angriffsserie
keinen Rhythmus und mussten nach nur drei Spielzügen erneut punten.
Frankfurt begann diesmal an der eigenen 40 Yard Linie. O’Sullivan warf Pässe
für 10, 7 und 19 Yards und führte die Galaxy sicher in die Hamburger Hälfte.
Mit dem letzten Spielzug verpasst es John Walker (#28, Houston), den Drive
der Gastgeber zu beenden. Ihm glitt ein Pass des Frankfurter Spielmachers
durch die Hände. Anschließend setzte Tim Sandidge (#71, St. Louis)
O’Sullivan gewaltig unter Druck. Dessen Verzweiflungspass wurde beinahe von
Justin Kurpeikis (#97) abgefangen. Die Frankfurter atmeten einmal tief durch
und erhöhten dann mit einem 40 Yard Fieldgoal von Rhys Lloyd auf 10:0.
Rich Parson (#14, Oakland) sorgte beim anschließenden Kick Return für ein
Ausrufezeichen. Der Receiver trug den Ball aus der eigenen Endzone bis an
die 48 Yard Linie der Galaxy zurück. Doch die Offensive der Sea Devils
konnte die gute Feldposition nicht ausnutzen. Rod Rutherford (#12), der wie
üblich im zweiten Viertel für Bramlet spielte, warf einen ungenauen Pass auf
Teyo Johnson (#85, Denver). Der Tight End konnte den Ball nicht sichern und
Chris Laskowski griff zu. Die Hamburger Defensive ließ aber keinen
nennenswerten Raumgewinn zu und so musste die Galaxy erstmals punten.
Hamburg bekam weniger als zwei Minuten vor der Halbzeit eine weitere Chance,
den Rückstand zu verkürzen. Rutherford begann den Drive mit einem 15 Yard
Lauf. Eine Strafe gegen die Gastgeber brachte weitere 15 Yards. Anschließend
lief der Quarterback für 13 weitere Yards und bediente dann Jenkins für 15
Yards. Doch näher kamen die Sea Devils nicht mehr an die Frankfurter Endzone
heran. So kam Shane Andrus (#3, Indianapolis) für ein 50 Yard Fieldgoal aufs
Feld. Der Kick war jedoch zu kurz und Frankfurt nahm eine 10:0-Führung mit
in die Halbzeitpause.
Halbzeit zwei begann mit einem „Big Play“ aus Hamburger Sicht. Denn schon
beim ersten Spielzug verloren die Frankfurter den Ball. Kurpeikis erzwang
einen Fumble von Galaxys Running Back Charles Anthony. Defensive End Jimmy
Verdon (#91, Cincinnati) eroberte das „Ei“ an der gegnerischen 24 Yard
Linie. Drei Spielzüge später gab es endlich die ersten Hamburger Punkte.
Andrus verwandelte ein 38 Yard Fieldgoal und verkürzte auf 3:10.
Die Defensive der Hamburg Sea Devils machte weiter Druck. Denn erneut musste
Frankfurt den Ball schnell wieder abgeben – nach nur drei Spielzügen.
Hamburg hatte den Gastgebern seit deren Fieldgoal nur zwölf Spielzüge
erlaubt. Nun war es also am Angriff der Hanseaten, die Begegnung wieder
offen zu gestalten. Und der Mann, der das Heft in die Hand nahm, war Bramlet.
Erst ein Lauf über 7 Yards, dann ein 10 Yarder auf Scott McCready (#87).
Wenig später warf Bramlet einen 33 Yard Pass auf einen völlig frei stehenden
Johnson. Jenkins fing darauf einen 19 Yard Pass des Hamburger Spielmachers.
Tief in der Frankfurter Hälfte stehend, erzielte das selbe Duo ein neues
First Down. Bramlet feuerte einen 14 Yard Pass direkt auf Jenkins, der von
drei Verteidigern der Galaxy umringt war. Doch wieder gab es keinen
Touchdown. Nach zwei erfolglosen Laufversuchen wurde Bramlet beim dritten
Versuch unsanft zu Boden gebracht – dabei hatte er sich noch zwei
Abwehrrecken der Galaxy entledigt. Andrus verkürzte aus 35 Yards auf 6:10.
Frankfurt spürte den Hamburger Atem im Nacken und fand plötzlich Wege, den
Ball wieder zu bewegen. Mit kurzen Läufen von Anthony und sicherem Passspiel
von O’Sullivan marschierte die Galaxy langsam aber sicher übers Feld. Dann
erlaubte sich Grimes einen schweren Fehler. Eine Pass Interference Strafe
brachte die Gastgeber nah an die Hamburger Endzone. Doch die Sea Devils
Defensive besann sich auf ihre Stärken und verhinderte Schlimmeres.
Frankfurts Kicker Lloyd traf aus 35 Yards. 13 Minuten waren noch zu spielen
und Frankfurt führte mit 13:6.
Nun wechselten sich Freude und Frust bei den Sea Devils ab. Bramlet warf mit
dem ersten Spielzug nach dem Kickoff einen 51 Yard Pass auf Marcus Maxwell
(#19, San Francisco). Doch sofort darauf eroberten die Frankfurter den Ball.
Bramlet wurde beim Wurf behindert. Sein abgefälschter Pass landete in den
Armen eines Frankfurter Defensive Lineman. Die Verteidigung der Hansestädter
hielt jedoch dicht und die Galaxy musste punten. Griffin begann den Drive
der Hamburger mit einem 13 Yard Lauf. Dann holte Bramlet erneut zum „großen
Wurf“ aus und fand Jenkins über 45 Yards. Griffin setzte einen 11 Yard Lauf
drauf. Aber irgendwie wollte der Ball einfach nicht in die Endzone. Ein
kurzer Lauf und zwei fallen gelassene Pässe später erzielte Andrus sein
drittes Fieldgoal. Aus 30 Yards markierte er das 9:13. Zu spielen waren noch
5:50 Minuten.
Doch die verpassten Chancen waren am Ende einfach zu viele an der Zahl. Und
die Galaxy machte 3:32 Minuten vor Ende der Partie den Sack zu. Anthony
hatte zwei Läufe für insgesamt 30 Yards. Dann wurde er zweimal von Hamburgs
Defense gestoppt. Doch beim dritten Versuch hatte O’Sullivan genug Zeit, um
Felton Huggins für 52 Yards Raumgewinn zu finden. Sekunden später tankte
sich Anthony aus 5 Yards in die Endzone. 20:9 Frankfurt.
Noch gaben sich die Gäste nicht auf. Griffin trug den anschließenden Kickoff
bis an die 18 Yard Linie der Galaxy für 79 Yards zurück. Diesmal
verschwendeten die Sea Devils keine wertvolle Zeit. Bramlet warf unter
größtem Druck einen 18 Yard Touchdown Pass auf Jenkins. Die anschließende
Two-Point-Conversion gelang ebenfalls. Bramlet fand keine Anspielstation und
lief selbst in die Endzone. Nur 20 Sekunden nach dem Frankfurter Touchdown
führten die Gastgeber nur noch mit 20:17.
Coach Martino entschloss sich gegen einen Onside Kick und zeigte somit sein
Vertrauen in die Defensive, die die Frankfurter den Großteil des Abends gut
im Griff hatten. Die Verteidigung der Sea Devils ließ aber zwei First Downs
zu und der Tabellenführer behielt seine weiße Weste.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich gratuliere den Frankfurtern zu
ihrem dritten Saisonsieg. Wir haben einfach mehr Fehler gemacht als die
Galaxy, das hat uns den Sieg gekostet. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.
Sie hat bis zur letzten Sekunde gekämpft.“
Sea Devils Wide Receiver Justin Jenkins, der 7 Bälle für 136 Yards und einen
Touchdown fing: „Es ist toll, dass ich ein großartiges Spiel gemacht habe.
Doch ein Sieg wäre mir lieber gewesen als all die Catches und Yards.“
Splitter:
Wide Receiver Scott McCready (#87) setzte lediglich in der ersten
Angriffsserie der Hamburger einige Spielzüge aus. Anschließend nahm er seine
gewohnte Rolle im Hamburger Angriff ein.
Frankfurt musste ab der zweiten Halbzeit ohne ihre Stars Anthony Sherrell (Running
Back) und Aaron Hosack (Receiver) auskommen.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
23.04.2007
Erfolgreicher Beutezug: Hamburg Sea Devils gewinnen
Auswärtsauftakt in Berlin
Woche2: Hamburg Sea Devils @ Berlin Thunder
Fotos von der Auswärtsfahrt findet Ihr HIER

Vince Martino erhielt seine erste Gatorade-Dusche
Die Hamburg Sea Devils sind zurück in der Erfolgsspur. Beim ersten
Auswärtsspiel der Saison ließen sich die Hansestädter auch von der Berliner
Rekordkulisse von 30.657 Zuschauern im Olympiastadion nicht einschüchtern
und siegten mit 16:7. Aufgrund der Punktedifferenz stehen die Hamburger mit
einem Sieg und einer Niederlage nun auf Rang zwei der NFL Europa Tabelle.
„Mir fielen Zentnerlasten vom Herzen, als das Spiel endlich zu Ende war“,
erklärte Vince Martino, Head Coach der Hamburg Sea Devils nach dem Triumph.
Für den 60-Jährigen war es zudem ein besonderer Moment: „Es war mein erster
Sieg als Head Coach und natürlich freue ich mich sehr darüber.“
Berlin scheint sich zu einem guten Pflaster für die Sea Devils zu
entwickeln. Bereits im Vorjahr feierten die Hamburger in der Hauptstadt
ihren ersten Saisonsieg.
Auch wenn die Sea Devils als erstes punkteten und nie in Rückstand gerieten,
bis endlich etwas Zählbares auf der Anzeigentafel erschien, verging ein
ganzes Viertel. Berlin hatte den Ball zuerst und kam mit kurzen Pässen von
Quarterback Travis Lulay auch weit in die Hamburger Hälfte. Doch Kicker
Andrew Jacas, der vergangene Woche noch zwei Fieldgoals aus über 50 Yards
verwandelte, verschoss aus 47 Yards. Die erste Angriffsserie der Sea Devils
begann mit drei Läufen von Running Back Quentin Griffin (#20) über insgesamt
15 Yards. Doch das Passspiel kam noch nicht in Fahrt und so musste Adam
Anderson (#17, Atlanta) zum Punten aufs Feld. Der zweite Drive Thunders
brachte den Gastgebern ebenfalls keine Punkte. Nach einem 9 Yard Lauf von
Chris Barclay ging es für Berlin nur rückwärts. Gary Gibson (#95) stoppte
Barclay für 4 Yards Raumverlust. Es folgte eine 5 Yard Strafe gegen Berlin
und beim dritten Versuch schnappte sich Tim Sandidge (#71, St. Louis)
Barclay für 2 weitere Yards Raumverlust.
An der eigenen 45 Yard Linie startend, marschierte der Angriff um
Quarterback Casey Bramlet (#5, Washington) in Richtung Berliner Hälfte. Der
Drive begann mit einer Strafe gegen die Gastgeber und einem kurzen Lauf von
Tony Hollings (#22). Dann fand Bramlet Teyo Johnson (#85, Denver) über 12
Yards. Anschließend eine Schrecksekunde. Hollings verlor den Ball. Doch
Center Mike Brisiel stürzte sich ins Getümmel und eroberte ihn. Wenig später
tankte sich Hamburgs Spielmacher über 4 Yards selbst zu einem wichtigen
ersten Versuch. Mit dem letzten Spielzug des ersten Viertels bediente
Bramlet Marcus Maxwell (#19, San Francisco) über 9 Yards – zu wenig für ein
neues First Down. Shane Andrus (#3, Indianapolis) betrat das Feld. Und mit
dem ersten Spielzug des zweiten Viertels brachte der Kicker die Sea Devils
mit einem 43 Yard Fieldgoal mit 3:0 in Führung.
Berlins Versuch, umgehend zu kontern, misslang. Einem 11 Yard Lauf von Lulay
folgten zwei unvollständige Pässe und der erste Sack der Partie. Barry
Robertson (#56, NY Giants) brachte Lulay 3 Yards hinter der Line of
Scrimmage zu Boden. Berlin musste punten. Hamburgs Offensive hatte nun Blut
geleckt. Rod Rutherford (#12), der wie schon vor einer Woche im zweiten
Viertel für die Sea Devils spielte, bediente Rich Parson (#14, Oakland) über
4 Yards. Dann folgte ein 31 Yarder auf Josh Davis (#82), der sich gegen zwei
Abwehrspieler durchsetzte. Davis fing im Laufe des Drives noch Pässe über 12
und 10 Yards. Aus 4 Yards Entfernung erzielte Jermaine Allen (#21)
schließlich den ersten Touchdown der Partie. Es war bereits seiner zweiter
Saison-Touchdown. Mitte des zweiten Viertels führte Hamburg mit 10:0.
Die Gastgeber hatten weiterhin viel Mühe mit der Hamburger Verteidigung.
Nach einem kurzen Lauf Barclays ließ sich Bruce Eugenen ausgerechnet von Ben
Ishola – dem Berliner in Reihen der Hamburger – zu Boden bringen. Nach einem
weiteren unvollständigen Pass kam das Punt-Team erneut aufs Feld. Die
Hanseaten starteten mit einem 9 Yard Lauf Griffins. Rutherford bediente
Hollings beim dritten Versuch über 9 Yards und wenig später Davis über
weitere 9 Yards. Kurz vor der Halbzeit entschied sich Head Coach Vince
Martino, einen vierten Versuch auszuspielen – ohne Erfolg. Hollings wurde
wenige Millimeter vor dem First Down gestoppt. Lulay übernahm wieder für
Berlin. Der Quarterback führte Thunder mit sicheren Pässen bis tief in die
Hamburger Hälfte. Den Punkte-Träumen machte acht Sekunden vor der Pause aber
Justin Wyatt (#29, Arizona) einen Strich durch die Rechnung. Der Cornerback
fing einen abgefälschten Pass kurz vor der Endzone ab.
Die Hamburg Sea Devils begannen Halbzeit zwei mit einem 13 Yard Lauf über
Hollings. Nach einem Sack an Bramlet brachten ein 12 Yard Pass des
Quarterbacks auf Maxwell und ein 2 Yard Lauf Hollings’ das nächste First
Down. Weitere 8 Yards über Hollings und ein 5 Yard Pass auf Scott McCready
(#87) brachten den Hamburger Angriff zwar weiter, doch nicht weit genug für
ein Fieldgoal. Ein Punt von Anderson gab Berlin den Ball an der eigenen 8
Yard Linie zurück.
Die erste Angriffsserie Thunders in Durchgang zwei begann wenig viel
versprechend. Nach einer Strafe und einem Tackle Sandidges an Barclay für
Raumverlust wussten sich die Berliner jedoch aus der Umklammerung zu
befreien. Lulay brachte sein Team mit einem 19 Yard Pass weiter. Drei
Spielzüge später funkte wie schon zum Ende der ersten Halbzeit ein Hamburger
Verteidiger dazwischen. Shawn Mayer (#23) fing einen Pass Lulays ab und trug
ihn bis an die Berliner 45 Yard Linie. Für den Safety, der bereits im
dritten Jahr für die Sea Devils spielt, war es bereits die siebte
Interception seiner NFL Europa Karriere.
Die Offensive der Hanseaten wusste die gute Feldposition zu nutzen. Bramlet
bediente McCready über 5 Yards und fand anschließend Maxwell, der sich erst
nach 22 Yards zu Boden bringen ließ. Eine Holding-Strafe warf die Sea Devils
wieder zurück, doch ein 10 Yard Screen Pass von Bramlet auf Griffin brachte
Hamburg wieder in Fieldgoal-Reichweite. Andrus verwandelte seinen Kick
sicher aus 38 Yards. Kurz vor Ende des dritten Viertels hatten die Hamburg
Sea Devils ihre Führung auf 13:0 ausgebaut.
Mit Beginn des Schlussviertels fand Berlins Offensive einen Weg, Hamburgs
Defensive aus dem Konzept zu bringen. Nach einem Kickoff Return von Braclay
an die Hamburger 44 Yard Linie brachte der Running Back sein Team mit Läufen
über 8 und 5 Yards weiter voran. Carlton Brewster fing darauf einen Pass für
ein weiteres First Down. Hamburgs Abwehr schien sich dann jedoch gefangen zu
haben. Zwei Läufe Barclays brachten keinen weiteren Raumgewinn. Doch beim
dritten Versuch fand Lulay Rich Musinski über 8 Yards zum Touchdown. Noch
rund zwölf Minuten waren zu spielen. Berlin hatte den Rückstand verkürzt.
Der Hamburger Angriff war wieder gefragt – und er hatte die passende Antwort
parat. Bramlet begann den Drive mit einem 17 Yard Pass auf Justin Jenkins
(#11). Wenige Augenblicke später bediente Bramlet Maxwell, der erneut seine
Bewacher abschüttelte und bis an die Berliner 16 Yard Linie lief. Griffin
lief beim nächsten Spielzug 10 Yards für ein weiteres First Down. Doch
Bramlet wollte sein zweiter Touchdown Pass der Saison nicht gelingen. Beim
dritten Versuch warf er in den Rücken seines Receivers Maxwell. Andrus hatte
anschließend jedoch leichtes Spiel. Er traf aus 22 Yards zum 16:7.
Sechs Minuten hatte Thunder noch, um den zweiten Saisonsieg einzufahren.
Langsam arbeiteten sich Lulay und Co. voran. Der Quarterback fand Brewster
für 5 Yards. Eine Strafe gegen Hamburg brachte weitere 5 Yards und ein
kurzer Pass Lulays ebenfalls. Doch nach einem unvollständigen Pass und einer
15 Yard Strafe nahmen sich die Berliner den Wind selbst aus den Segeln.
Thunder musste punten und Hamburgs Offense erhielt den Ball an der eigenen
16 Yard Linie. Berlins Defensive wusste, worauf es nun ankam und bestand die
Feuerprobe. Sie stoppten Hamburgs Angriff nach nur drei Spielzügen. Nach
einem schönen Punt von Anderson und einem sicheren Tackle Maxwells begann
Berlin an der eigenen 23 Yard Linie – auf der Uhr standen noch drei Minuten.
Berlin begann mit einem „Big Play“. Lulay warf einen 22 Yard Pass auf
Brewster und stand plötzlich kurz vor der Mittellinie. Doch anschließend
machte Hamburgs Defensive den Sack zu. Defensive End Justin Kurpeikis (#97)
tacklete Lulay beim Wurfversuch – der Ball segelte ins Aus. Dann verpassten
Ryota Hori (#31) und Mayer nur knapp eine Inteception. Der dritte Versuch
endete wieder mit einer Incompletion. Beim entscheidenden vierten Versuch
setzte Sandidge Lulay so unter Druck, dass der einen wilden Pass warf, der
Berlin nur Raumverlust einbrachte. Die Sea Devils übernahmen nach dem
ungültigen vierten Versuch an Berlins 44 Yard Linie. In den letzten zwei
Minuten schaukelten die Sea Devils den Sieg schließlich souverän nach Hause.
Am kommenden Wochenende wartet ein weiterer schwerer Auswärtstest auf die
Hanseaten. Die Hamburger spielen in der Spitzenbegegnung der NFL Europa am
Samstag, den 28. April (Kickoff 19 Uhr) beim Tabellenführer Frankfurt Galaxy.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Druck, der auf ihm lastete:
„Mir fielen Zentnerlasten vom Herzen, als das Spiel endlich zu Ende war. Ich
konnte die letzten Nächte kaum schlafen. Ich bin bereits um 2 Uhr in der
Nacht aufgewacht und habe überlegt, wie wir Berlin schlagen könnten.“
Sea Devils Head Coach Vince Martino über den Erfolg: „Dieser Sieg ist so
unheimlich wichtig für uns und die Hamburg Sea Devils. Natürlich freue ich
mich darüber, dass es mein erster Sieg als Head Coach war.“
Thunder Head Coach John Allen über das Spiel: “Der große Unterschied waren
die Turnovers. Hamburg hat in den entscheidenden Momenten einfach die ‚Big
Plays’ gemacht und unseren Angriff ausgebremst. Ich bin sehr enttäuscht.“
Splitter:
Defensive End Nathaniel Adibi (#93, Tennessee) wurde kurz vor Spielbeginn
aus dem Kader genommen. Eine Oberschenkelverletzung verhindert seinen
Einsatz.
Defensive Tackle Thomas Smith (#98) verletzte sich im dritten Viertel an der
linken Schulter. Er kehrte nicht wieder ins Spiel zurück.
Wide Receiver Scott McCready (#87) zog sich im dritten Viertel eine
Verletzung der rechten Leiste zu.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
16.04.2007
89.367 Fans in den
Stadien – NFL Europa stellt neuen Zuschauerrekord auf
20.887 Zuschauer in der AOL Arena

20.887 Fans waren in der AOL Arena
Die NFL Europa hat einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Bei den drei
Partien am vergangenen Wochenende in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf kamen
89.367 Fans in die Stadien – so viel wie nie zuvor an einem NFL Europa
Spieltag seit der Einführung der Liga mit sechs Teams im Jahr 1995.
Die Sonne strahlte, der Frühling zeigte sich von seiner besten Seite –
perfektes Football-Wetter in Deutschland. So viele Zuschauer wie nie zuvor
strömten am vergangenen Samstag in die drei Stadien der NFL Europa Teams.
Mit 38.125 Zuschauern konnte die Frankfurt Galaxy am Samstag bei der Partie
gegen die Amsterdam Admirals (30:14) in der Commerzbank-Arena die größte
Zahl an Fans für sich verbuchen. Rhein Fire folgte bei der Niederlage gegen
Berlin Thunder (3:15) in der LTU arena mit 30.355 Fans und 20.887 Fans
verfolgten die Heimniederlage der Hamburg Sea Devils gegen die Centurions
Köln (18:24) in der Hamburger AOL Arena.
Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zuschauerzahl des Eröffnungsspieltages
damit um 64 Prozent (54.411 Fans in 2006) gesteigert. Die alte
Zuschauer-Bestmarke von 89.001 Fans aus dem Jahr 2005 (Woche 9) wurde um 366
Fans übertroffen.
NFL Europa Managing Director Uwe Bergheim zeigte sich hoch erfreut über den
Zuschauerzuspruch: „Wir freuen uns alle sehr, einen neuen Zuschauerrekord
aufgestellt zu haben. Es ist für uns sehr wichtig, dass fast 90.000
Zuschauer die tollen Events in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf besucht und
miterlebt haben. Diese Zahlen sind ein positives Zeichen für den weiteren
Saisonverlauf.“
Am kommenden Wochenende stehen folgende Partien an:
Freitag, 20. April: Amsterdam Admirals vs. Rhein Fire (20 Uhr)
Samstag, 21. April: Centurions Köln vs. Frankfurt Galaxy (18 Uhr)
Sonntag, 22. April: Berlin Thunder vs. Hamburg Sea Devils (16 Uhr)
Die fünf bestbesuchtesten Spieltage der NFL Europa seit 1995:
1. - 89,367 - Woche 1, 2007
2. - 89,001 - Woche 9, 2005
3. - 85,835 - Woche 10, 1999
4. - 83,440 - Woche 9, 2002
5. - 80,555 - Woche 9, 1997
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
15.04.2007
Der Centurions-Fluch: Sea Devils verlieren im
dritten Jahr in Folge Auftaktspiel gegen Köln
Woche1: Hamburg Sea Devils vs. Centurions Köln

Scott McCready lief 55 Yards zum Touchdown
Ihre dritte NFL Europa Saison begannen die Hamburg Sea Devils zum dritten
Mal gegen die Centurions Köln. Und wie schon in den vergangenen Jahren
mussten die Hansestädter sich auch in diesem Auftaktspiel knapp geschlagen
geben. Vor 20.887 Zuschauern unterlagen die Hamburg Sea Devils mit 18:24.
Es war das erste Spiel für den neuen Hamburger Head Coach Vince Martino, der
erst vor weniger als einem Monat den aus gesundheitlichen Gründen
zurückgetretenen Jack Bicknell ersetzt hatte. Unter Bicknell unterlagen die
Sea Devils in den vergangenen zwei Spielzeiten zum Saisonstart mit 23:24
(2005) und 10:14 (2006) gegen die Centurions.
„Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir haben heute bei weitem nicht so
gespielt, wie wir es alle erwartet hatten. Unsere Fans, die wirklich
fantastisch waren, hätten einen Sieg verdient gehabt“, erklärte Martino nach
der Niederlage.
„Wir haben alles gegeben, aber leider konnten wir das ‚Big Play’ nicht
anbringen, wenn es nötig gewesen wäre“, meinte Shawn Mayer (#23), Safety der
Hamburg Sea Devils.
Dabei begann die Begegnung gegen die Domstädter mit einem sehr ansehnlichen
Drive. Casey Bramlet (#5, Washington) begann die erste Hamburger
Angriffsserie mit drei vollständigen Pässen in Folge. Mike Pinkard (#86),
Marcus Maxwell (#19, San Francisco) und Scott McCready (#87) brachten die
Sea Devils um 15 Yards voran. Wenig spatter fing Justin Jenkins (#11) einen
14 Yard Pass. Der erste Laufspielzug der Hanseaten brachte weitere 30 Yards.
Quentin Griffin (#20) war es, der mit einem Haken und viel Geschwindigkeit
bis an die Kölner 14 Yard Linie kam. Kurz darauf fing Jenkins einen Ball an
der 1 Yard Linie. Head Coach Martino entschied sich dazu, den vierten
Versuch auszuspielen – mit Erfolg. Tony Hollings (#22) sprang über die
Defensive Line der Centurions hinweg in die Endzone. Der Extrapunktversuch
misslang. Hamburg führte mit 6:0.
Nachdem die erste Angriffsserie der Gäste nach nur drei Spielzügen im Sand
erstickt wurde, kamen die Centurions bi Anlauf Nummer zwei besser in Fahrt.
Die Running Backs Derrick Ross und Antwaun Carter waren zusammen für mehr
als 30 Yards gut. Auf Punkte mussten die Kölner dennoch weiter warten. Ein
50 Yard Fieldgoalversuch von Nick Novak war ungültig.
Auf der anderen Seite wiederholte sich die Szene. Nach Pässen von Bramlet
auf Teyo Johnson (#85, Denver) über 10 Yards und auf McCready über 5, 7 und
4 Yards war auch für Hamburgs Angriff kurz vor der gegnerischen 30 Yard
Linie Schluss. Andrus’ Kick war zwar lang genug, ging aber rechts an den
Pfosten vorbei.
Köln übernahm den Ball mit guter Feldposition und wusste zu überzeugen. Ross
fand eine Lücke und lief für 23 Yards. Kurz darauf bediente Porter Burl
Toler mit einem 26 Yard Pass. Köln stand tief in der Hamburger Hälfte und
nutzte die Chance. Erik Meyer, der zweite Spielmacher der Centurions, fand
keine Anspielstation und lief selbst 6 Yards bis in die Endzone. Nach dem
Extrapunkt führte Köln Mitte des zweiten Viertels mit 7:6.
Die Sea Devils tauschten anschließend – wie immer in den vergangenen beiden
Jahren – ihren Quarterback aus. Rod Rutherford (#12) kam in die Partie.
Seine beiden ersten Pässe fanden Pinkard für 10 und Josh Davis (#82) für 11
Yards. Anschließend lief Rutherford selbst für 4 Yards. Doch Sekunden später
ein Fehler. Rutherfords Pass landete in den Händen von Jerron Wishom. Die
Centurions Offense benötigte nur einen Spielzug, um erneut zu punkten. Ross
lief 16 Yards zum Touchdown. Köln erhöhte auf 14:6. Die Gäste hatten kurz
vor der Pause sogar die Chance zu erhöhen. Doch Novak verschoss auch aus 48
Yards. Mit dem letzten Spielzug der ersten Halbzeit fing John Walker (#28,
Houston) die erste Interception der noch jungen Saison.
Nach der Pause bekamen die Hamburger den Ball zuerst. Rich Parson (#14,
Oakland) trug den Kickoff 38 Yards weit bis an die 44 Yard Linie der
Gastgeber. Doch drei Strafen warfen die Hamburger weit zurück. Und es kam
noch schlimmer. Unter Druck stehend versuchte Bramlet, einen Pass zu werfen.
Doch er wurde beim Wurf getacklet und der Ball landete in den Armen von
Clifton Smith. Mehr als ein Fieldgoal sprang aus diesem Turnover aber nicht
heraus für die Kölner. Novak traf nach zwei Fehlschüssen aus 23 Yards.
Anschließend tauschten beide Seiten Punts aus. Auf Seiten der Kölner ging
der jedoch gehörig schief. Hollings blockte den Punt von Joel Stelly und der
mexikanische Linebacker Jonathan Hurtado (#48) eroberte den Ball an der 2
Yard Linie der Centurions. Zwei Spielzüge später tankte sich Jermaine Allen
(#21) aus 2 Yards in die Endzone. Hamburg verkürzte auf 12:17.
Die Kölner Gäste zeigten sich von dem Rückschlag wenig beeindruckt. Porter
brachte 5 Pässe für 54 Yards an und führte die Centurions damit fast im
Alleingang übers Feld. Er beendete den Drive mit einem 5 Yard Touchdown Pass
auf Bobby Blizzard. Der Tight End spielte 2005 noch in Hamburg.
Doch entschieden war diese Partie noch lange nicht. Hamburg beginnt einen
Drive mit einem 2 Yard Lauf von Hollings. McCready fängt kurz darauf einen
16 Yard Pass. Mit dem nächsten Spielzug zeigte Bramlet, wie sehr er seit
seiner ersten Saison in Hamburg gereift ist. Der Quarterback erkannte einen
Blitz der Kölner und stellte den Spielzug um. Er warf einen Querpass auf
McCready. Der Receiver tanzte drei Verteidiger aus und lief der restlichen
Defensive der Centurions davon. 55 Yards später hatte McCready seinen ersten
Touchdown der Saison und Hamburg lag Mitte des vierten Viertels nur noch mit
18:24 zurück.
Die Defensive, die oft Probleme hatte, den Gegner zu stoppen, machte dicht
und hielt die Kölner in Schach. Doch der nächste Drive der Hamburger
Offensive endete, als Davis einen einfachen Pass nicht festhalten konnte.
Die Centurions verließen sich in den letzten zwei Minuten auf ihr starkes
Laufspiel, um den Sieg nach Hause zu bringen. Am kommenden Wochenende reisen
die Hamburg Sea Devils zu Berlin Thunder.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Vince Martino: „Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir
haben heute bei weitem nicht so gespielt, wie wir es alle erwartet hatten.
Unsere Fans, die wirklich fantastisch waren, hätten einen Sieg verdient
gehabt.“
„Wir haben einfach keinen Weg gefunden, das Kölner Laufspiel zu stoppen. Das
war unser größtes Problem. Dazu kamen noch die Interceptions, die den
Centurions immer sehr gute Feldposition gegeben haben.“
Centurions Head Coach David Duggan: „Wir haben heute offensiv und defensiv
sehr, sehr gut gespielt. Die Ballverluste, die wir erzwungen haben, waren
wichtig. Denn sie gaben unserer Offensive ein kurzes Feld und die
Möglichkeit, viele Punkte zu erzielen. Außerdem hat mir imponiert, wie unser
Laufspiel funktioniert hat und dass wir mit dem Passspiel viele ‚Big Plays’
erzielen konnten.“
Sea Devils Safety Shawn Mayer: „Wir haben alles gegeben, aber leider konnten
wir das ‚Big Play’ nicht anbringen, wenn es nötig gewesen wäre.“
Splitter:
Defensive End Nathaniel Adibi (#93, Tennessee) verletzte sich beim Versuch,
Kölns Derrick Ross bei dessen Touchdown im zweiten Viertel zu stoppen. Er
zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und konnte nicht weiterspielen.
Linebacker Aden Durde (#54) schied mit einer Handverletzung kurz vor der
Halbzeit aus.
Auch James Hargrave (#58, Detroit) verletzte sich. Der Linebacker hatte
Probleme mit dem rechten Oberschenkel und schied im vierten Viertel aus.
Text und Foto:
Hamburg Sea Devils
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